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26.06.2026 Wohnungen für über 1.200 Menschen: HOWOGE-Quartier fertiggestellt

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Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat eines ihrer bislang größten Neubauquartiere in Berlin vier Monate früher als geplant fertiggestellt. Zwischen Anne-Frank-Straße und Mohnweg im Ortsteil Altglienicke sind auf einem rund 29.000 Quadratmeter großen Grundstück 14 Wohngebäude mit insgesamt 583 Wohnungen entstanden.

Das Quartier bietet rund 37.000 Quadratmeter Wohnfläche, Gewerbeflächen sowie soziale Infrastruktur und schafft Wohnraum für mehr als 1.200 Menschen. Nach einer Bauzeit von 3,5 Jahren erfolgte die Gesamtfertigstellung im Juni 2026. Die Vermietung der Wohnungen des zuletzt fertiggestellten Bauabschnitts läuft derzeit.
Das Grundstück wurde durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH eingebracht. Die Bauausführung und Planung für den Neubau haben die BATEG GmbH gemeinsam mit ZOOMARCHITEKTEN übernommen.

Wohnraum, Kita, Nahversorgung und soziale Angebote für das Quartier
Im neuen Quartier entstanden 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen für Singles, Paare, Familien und ältere Menschen. Insgesamt 304 Wohnungen sind mietpreis- und belegungsgebunden. Die 14 Gebäude mit vier bis sieben Geschossen fügen sich durch ihre abgestufte Höhenentwicklung harmonisch in die umliegende Bebauung ein.
Das neue Wohnquartier bietet nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern stärkt auch die soziale Infrastruktur im Ortsteil Altglienicke.

Neben den Wohnungen entstanden rund 1.370 Quadratmeter Gewerbeflächen für Einzelhandel, Dienstleistungen, Büro- und Gemeinbedarf. Die Nutzungen tragen zur Nahversorgung sowie zur Belebung des Quartiers bei.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kinderbetreuung. Im Bebauungsplan war die Schaffung von 15 Kitaplätzen vorgesehen. Entsprechend der hohen Nachfrage am Standort hat die HOWOGE eine Kita mit 84 Plätzen errichtet. Zum Beginn des neuen Kitajahres wird der Träger CT Toddler Berlin gGmbH die Kita in Betrieb nehmen.

Ergänzt wird das Angebot durch fünf Trägerwohnungen für soziale Zwecke. Diese werden unter anderem für betreutes Wohnen junger Menschen sowie für Mitarbeitende und Auszubildende sozialer Einrichtungen genutzt.

Stadtquartier zwischen Einfamilienhaus und Geschosswohnungsbau

Das Quartier übernimmt eine wichtige städtebauliche Funktion zwischen den umliegenden Einfamilienhäusern und den angrenzenden Zeilen- und Blockstrukturen. Die 14 Gebäude basieren auf zwei Baukörpertypen.

Durch die Anordnung der Gebäude entstehen unterschiedliche Hofsituationen mit Spielangeboten und vielfältigen Begrünungen. Die Eingangsbereiche wurden jeweils individuell gestaltet und schaffen Orientierung sowie Identifikation innerhalb des Quartiers.

Die Gebäude wurden nach dem KfW-40-Standard errichtet. Photovoltaikanlagen auf den Dächern werden regenerative Energie direkt vor Ort erzeugen. Die Freiflächen im Inneren des Quartiers sind weitgehend autofrei und als sichere Fußgänger- und Begegnungszonen konzipiert. Für die Mobilität stehen 1.076 Fahrradstellplätze sowie 251 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Davon befinden sich 159 in der Tiefgarage und 92 auf den Außenflächen. Alle Stellplätze sind für eine spätere Nachrüstung mit E-Ladesäulen vorbereitet.

Vermietung

Die Vermietung der Wohnungen läuft bereits: Wohnungsangebote sind auf der HOWOGE-Webseite unter www.howoge.de/anne-frank veröffentlicht.

Zitate

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Schon beim Richtfest habe ich mich bei der HOWOGE bedankt und mich gefreut, wie wir gemeinsam mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen weiterhin den dringend benötigten Wohnraum in Berlin schaffen. Hier sind es 583 moderne, nachhaltig gestaltete Wohnungen. Besonders erfreulich ist, dass das Quartier sogar vier Monate früher als ursprünglich geplant, fertiggestellt werden konnte und die Wohnungen den Berlinerinnen und Berlinern als neues Zuhause nun eher zur Verfügung stehen.“

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick: „Mit der Fertigstellung dieses großen Neubauquartiers setzt die HOWOGE ein starkes Zeichen für den dringend benötigten Wohnungsbau in Treptow-Köpenick. Besonders wichtig ist, dass mehr als die Hälfte der Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden ist und damit für breite Teile der Bevölkerung bezahlbar bleibt. Gleichzeitig entsteht hier ein lebendiges Quartier, das den Ortsteil Altglienicke nachhaltig stärkt. Die frühere Fertigstellung zeigt, dass zügiger und qualitätsvoller Wohnungsbau in unserer Stadt möglich ist, wenn alle Partner eng zusammenarbeiten.“

Inga Stein-Barthelmes, Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: „Mit dem Quartier in Altglienicke haben wir weit mehr geschaffen als neuen Wohnraum. Unser Anspruch als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ist es, Quartiere zu entwickeln, die langfristig funktionieren und einen Mehrwert für die Menschen vor Ort bieten. Deshalb entstehen hier nicht nur 583 Wohnungen, sondern auch eine Kita, soziale Angebote und Gewerbeflächen für die Nahversorgung. So wächst ein lebendiges Quartier, das sowohl den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern als auch dem gesamten Umfeld zugutekommt.“

Nevzat Köstek, Geschäftsführer BATEG GmbH: „Die BATEG GmbH hat als Generalunternehmer gemeinsam mit der HOWOGE im Partnerringverfahren ein Stadtquartier geplant und errichtet. Das Projekt wurde mit der BIM-Methode geplant und die Ausführung im Lean-Management abgewickelt. Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgte mit maximaler Rücksichtnahme auf das nachbarschaftliche Umfeld, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Ich bin der Meinung, dass wir als BATEG GmbH ein Gebäude in einem zügigen Tempo und sehr hohen Qualitätsniveau fertiggestellt haben. Dieses Ergebnis mit vorzeitiger Fertigstellung haben wir unserem Baustellenteam, aber auch unseren Partnern zu verdanken. Vielen Dank an die HOWOGE als Auftraggeberin für das entgegengebrachte Vertrauen an uns, aber auch für die sehr gute Zusammenarbeit miteinander.
Die BATEG GmbH hat sich inzwischen als feste Größe im Wohnungsbau etabliert.
Mit diesem Projekt haben wir einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Wohnungsnot geleistet.“

Marc Richter, ZOOMARCHITEKTEN: „Die Komposition lediglich zweier Gebäudetypen, durch Drehung und Spiegelung variiert, schafft eine hohe städtebauliche Qualität und vermittelt zwischen der unterschiedlichen Bebauung sowohl im Norden als auch Süden. Das neue städtebauliche Gewebe ermöglicht die Durchwegung des gesamten Quartiers, zugleich bilden Höfe unterschiedlicher Ausprägung neue Nachbarschaften. Zur Kosten- und Termintreue haben maßgeblich die modulare Bauweise und die bewusste Beschränkung auf zwei Baukörpertypen beigetragen. Einen ebenso wichtigen Anteil an der hohen Qualität des Projekts hatte die langjährige und gute Zusammenarbeit aller Planungsbeteiligten.“



























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