News RSS-Feed

26.06.2026 Private Assets: Beteiligungen stemmen sich gegen den Trend

Das vergangene Geschäftsjahr der „Private Assets SE & Co. KGaA“ war geprägt von großer Dynamik, aber auch von hohem Aufwand für die Akquise neuer Beteiligungen. Dies war das Fazit der deutschen Beteiligungsgesellschaft auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung, die am heutigen Donnerstag in Hamburg stattfand.

Private Assets-CEO Sven Dübbers zog für das Geschäftsjahr 2025 eine insgesamt zufriedenstellende Bilanz. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat das Beteiligungsunternehmen das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Insbesondere konnte die Private Assets SE & Co. KGaA einen ersten erfolgreichen Exit umsetzen (InstaLighting) sowie im Laufe des Jahres eine neue Beteiligung (TAM Groupe) erwerben. Zusätzlich hat Private Assets eine Add-On-Akquisition erfolgreich abgeschlossen.

„Die Ergebnisentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr war aber auch durch Restrukturierungsmaßnahmen bei den nicht nachhaltig profitablen Beteiligungen geprägt“, berichtete Dübbers. „Gleichzeitig haben wir wesentliche Fortschritte bei der Portfolio-Bereinigung erzielt.“ Bei der Akquise von neuen Beteiligungen wird sich Private Assets in den nächsten Jahren verstärkt im europäischen Ausland engagieren. „Dort sehen wir aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung deutlich attraktivere Wachstumsperspektiven als hier in Deutschland“, so Dübbers vor den Aktionären.

In seinem Bericht an die Hauptversammlung erläuterte Private Assets-CEO Sven Dübbers zudem den aktuellen Stand in wesentlichen Beteiligungen:

Bei der „SIM Automation GmbH“ waren das 4. Quartal 2025 sowie die ersten vier Monate im Jahr 2026 von einem sehr geringen Auftragseingang geprägt. Allerdings ist es gelungen, den Auftragseingang in den Monaten Mai und Juni 2026 deutlich zu erhöhen, sodass Dübbers damit rechnet, dass der Auftragsbestand insgesamt per Ende Juni fast wieder das geplante Niveau erreicht. Dennoch werde das Ergebnis 2026 deutlich hinter den Vorjahren zurückbleiben, da die verlorene Kapazität in den Restmonaten nicht mehr aufgeholt werden könne.

Die Entwicklung bei der „Kieler Maschinenwerke GmbH“ ist geprägt von einer hohen Nachfrage und, darauf aufbauend, einem erwarteten starken Wachstum. Dieser Trend hält an. Auch im ablaufenden 2. Quartal dieses Jahres verzeichnet das Unternehmen einen wachsenden Auftragseingang. „Hier besteht die Herausforderung v.a. darin, dieses Wachstum zu managen“, erläuterte Sven Dübbers. „Wir prüfen deshalb alle Optionen von Wachstumsfinanzierungen, um an den Möglichkeiten, die der Markt bietet, bestmöglich zu partizipieren.“

Auch die Private Assets-Beteiligung „Die Jobmacher“ entwickelt sich insgesamt positiv. Während der Markt um rund 10 Prozent pro Jahr schrumpft, verzeichnet Die Jobmacher im Geschäftsjahr 2025 ein Wachstum von rund 1 Prozent. Dübbers sieht Zukunftschancen vor allem in Branchen wie Defence und Aerospace, wofür sicherheitsüberprüftes Personal die Grundlage ist. Die Jobmacher investiert in 2026 in einen Ausbau der Personalvermittlung mit einem signifikanten Ergebnisbeitrag.

Schließlich warf Dübbers einen Blick auf die Entwicklung bei der neuen Private Assets-Beteiligung „TAM Groupe“. Während in den ersten sechs Monaten der Fokus auf dem Carve-Out lag, richtet Private Assets jetzt den Blick nach vorn. Insbesondere wurden Maßnahmen definiert, um das Unternehmen unabhängiger von konjunkturellen und klimatischen Schwankungen zu machen. Dazu wird u.a. die Ausweitung des Geschäfts auf andere Länder geprüft. Vor allem in Krisenregionen, wo bestimmte Bauchemikalien einen guten Beitrag zu einem schnellen Straßenbau leisten können, kann TAM seinen Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten.


























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!