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03.07.2026 Taufkirchen: Rock reduziert geplantes Hochhaus um zwei Stockwerke

© Visualisierung: Formstadt. Entwurf: Steidle Architekten
Die Rock Capital Group bringt seitens der Eigentümergemeinschaft Quartier am Bahnhof eine Anpassung der Planungen für das Hochhaus am Bahnhofsplatz ins Spiel. So haben sich die Eigentümer darauf verständigt, die Höhe um zwei Stockwerke zu reduzieren. Statt der ursprünglich vorgesehenen 53 Meter soll das Gebäude künftig nur noch rund 46 Meter hoch werden.

Mit der Anpassung reagiert die Eigentümergemeinschaft auf Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. „Das Hochhaus war in den vergangenen Monaten einer der am intensivsten diskutierten Bestandteile der Planungen für das neue Ortsquartier. Durch die Reduzierung fügt sich das Gebäude künftig noch besser in die bestehende Bebauung des Ortsteils Am Wald ein“, erklärt Christian Lealahabumrung, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group. „Die Gemeinde hat sich in einem ersten Feedback sehr positiv geäußert und begrüßt die Höhenreduktion als wichtigen Kompromiss gegenüber jenen Taufkirchnern, die sich bisher an der Höhe gestört haben.“

„Mit der Reduzierung um zwei Stockwerke kommt man all jenen entgegen, die sich grundsätzlich ein neues Quartier am Bahnhof wünschen, sich aber eine geringere Gebäudehöhe vorgestellt haben“, erklärt Lisa Bierling, Sprecherin der Eigentümergemeinschaft Quartier am Bahnhof. „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern damit zeigen, dass ihre Anregungen ernst genommen werden und hoffen, dass sie der Fortsetzung der Planungen nun mit einem guten Gefühl zustimmen können.“

Die Entscheidung über die Zukunft des Quartiers fällt bis 12. Juli. Bis zu diesem Tag stimmen die Bürgerinnen und Bürger Taufkirchens im Rahmen eines Ratsbegehrens sowie eines parallel stattfindenden Bürgerbegehrens darüber ab, ob die Planungen für das Quartier am Bahnhof fortgesetzt werden oder nicht. Die Briefwahlunterlagen müssen bis spätestens 9. Juli zurückgeschickt werden.

Nach Auffassung der Eigentümergemeinschaft hätte ein Stopp der Planungen weitreichende Folgen für die Entwicklung des Standorts. „Ein Planungsstopp würde wichtige Bausteine des Quartiers wie die geplante ärztliche Versorgung und eine Senioreneinrichtung gefährden“, so Bierling. „Das wäre weder im Interesse der Eigentümergemeinschaft noch der Gemeinde und vor allem nicht im Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich seit Jahren eine Aufwertung des Bahnhofsumfelds wünschen.“

Die nun geplante Anpassung des Hochpunktes ist ein wichtiger Schritt, um die unterschiedlichen Interessen zusammenzuführen und die Grundlage für eine zukunftsfähige Entwicklung des Bahnhofsareals zu schaffen.

























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