01.07.2026 Deutschland baut um – Bestand wird zum Standard der Branche
Der jetzt veröffentlichte Greyfield Index 2026 zeigt erstmals datenbasiert, dass in immer mehr Bundesländern das Bauen im Bestand bereits die prägende Bauform ist. Umbau, Umnutzung und Revitalisierung entwickeln sich dementsprechend zum Motor der Bauaktivität in Deutschland.
„Deutschland baut um. Der Bestand ist nicht mehr die Ausnahme, sondern in vielen Regionen bereits die neue Normalität“, so Timm Sassen, Gründer und Inhaber der Greyfield Group. „Der Greyfield Index macht sichtbar, was in der Branche längst spürbar ist: Die Zukunft des Bauens entsteht aus dem Vorhandenen. Umbau, Umnutzung, Erweiterung, Aufstockung und Revitalisierung gewinnen kontinuierlich an Bedeutung und entwickeln sich zum zentralen Motor der Bauaktivität in Deutschland.“
Nach den aktuellen Auswertungen des Greyfield Index – abrufbar unter index.greyfieldgroup.de – liegt der aktuelle Indexwert bundesweit bei knapp 80 Punkten. Damit entfallen bereits rund 44 Prozent aller Bauaktivitäten auf den Bestand.
Wo der Bestand bereits führt
Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Blick auf die Bundesländer. In den fünf Ländern Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen (NRW), Saarland und Thüringen liegt der Anteil der Bauaktivitäten im Bestand bereits über dem Neubau. Hier prägt der Bestand das Baugeschehen.
Die Unterschiede zwischen den Bundesländern machen zugleich sichtbar, wie stark die Transformation zum Bestand regional bereits vorangeschritten ist. Dort, wo Flächen knapp, Innenstädte dicht, Bestände älter und der Transformationsdruck hoch sind, gewinnt das Bauen im Bestand besonders deutlich an Bedeutung. Schlusslichter im Ranking der Bundesländer sind Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW zeigt sich zudem eine deutliche Verschiebung in den Großstädten. Bestandsmaßnahmen liegen dort bereits deutlich über dem Neubau. In Düsseldorf und Bochum finden schon mehr als zwei Drittel aller Bauaktivitäten im Bestand statt. Der bereits im Vorjahr erkennbare Trend setzt sich damit deutlich fort. Der Bestand entwickelt sich zunehmend zum Stabilitätsanker der Bau- und Immobilienwirtschaft.
Branche braucht Rückenwind
„Die Frage ist nicht mehr, ob der Bestand relevant wird. Die Frage ist, wie schnell Politik, Förderung, Bauordnungen und Finanzierung darauf reagieren“, so Sassen. „Wer Wohnraum schaffen, CO? sparen und Flächenverbrauch reduzieren will, sollte den Bestand konsequent zur ersten Option machen. Dafür brauchen wir einfache Standards, passende Förderbedingungen und die Rückendeckung von Städten und Kommunen.“
Der Greyfield Index macht deutlich: Die bisherigen Rahmenbedingungen orientieren sich vielerorts noch am Neubau. Förderprogramme, Genehmigungsprozesse, Normen und öffentliche Debatten folgen häufig dieser Logik, obwohl die Bauaktivität zunehmend im Bestand entsteht.
Greyfield Index
Der Greyfield Index versteht sich als Instrument für mehr Transparenz. Er zeigt, wo Deutschland bereits umbaut, wo der Bestand den Neubau überholt und wo politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen nachgeschärft werden müssen. Er wird von der Greyfield Group erhoben und jährlich fortgeschrieben. Bei der Methodik setzt er Baugenehmigungen und Baufertigstellungen im Bestand ins Verhältnis zu den entsprechenden Zahlen im Neubau. Dadurch macht er sichtbar, wie stark die Bau- und Immobilienwirtschaft bereits durch Umbau, Umnutzung, Erweiterung, Aufstockung und Revitalisierung geprägt ist.
Der Index schafft damit eine datenbasierte Grundlage für Politik, Kommunen, Investoren, Bestandshalter und die Bauwirtschaft. Ziel ist es, die Transformation vom Neubau zum Bestand nicht nur zu beschreiben, sondern messbar zu machen.
„Deutschland baut um. Der Bestand ist nicht mehr die Ausnahme, sondern in vielen Regionen bereits die neue Normalität“, so Timm Sassen, Gründer und Inhaber der Greyfield Group. „Der Greyfield Index macht sichtbar, was in der Branche längst spürbar ist: Die Zukunft des Bauens entsteht aus dem Vorhandenen. Umbau, Umnutzung, Erweiterung, Aufstockung und Revitalisierung gewinnen kontinuierlich an Bedeutung und entwickeln sich zum zentralen Motor der Bauaktivität in Deutschland.“
Nach den aktuellen Auswertungen des Greyfield Index – abrufbar unter index.greyfieldgroup.de – liegt der aktuelle Indexwert bundesweit bei knapp 80 Punkten. Damit entfallen bereits rund 44 Prozent aller Bauaktivitäten auf den Bestand.
Wo der Bestand bereits führt
Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Blick auf die Bundesländer. In den fünf Ländern Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen (NRW), Saarland und Thüringen liegt der Anteil der Bauaktivitäten im Bestand bereits über dem Neubau. Hier prägt der Bestand das Baugeschehen.
Die Unterschiede zwischen den Bundesländern machen zugleich sichtbar, wie stark die Transformation zum Bestand regional bereits vorangeschritten ist. Dort, wo Flächen knapp, Innenstädte dicht, Bestände älter und der Transformationsdruck hoch sind, gewinnt das Bauen im Bestand besonders deutlich an Bedeutung. Schlusslichter im Ranking der Bundesländer sind Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW zeigt sich zudem eine deutliche Verschiebung in den Großstädten. Bestandsmaßnahmen liegen dort bereits deutlich über dem Neubau. In Düsseldorf und Bochum finden schon mehr als zwei Drittel aller Bauaktivitäten im Bestand statt. Der bereits im Vorjahr erkennbare Trend setzt sich damit deutlich fort. Der Bestand entwickelt sich zunehmend zum Stabilitätsanker der Bau- und Immobilienwirtschaft.
Branche braucht Rückenwind
„Die Frage ist nicht mehr, ob der Bestand relevant wird. Die Frage ist, wie schnell Politik, Förderung, Bauordnungen und Finanzierung darauf reagieren“, so Sassen. „Wer Wohnraum schaffen, CO? sparen und Flächenverbrauch reduzieren will, sollte den Bestand konsequent zur ersten Option machen. Dafür brauchen wir einfache Standards, passende Förderbedingungen und die Rückendeckung von Städten und Kommunen.“
Der Greyfield Index macht deutlich: Die bisherigen Rahmenbedingungen orientieren sich vielerorts noch am Neubau. Förderprogramme, Genehmigungsprozesse, Normen und öffentliche Debatten folgen häufig dieser Logik, obwohl die Bauaktivität zunehmend im Bestand entsteht.
Greyfield Index
Der Greyfield Index versteht sich als Instrument für mehr Transparenz. Er zeigt, wo Deutschland bereits umbaut, wo der Bestand den Neubau überholt und wo politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen nachgeschärft werden müssen. Er wird von der Greyfield Group erhoben und jährlich fortgeschrieben. Bei der Methodik setzt er Baugenehmigungen und Baufertigstellungen im Bestand ins Verhältnis zu den entsprechenden Zahlen im Neubau. Dadurch macht er sichtbar, wie stark die Bau- und Immobilienwirtschaft bereits durch Umbau, Umnutzung, Erweiterung, Aufstockung und Revitalisierung geprägt ist.
Der Index schafft damit eine datenbasierte Grundlage für Politik, Kommunen, Investoren, Bestandshalter und die Bauwirtschaft. Ziel ist es, die Transformation vom Neubau zum Bestand nicht nur zu beschreiben, sondern messbar zu machen.




