02.07.2026 München verzeichnet eine hohe Nachfrage nach Signature-Immobilien
Der Münchner Gewerbeimmobilienmarkt bleibt zwar anspruchsvoll, sendet dennoch wieder deutlich positivere Signale. „Besonders nach hochwertigen Büroflächen ist die Nachfrage in der bayerischen Landeshauptstadt spürbar in Bewegung gekommen. Gefragt sind innerstädtische Lagen, flexible Flächenkonzepte und Immobilienprodukte abseits der Stange, die sich klar vom Markt abheben“, sagt Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group.
„Bei Projekten wie dem Business-Quartier HEAVEN auf dem ehemaligen Bruckmann-Areal oder auch dem MONACO haben wir in den vergangenen Wochen eine qualitätsgetriebene Nachfrage beobachtet. Mietinteressenten suchen nach spannenden Produkten, die sich durch Architektur oder Konzept vom Markt abheben und bei denen die Lage zu den Bedürfnissen passt“, sagt Neumann.
London doppelt so hohe Spitzenmieten wie in München
Ein weiterer Faktor ist die internationale Preisrelation. München ist zwar der teuerste Bürostandort in Deutschland, bleibt im Vergleich mit europäischen Topmärkten wie London oder Paris aber weiterhin deutlich günstiger. Während in München gute Lagen vielfach im Bereich um 45 Euro pro Quadratmeter liegen und absolute Spitzenprodukte inzwischen auch oberhalb von 80 Euro pro Quadratmeter erzielen können, bewegen sich die Spitzenmieten in London und Paris auf einem nochmals anderen Niveau. Für Londons West End werden Spitzenmieten von bis zu 170 Euro pro Quadratmeter im Monat berichtet, Paris CBD liegt laut Knight Frank bei 1.200 Euro pro Quadratmeter und Jahr, also rund 100 Euro pro Quadratmeter und Monat.
„Wer aus London, Paris, New York oder Hongkong auf München blickt, hat eine andere Preiswahrnehmung“, sagt Neumann. „Für internationale Unternehmen ist München trotz gestiegener Spitzenmieten im europäischen Vergleich günstig. Wenn ein Produkt außergewöhnlich ist und die Lage stimmt, besteht auch die Bereitschaft, für Qualität entsprechend zu bezahlen.“
Münchner Markt zeigt sich im ersten Halbjahr robust
Die Entwicklung reiht sich laut Rock Capital Group in die aktuellen Marktdaten für München ein. Mehrere Maklerhäuser berichten für den Jahresauftakt 2026 von einem deutlich dynamischeren Büroflächenumsatz als im Vorjahr. Das Maklerhaus CBRE meldet für München im ersten Quartal 2026 rund 155.000 Quadratmeter Büroflächenumsatz, plus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und beschreibt die Nachfrage als stark qualitäts- und innenstadtaffin. JLL kommt auf 164.900 Quadratmeter, ebenfalls deutlich über dem Vorjahr.
Getrieben wurde diese Entwicklung insbesondere durch größere Mietvertragsabschlüsse und eine Konzentration der Nachfrage auf hochwertige Flächen in zentralen und gut angebundenen Lagen. Veraltete Flächen in Kombination mit schwächeren Lagen geraten weiter unter Druck, während moderne, nachhaltige und differenzierte Produkte profitieren. „Aber auch hier gilt es zu unterscheiden. In Aschheim bei München haben wir anhaltend Vermietungserfolge. Wenn Unternehmen vor den Türen Münchens suchen, entscheiden sie sich für Qualität zu attraktiven Preisen. Bei unserem mehrfach ausgezeichneten Objekt HEADS überzeugt die Mieter das einzigartige Gesamtkonzept von wirklichem New-Work mit Dachterrassen, Atrien, hauseigenem Restaurant und Kita bis hin zu Yoga. Im Münchner Speckgürtel suchen Mieter entweder richtig gute Qualität oder richtig billig“, sagt Neumann.
Zusätzlichen Rückenwind erhält München durch seine wachsende Bedeutung als Technologie-, Forschungs- und KI-Standort. In den vergangenen Jahren haben internationale Technologieunternehmen ihre Präsenz in München ausgebaut oder neue Standorte angekündigt. Gleichzeitig belegen großvolumige Vermietungen im ersten Quartal 2026, dass München auch in einem schwierigen Marktumfeld große Flächengesuche bedienen kann. „München verbindet internationale Strahlkraft mit einer sehr stabilen wirtschaftlichen Basis“, sagt Neumann.
„Bei Projekten wie dem Business-Quartier HEAVEN auf dem ehemaligen Bruckmann-Areal oder auch dem MONACO haben wir in den vergangenen Wochen eine qualitätsgetriebene Nachfrage beobachtet. Mietinteressenten suchen nach spannenden Produkten, die sich durch Architektur oder Konzept vom Markt abheben und bei denen die Lage zu den Bedürfnissen passt“, sagt Neumann.
London doppelt so hohe Spitzenmieten wie in München
Ein weiterer Faktor ist die internationale Preisrelation. München ist zwar der teuerste Bürostandort in Deutschland, bleibt im Vergleich mit europäischen Topmärkten wie London oder Paris aber weiterhin deutlich günstiger. Während in München gute Lagen vielfach im Bereich um 45 Euro pro Quadratmeter liegen und absolute Spitzenprodukte inzwischen auch oberhalb von 80 Euro pro Quadratmeter erzielen können, bewegen sich die Spitzenmieten in London und Paris auf einem nochmals anderen Niveau. Für Londons West End werden Spitzenmieten von bis zu 170 Euro pro Quadratmeter im Monat berichtet, Paris CBD liegt laut Knight Frank bei 1.200 Euro pro Quadratmeter und Jahr, also rund 100 Euro pro Quadratmeter und Monat.
„Wer aus London, Paris, New York oder Hongkong auf München blickt, hat eine andere Preiswahrnehmung“, sagt Neumann. „Für internationale Unternehmen ist München trotz gestiegener Spitzenmieten im europäischen Vergleich günstig. Wenn ein Produkt außergewöhnlich ist und die Lage stimmt, besteht auch die Bereitschaft, für Qualität entsprechend zu bezahlen.“
Münchner Markt zeigt sich im ersten Halbjahr robust
Die Entwicklung reiht sich laut Rock Capital Group in die aktuellen Marktdaten für München ein. Mehrere Maklerhäuser berichten für den Jahresauftakt 2026 von einem deutlich dynamischeren Büroflächenumsatz als im Vorjahr. Das Maklerhaus CBRE meldet für München im ersten Quartal 2026 rund 155.000 Quadratmeter Büroflächenumsatz, plus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und beschreibt die Nachfrage als stark qualitäts- und innenstadtaffin. JLL kommt auf 164.900 Quadratmeter, ebenfalls deutlich über dem Vorjahr.
Getrieben wurde diese Entwicklung insbesondere durch größere Mietvertragsabschlüsse und eine Konzentration der Nachfrage auf hochwertige Flächen in zentralen und gut angebundenen Lagen. Veraltete Flächen in Kombination mit schwächeren Lagen geraten weiter unter Druck, während moderne, nachhaltige und differenzierte Produkte profitieren. „Aber auch hier gilt es zu unterscheiden. In Aschheim bei München haben wir anhaltend Vermietungserfolge. Wenn Unternehmen vor den Türen Münchens suchen, entscheiden sie sich für Qualität zu attraktiven Preisen. Bei unserem mehrfach ausgezeichneten Objekt HEADS überzeugt die Mieter das einzigartige Gesamtkonzept von wirklichem New-Work mit Dachterrassen, Atrien, hauseigenem Restaurant und Kita bis hin zu Yoga. Im Münchner Speckgürtel suchen Mieter entweder richtig gute Qualität oder richtig billig“, sagt Neumann.
Zusätzlichen Rückenwind erhält München durch seine wachsende Bedeutung als Technologie-, Forschungs- und KI-Standort. In den vergangenen Jahren haben internationale Technologieunternehmen ihre Präsenz in München ausgebaut oder neue Standorte angekündigt. Gleichzeitig belegen großvolumige Vermietungen im ersten Quartal 2026, dass München auch in einem schwierigen Marktumfeld große Flächengesuche bedienen kann. „München verbindet internationale Strahlkraft mit einer sehr stabilen wirtschaftlichen Basis“, sagt Neumann.




