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01.07.2026 Top-7-Bürovermietungsmärkte: Flächenumsatz knapp unter Vorjahr

An den Top-7-Bürovermietungsmärkten wurden in der 1. Jahreshälfte 2026 rund 1,29 Mio. m² Bürofläche vermietet oder eigengenutzt. Damit lag der Flächenumsatz etwa 6 % unter dem Vorjahresergebnis (Q1-2 2025: 1,38 Mio. m²). „Die Top-7 zeigen weiterhin eine differenzierte Marktentwicklung“, kommentiert Markus Müller, Sprecher von German Property Partners (GPP). „Während insbesondere Berlin und München mit Großabschlüssen für kräftige Umsatzzuwächse sorgten, blieben andere Standorte teils deutlich hinter ihren Vorjahreswerten zurück. Vor dem Hintergrund des weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfelds sowie geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere im Zuge des Irankriegs, treffen viele Unternehmen nach wie vor sehr zögerlich Anmietungsentscheidungen.“

• Die stärksten Umsatzzuwächse im Top-7-Vergleich verzeichneten Berlin (+52 % auf 361.000 m²) und München (+34 % auf 346.000 m²). Hierzu trugen unter anderem die Anmietungen von JetBrains an beiden Standorten bei – ebenso wie ein großvolumiger Abschluss von E.ON in München und von STRABAG in Berlin. Die Bundeshauptstadt erreichte damit den höchsten Flächenumsatz unter den Top-7. An den übrigen Standorten war der Umsatz rückläufig, besonders in Frankfurt (–53 %), Stuttgart (–42 %) und Köln (–27 %).

• Der Leerstand legte an nahezu allen Standorten weiter zu. In Hamburg (+19 % auf 1,05 Mio. m²) zeigte sich das größte Plus. Der Top-7-Leerstand stieg um 7 % auf 8,69 Mio. m², die Top-7-Leerstandsquote erhöhte sich um 0,57 %-Punkte auf 9 %. Den höchsten Leerstand von 2,1 Mio. m² erfasste GPP in München. In Frankfurt (±0 %) und Düsseldorf (–1 %) blieb der Leerstand hingegen nahezu auf dem Vorjahresniveau.

• Eigennutzer waren vor allem in Berlin aktiv: Mit einem Anteil von 18 % am Flächenumsatz wurde dort der höchste Wert registriert, gefolgt von Hamburg mit 15 %. In Düsseldorf blieben Eigennutzerabschlüsse aus, in Köln (1 %) und Stuttgart (2 %) spielten sie ebenfalls eine untergeordnete Rolle. Die Top-7-Eigennutzerquote kletterte um 4,5 %-Punkte auf 12 %.
• Die Durchschnitts
mieten entwickelten sich uneinheitlich. Während Düsseldorf den stärksten Anstieg um 14 % auf 22,10 €/m²/Monat verzeichnete, sanken die Werte in Stuttgart (–15 %), Frankfurt (–11 %) und Köln (–11 %). Die höchste Durchschnittsmiete im Top-7-Vergleich von 28,50 €/m²/Monat wurde in Berlin realisiert.

• An den meisten Standorten stiegen die Spitzenmieten. Am deutlichsten legten sie in Frankfurt zu (+10 %), gefolgt von Berlin (+7 %) und Düsseldorf (+6 %). In Stuttgart blieb die Spitzenmiete mit 37,00 €/m²/Monat auf dem Vorjahresniveau, in Köln ging sie um 3 % zurück. Die höchste Spitzenmiete unter den Top-7 zahlten Nutzer in München (56,70 €/m²/Monat).

„Die Qualitätsdifferenzierung am Bürovermietungsmarkt setzt sich fort. Moderne, nachhaltig ausgestattete Büroflächen in zentralen Lagen treffen weiterhin auf eine solide Nachfrage. Gleichzeitig geraten ältere Bestandsflächen immer stärker unter Vermarktungsdruck“, so Müller. „Diese Entwicklung dürfte den Markt auch in der zweiten Jahreshälfte prägen. Dabei gehen wir weiterhin von einer regional unterschiedlichen Dynamik aus: Während großvolumige Gesuche an einigen Standorten optimistisch auf die kommenden Monate blicken lassen, rechnen andere Standorte mit einem rückläufigen Jahresergebnis. Insgesamt erwarten wir für 2026 einen Top-7-Flächenumsatz, der den Vorjahreswert leicht übertreffen dürfte.“

Zu dem Gewerbeimmobiliennetzwerk GPP gehören Grossmann & Berger Immobilien, Anteon Immobilien, GREIF & CONTZEN Immobilien, blackolive und E & G Immobilien.

























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