02.07.2026 Mietnachfrage legt in Metropolen wieder deutlich zu
Das ImmoScout24 WohnBarometer für das zweite Quartal 2026 zeigt: Die Mieten steigen sowohl im bundesweiten Durchschnitt als auch in den Metropolen moderat. Gleichzeitig zieht die Nachfrage wieder stärker an, bleibt jedoch unter dem Niveau des Vorjahres. Der größere Kostendruck entsteht derzeit bei den Nebenkosten.
„In den Metropolen sind größere Mietwohnungen ab 80 Quadratmetern wieder stärker gefragt. Vor allem Familien suchen aktiver, nachdem viele ihren Umzug wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit zunächst aufgeschoben hatten. Diese aufgestaute Nachfrage kommt jetzt wieder stärker im Markt an“, sagt Dr. Gesa Crockford.
„Gleichzeitig sehen wir, dass die Nebenkosten in unsanierten Bestandswohnungen stärker steigen als die Kaltmiete. Der energetische Zustand einer Wohnung entscheidet damit zunehmend darüber, was Wohnen für Mieter am Ende kostet.“
Nachfrage steigt im Quartalsvergleich, bleibt aber unter Vorjahresniveau
Nach der Zurückhaltung in den Vorquartalen hat sich die Nachfrage nach Mietwohnungen im zweiten Quartal 2026 wieder deutlich belebt. In den acht größten Metropolen steigt sie gegenüber dem Vorquartal um 9 Prozent und damit am stärksten unter allen Regionsklassen. Im ländlichen Raum legt sie um 2 Prozent zu, in kreisfreien Städten um 1 Prozent. Im Umland der Metropolen geht die Nachfrage dagegen leicht um 1 Prozent zurück.
Den stärksten Zuwachs verzeichnen Hamburg mit plus 25 Prozent, Berlin mit plus 13 Prozent und Leipzig mit plus 11 Prozent. In diesen Städten war die Nachfrage zuvor auch besonders stark zurückgegangen. In Hamburg erreicht sie damit wieder das Niveau des Vorjahresquartals. In Berlin und Leipzig liegt sie noch darunter.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 bleibt die Nachfrage in allen Regionsklassen niedriger: Im Umland der Metropolen liegt sie 19 Prozent unter dem Vorjahreswert, in kreisfreien Städten 18 Prozent, im ländlichen Raum 14 Prozent und in den acht Metropolen im Durchschnitt 11 Prozent.
Bestandsmieten steigen nur moderat
Die Angebotsmieten für Bestandswohnungen steigen deutschlandweit im zweiten Quartal um 0,6 Prozent auf 8,97 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 2,7 Prozent auf 8,97 Euro pro Quadratmeter. Auch in den Metropolen bewegen sich die Quartalsveränderungen überwiegend im moderaten Bereich. Leipzig verzeichnet mit plus 0,8 Prozent den stärksten Anstieg. Hamburg, München und Stuttgart folgen mit jeweils plus 0,6 Prozent. Berlin ist die einzige Metropole mit einem leichten Rückgang von minus 0,2 Prozent.
München bleibt mit Abstand die teuerste Stadt mit 20,12 Euro pro Quadratmeter. Damit kostet eine Mietwohnung in der bayerischen Landeshauptstadt rund 5 Euro pro Quadratmeter mehr als in den zweit- und drittteuersten Städten Stuttgart mit 15,32 Euro und Frankfurt am Main mit 15,13 Euro, und mehr als doppelt so viel wie in Leipzig mit 8,97 Euro.
Neubaumieten verzeichnen ebenfalls keine großen Preiszuwächse
Bei Neubauwohnungen steigen die Angebotsmieten bundesweit um 1 Prozent auf 13,28 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich liegt das Plus bei 1,8 Prozent. Die stärksten Quartalszuwächse zeigen sich in Düsseldorf mit 1,1 Prozent und Hamburg mit 1,0 Prozent. Leipzig mit 0,8 Prozent und Frankfurt am Main mit 0,7 Prozent folgen.
Leipzig überschreitet damit zum ersten Mal knapp die Marke von 14 Euro pro Quadratmeter, bleibt aber noch rund 4 Euro pro Quadratmeter unter Stuttgart, der nächstteueren Metropole mit 17,98 Euro. Frankfurt am Main klettert über die Marke von 19 Euro, Berlin überschreitet erstmals die 21-Euro-Marke.
Nebenkosten treiben Wohnkosten in unsanierten Bestandswohnungen
Im bundesweiten Durchschnitt steigen die Mieten für Bestandswohnungen im Jahresvergleich um 2,7 Prozent. Für Mietsuchende zählt jedoch nicht nur die Kaltmiete, sondern auch die Entwicklung der Nebenkosten. In unsanierten Bestandswohnungen steigen die Nebenkosten innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent auf durchschnittlich 3,28 Euro pro Quadratmeter. In sanierten Bestandswohnungen im Erstbezug liegen sie dagegen bei 3,02 Euro pro Quadratmeter und steigen im selben Zeitraum nur um 0,6 Prozent. Damit entwickeln sich die Nebenkosten in unsanierten Wohnungen stärker als die Kaltmieten und werden dort zu einem zusätzlichen Kostentreiber.
„In den Metropolen sind größere Mietwohnungen ab 80 Quadratmetern wieder stärker gefragt. Vor allem Familien suchen aktiver, nachdem viele ihren Umzug wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit zunächst aufgeschoben hatten. Diese aufgestaute Nachfrage kommt jetzt wieder stärker im Markt an“, sagt Dr. Gesa Crockford.
„Gleichzeitig sehen wir, dass die Nebenkosten in unsanierten Bestandswohnungen stärker steigen als die Kaltmiete. Der energetische Zustand einer Wohnung entscheidet damit zunehmend darüber, was Wohnen für Mieter am Ende kostet.“
Nachfrage steigt im Quartalsvergleich, bleibt aber unter Vorjahresniveau
Nach der Zurückhaltung in den Vorquartalen hat sich die Nachfrage nach Mietwohnungen im zweiten Quartal 2026 wieder deutlich belebt. In den acht größten Metropolen steigt sie gegenüber dem Vorquartal um 9 Prozent und damit am stärksten unter allen Regionsklassen. Im ländlichen Raum legt sie um 2 Prozent zu, in kreisfreien Städten um 1 Prozent. Im Umland der Metropolen geht die Nachfrage dagegen leicht um 1 Prozent zurück.
Den stärksten Zuwachs verzeichnen Hamburg mit plus 25 Prozent, Berlin mit plus 13 Prozent und Leipzig mit plus 11 Prozent. In diesen Städten war die Nachfrage zuvor auch besonders stark zurückgegangen. In Hamburg erreicht sie damit wieder das Niveau des Vorjahresquartals. In Berlin und Leipzig liegt sie noch darunter.
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 bleibt die Nachfrage in allen Regionsklassen niedriger: Im Umland der Metropolen liegt sie 19 Prozent unter dem Vorjahreswert, in kreisfreien Städten 18 Prozent, im ländlichen Raum 14 Prozent und in den acht Metropolen im Durchschnitt 11 Prozent.
Bestandsmieten steigen nur moderat
Die Angebotsmieten für Bestandswohnungen steigen deutschlandweit im zweiten Quartal um 0,6 Prozent auf 8,97 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 2,7 Prozent auf 8,97 Euro pro Quadratmeter. Auch in den Metropolen bewegen sich die Quartalsveränderungen überwiegend im moderaten Bereich. Leipzig verzeichnet mit plus 0,8 Prozent den stärksten Anstieg. Hamburg, München und Stuttgart folgen mit jeweils plus 0,6 Prozent. Berlin ist die einzige Metropole mit einem leichten Rückgang von minus 0,2 Prozent.
München bleibt mit Abstand die teuerste Stadt mit 20,12 Euro pro Quadratmeter. Damit kostet eine Mietwohnung in der bayerischen Landeshauptstadt rund 5 Euro pro Quadratmeter mehr als in den zweit- und drittteuersten Städten Stuttgart mit 15,32 Euro und Frankfurt am Main mit 15,13 Euro, und mehr als doppelt so viel wie in Leipzig mit 8,97 Euro.
Neubaumieten verzeichnen ebenfalls keine großen Preiszuwächse
Bei Neubauwohnungen steigen die Angebotsmieten bundesweit um 1 Prozent auf 13,28 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich liegt das Plus bei 1,8 Prozent. Die stärksten Quartalszuwächse zeigen sich in Düsseldorf mit 1,1 Prozent und Hamburg mit 1,0 Prozent. Leipzig mit 0,8 Prozent und Frankfurt am Main mit 0,7 Prozent folgen.
Leipzig überschreitet damit zum ersten Mal knapp die Marke von 14 Euro pro Quadratmeter, bleibt aber noch rund 4 Euro pro Quadratmeter unter Stuttgart, der nächstteueren Metropole mit 17,98 Euro. Frankfurt am Main klettert über die Marke von 19 Euro, Berlin überschreitet erstmals die 21-Euro-Marke.
Nebenkosten treiben Wohnkosten in unsanierten Bestandswohnungen
Im bundesweiten Durchschnitt steigen die Mieten für Bestandswohnungen im Jahresvergleich um 2,7 Prozent. Für Mietsuchende zählt jedoch nicht nur die Kaltmiete, sondern auch die Entwicklung der Nebenkosten. In unsanierten Bestandswohnungen steigen die Nebenkosten innerhalb eines Jahres um 3,8 Prozent auf durchschnittlich 3,28 Euro pro Quadratmeter. In sanierten Bestandswohnungen im Erstbezug liegen sie dagegen bei 3,02 Euro pro Quadratmeter und steigen im selben Zeitraum nur um 0,6 Prozent. Damit entwickeln sich die Nebenkosten in unsanierten Wohnungen stärker als die Kaltmieten und werden dort zu einem zusätzlichen Kostentreiber.




