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02.07.2026 VIVAWEST feiert Fertigstellung von 64 Wohnungen in Essen

Sechs Jahre nach Baustart ziehen bald die ersten Mieter in die „Barbara Höfe“ im Ostviertel ein. Heute feierten VIVAWEST-Geschäftsführer Haluk Serhat und weitere Gäste die Fertigstellung der 64 Wohnungen am Barbarbakirchgang. Ein besonderer Höhepunkt: die Segnung der Heiligen Barbara. Die Statue war einst in der Barbarakirche, die bis 2020 an gleicher Stelle gestanden hatte, zu Hause. In Erinnerung an die Historie des Grundstücks und der Pfarrei St. Gertrud steht sie nun im Innenhof des Quartiers.

Mitte 2020 starteten die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Kirchenareal im Essener Ostviertel. Gut zwei Jahre später musste der ursprüngliche Projektentwickler, von dem VIVAWEST die Wohnungen nach Fertigstellung schlüsselfertig übernehmen sollte, Insolvenz anmelden. Nach einem langwierigen Prozess erwarb das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen das Grundstück und das Neubauprojekt und baute in Eigenregie weiter. Jetzt sind die fünf Mehrfamilienhäuser und 64 Wohnungen fertig. Den erfolgreichen Projektabschluss feierte VIVAWEST mit den beteiligten Projektpartnern und Vertretern des Bistums Essen, das das Grundstück verkauft hatte.

„Nachdem wir viel Geduld mitbringen und zahlreiche juristische und bauliche Hürden überwinden mussten, freue ich mich, dass wir in wenigen Wochen endlich die ersten Schlüssel an unsere Mieterinnen und Mieter übergeben können. Ich bedanke mich
beim Bistum Essen und bei den umliegenden Anwohnern für das Verständnis trotz des zwischenzeitlichen Stillstands und der langen Bauzeit“, sagte VIVAWEST-Geschäftsführer Haluk Serhat.

Modernes Wohnen in zentraler Lage

Die fertiggestellten drei- und viergeschossigen Mehrfamilienhäuser stehen auf einem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Barbarakirchgang und Elisenstraße östlich der Essener Innenstadt. Die Grundrisse der 64 barrierearmen und hochwertig ausgestatteten 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen sprechen mit Wohnflächen zwischen 35 und 101 Quadratmetern Singles, Senioren, Paare und kleine Familien an.

Alle fünf Wohngebäude werden per Fernwärme versorgt und entsprechen dem KfW 55-Standard. Für ausreichend Parkmöglichkeiten der künftigen Mieterinnen und Mieter sorgen eine Tiefgarage mit insgesamt 61 Stellplätzen sowie fünf Außenstellplätze auf dem Grundstück. Hinzu kommen 64 Fahrradstellplätze.

Mietergarten mit Besonderheit

Im grünen Innenhof des neuen VIVAWEST-Quartiers können Mieterinnen und Mieter künftig gemeinsam Zeit verbringen – und haben dabei Gesellschaft. Im Rahmen der Fertigstellung bezieht eine rund 90 Zentimeter große und über 100 Jahre alte Statue der „Heiligen Barbara“ eine für sie angefertigte Stele und bildet den Mittelpunkt des Mietergartens. Die Skulptur ist eine Referenz an die vorherige Nutzung des Grundstücks. Ab 1905 stand die zur Gemeinde St. Gertrud gehörende Barbarakirche auf dem Areal und war für viele Menschen aus der Umgebung eine feste Anlaufstelle. 2014 wurde die Kirche außer Dienst gestellt, profanisert und schließlich 2020 abgerissen. Die Statue erinnert an die bewegte Geschichte.

Im Rahmen der Feier zur Fertigstellung des Neubauprojekts wurde die Statue vom Essener Dompropst Dr. Michael Dörnemann gesegnet: „Die Umnutzung von Kirchen ist ein Thema, das nicht nur die Pfarrei St. Gertrud, sondern die Kirche in Deutschland seit Jahren beschäftigt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Ich bin jedoch froh, dass auf dem Grundstück, auf dem lange Zeit die Barbarakirche stand, nun Menschen ein Zuhause finden und so eine gute Nutzung geschaffen wird. Dass die Heilige Barbara wieder an den Ort zurückkehrt, an dem sie bereits über 100 Jahre gestanden hat, begrüße ich sehr. Danke an VIVAWEST, dass Sie dies ermöglichen“, so Dr. Dörnemann.

Haluk Serhat ergänzte: „Die Heilige Barbara ist nicht nur eine wichtige Figur des Christentums, sondern auch die Schutzpatronin der Bergleute. Die Unternehmensgeschichte und der Wohnungsbestand von VIVAWEST wiederum sind bis heute untrennbar mit dem Bergbau verbunden. Da war es, neben der lokalen Bedeutung, naheliegend, dass die Statue einen Ehrenplatz in unserem Quartier bekommt.“

Vermarktung läuft – einige Wohnungen noch frei

Dank der zentralen Lage sind Geschäfte des täglichen Bedarfs schnell erreichbar. Eine Bushaltestelle liegt in direkter Nähe. Auch die Autobahnen A40 und A52 sind in wenigen Fahrminuten erreicht, der Hauptbahnhof und die Innenstadt liegen keine zwei Kilometer entfernt. Die Vermarktung der Wohnungen ist im Frühjahr gestartet, die ersten Mieterinnen und Mieter ziehen im September ein. Aktuell sind noch einige Einheiten frei.
























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