02.07.2026 Standort Magdeburg: High-Tech-Park Sachsen-Anhalt zeigt Attraktivität
Der BFW Landesverband Mitteldeutschland sieht in der weiteren Entwicklung der ehemaligen Intel-Flächen ein Zeichen dafür, dass Magdeburg als Wirtschafts- und Immobilienstandort auch nach dem Rückzug des US-Konzerns langfristig attraktiv bleibt. Mit dem im Mai vollzogenen Rückkauf der rund 1.100 Hektar großen Flächen durch das Land Sachsen-Anhalt und der künftigen Vermarktung als High-Tech-Park Sachsen-Anhalt hat sich die politische und wirtschaftliche Diskussion deutlich verschoben: Weg von der Frage, ob die Intel-Absage dem Standort dauerhaft geschadet hat, hin zu der Frage, wie die bereits geschaffenen Voraussetzungen für neue Ansiedlungen genutzt werden können.
Aus Sicht des Verbandes ist diese Entwicklung folgerichtig. Die ausgebliebene Intel-Ansiedlung war kurzfristig eine Enttäuschung, weil sie der Region zunächst einen erheblichen wirtschaftlichen Impuls genommen hat. Für die langfristige Bewertung ist jedoch entscheidend, dass die im Zuge des Projekts geschaffenen Investitionen bestehen bleiben. Dazu gehören erschlossene und großflächig verfügbare Industrieareale, vorbereitete Infrastruktur, verbesserte Anbindungen sowie eine deutlich gestiegene Sichtbarkeit Magdeburgs in nationalen und internationalen Standortprüfungen.
„Die Debatte war anfangs stark von der Frage geprägt, ob Magdeburg durch die Intel-Absage an Attraktivität verliert. Aus Sicht eines Projektentwicklers und Investors greift das zu kurz. Der eigentliche Wert lag nie ausschließlich in der Ansiedlung eines einzelnen Konzerns, sondern in den Investitionen, die dadurch am Standort ausgelöst wurden“, erklärt Peter Pfeffer, stellvertretender Vorsitzender des BFW Mitteldeutschland sowie Vorstand der MCM Investor Management AG mit Sitz in Magdeburg. „Heute gibt es im Süden Magdeburgs ein großflächig vorbereitetes Areal mit infrastrukturellen Voraussetzungen, die in dieser Form nur an wenigen Standorten in Deutschland verfügbar sind. Für Unternehmen, die Industrie-, Technologie- oder forschungsnahe Nutzungen planen, ist das ein realer Standortvorteil, weil Vorlaufzeiten sinken und Entwicklungen damit schneller umgesetzt werden können.“
Nach Auffassung des BFW Mitteldeutschland wäre es falsch, die Attraktivität Magdeburgs an einem einzelnen Großprojekt zu messen. Die Stadt verfügt weiterhin über strukturelle Vorteile, die für Investitionsentscheidungen im Immobilienbereich maßgeblich sind. Dazu zählen die zentrale Lage mit guten Verkehrsachsen, vergleichsweise günstige Flächen und Entwicklungsmöglichkeiten, eine leistungsfähige Hochschul- und Forschungslandschaft, ein wachsender Industrie- und Logistikstandort sowie qualifizierte Fachkräfte. Hinzu kommen Entwicklungspotenziale für Wohnen, Gewerbe und gemischt genutzte Quartiere, die über den High-Tech-Park hinausreichen.
Dass das Land Sachsen-Anhalt nun bereits Gespräche mit dem Dresdner Halbleiterunternehmen FMC über eine mögliche Chipfabrik für KI-Rechenzentren führt und nach eigenen Angaben weitere Interessenten vorhanden sind, unterstreicht diese Einschätzung. „Für Investoren ist entscheidend, ob ein Standort dauerhaft tragfähige Rahmenbedingungen bietet. Genau das ist in Magdeburg weiterhin der Fall. Die Flächen sind vorhanden, die Erreichbarkeit ist gut, und die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren als Industrie- und Wissenschaftsstandort weiter profiliert. Jetzt kommt es darauf an, die vorhandenen Potenziale konsequent weiterzuentwickeln und Investitionen nicht durch unnötig lange Verfahren oder unklare Zuständigkeiten auszubremsen. Wenn Politik und Verwaltung hier verlässlich agieren, bleibt Magdeburg ein Standort mit guten Perspektiven“, so Peter Pfeffer.
Aus Sicht des Verbandes ist diese Entwicklung folgerichtig. Die ausgebliebene Intel-Ansiedlung war kurzfristig eine Enttäuschung, weil sie der Region zunächst einen erheblichen wirtschaftlichen Impuls genommen hat. Für die langfristige Bewertung ist jedoch entscheidend, dass die im Zuge des Projekts geschaffenen Investitionen bestehen bleiben. Dazu gehören erschlossene und großflächig verfügbare Industrieareale, vorbereitete Infrastruktur, verbesserte Anbindungen sowie eine deutlich gestiegene Sichtbarkeit Magdeburgs in nationalen und internationalen Standortprüfungen.
„Die Debatte war anfangs stark von der Frage geprägt, ob Magdeburg durch die Intel-Absage an Attraktivität verliert. Aus Sicht eines Projektentwicklers und Investors greift das zu kurz. Der eigentliche Wert lag nie ausschließlich in der Ansiedlung eines einzelnen Konzerns, sondern in den Investitionen, die dadurch am Standort ausgelöst wurden“, erklärt Peter Pfeffer, stellvertretender Vorsitzender des BFW Mitteldeutschland sowie Vorstand der MCM Investor Management AG mit Sitz in Magdeburg. „Heute gibt es im Süden Magdeburgs ein großflächig vorbereitetes Areal mit infrastrukturellen Voraussetzungen, die in dieser Form nur an wenigen Standorten in Deutschland verfügbar sind. Für Unternehmen, die Industrie-, Technologie- oder forschungsnahe Nutzungen planen, ist das ein realer Standortvorteil, weil Vorlaufzeiten sinken und Entwicklungen damit schneller umgesetzt werden können.“
Nach Auffassung des BFW Mitteldeutschland wäre es falsch, die Attraktivität Magdeburgs an einem einzelnen Großprojekt zu messen. Die Stadt verfügt weiterhin über strukturelle Vorteile, die für Investitionsentscheidungen im Immobilienbereich maßgeblich sind. Dazu zählen die zentrale Lage mit guten Verkehrsachsen, vergleichsweise günstige Flächen und Entwicklungsmöglichkeiten, eine leistungsfähige Hochschul- und Forschungslandschaft, ein wachsender Industrie- und Logistikstandort sowie qualifizierte Fachkräfte. Hinzu kommen Entwicklungspotenziale für Wohnen, Gewerbe und gemischt genutzte Quartiere, die über den High-Tech-Park hinausreichen.
Dass das Land Sachsen-Anhalt nun bereits Gespräche mit dem Dresdner Halbleiterunternehmen FMC über eine mögliche Chipfabrik für KI-Rechenzentren führt und nach eigenen Angaben weitere Interessenten vorhanden sind, unterstreicht diese Einschätzung. „Für Investoren ist entscheidend, ob ein Standort dauerhaft tragfähige Rahmenbedingungen bietet. Genau das ist in Magdeburg weiterhin der Fall. Die Flächen sind vorhanden, die Erreichbarkeit ist gut, und die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren als Industrie- und Wissenschaftsstandort weiter profiliert. Jetzt kommt es darauf an, die vorhandenen Potenziale konsequent weiterzuentwickeln und Investitionen nicht durch unnötig lange Verfahren oder unklare Zuständigkeiten auszubremsen. Wenn Politik und Verwaltung hier verlässlich agieren, bleibt Magdeburg ein Standort mit guten Perspektiven“, so Peter Pfeffer.




