18.06.2026 Auswirkungen geopolitischer Krisen auf die Energiewende
Die Auswirkungen geopolitischer Krisen auf die Energiewende zeigen, dass erneuerbare Energien auch über den Klimaschutz hinaus immer relevanter werden. Eine internationale Umfrage der Klima-Denkfabrik E3G, der We Mean Business Coalition und der Global Renewables Alliance unter rund 2.000 Unternehmen aus 18 Ländern zeigt, dass geopolitische Krisen und Unsicherheiten auf den Energiemärkten den Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigen. Für deutsche Unternehmen stehen dabei insbesondere Versorgungssicherheit, Planbarkeit und wirtschaftliche Stabilität im Fokus. Gleichzeitig bremsen hohe Strompreise, regulatorische Unsicherheiten und die Tatsache, dass die Energieinfrastruktur vielerorts noch nicht ausreichend auf steigende Strombedarfe ausgelegt ist, die Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft.
Julius Pahmeier, Gründer und Geschäftsführer von VREY, ordnet die Entwicklung wie folgt ein: „Die Energiewende wird heute nicht mehr allein durch klimapolitische Ziele vorangetrieben. Sie wird zunehmend durch den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten und einer verlässlichen Energieversorgung getragen. Besonders für Deutschland als Wirtschaftsstandort wird der Zugang zu bezahlbarer und planbarer grüner Energie zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Wir sehen bereits heute, dass sowohl Unternehmen als auch die Wohnungswirtschaft und private Haushalte verstärkt in erneuerbare Energien investieren, um sich unabhängiger von Preis- und Versorgungsrisiken zu machen. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Energiewende nicht allein durch den zusätzlichen Ausbau erfolgreich sein wird. Mit der Elektrifizierung von Industrieprozessen, dem zunehmenden Einsatz von Wärmepumpen und Elektromobilität sowie perspektivisch der Erzeugung von grünem Wasserstoff steigt die Stromnachfrage stark.
Deshalb müssen wir Angebot und Nachfrage künftig stärker gemeinsam denken. Dezentrale Erzeugung kann dabei helfen, lokale Lasten besser zu steuern und den Druck auf den Netzausbau zu reduzieren. Entscheidend wird dafür sein, Erzeugung, Speicher, flexible Verbraucher und intelligente Steuerungssysteme zu einem integrierten Gesamtsystem zu verbinden.
Ich bin mir sicher, die Energiewende wird dann erfolgreich sein, wenn wir aufhören, in einzelnen Sektoren zu denken, und stattdessen Energieerzeugung, Verbrauch und Infrastruktur als zusammenhängendes System betrachten.“
Julius Pahmeier, Gründer und Geschäftsführer von VREY, ordnet die Entwicklung wie folgt ein: „Die Energiewende wird heute nicht mehr allein durch klimapolitische Ziele vorangetrieben. Sie wird zunehmend durch den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten und einer verlässlichen Energieversorgung getragen. Besonders für Deutschland als Wirtschaftsstandort wird der Zugang zu bezahlbarer und planbarer grüner Energie zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Wir sehen bereits heute, dass sowohl Unternehmen als auch die Wohnungswirtschaft und private Haushalte verstärkt in erneuerbare Energien investieren, um sich unabhängiger von Preis- und Versorgungsrisiken zu machen. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Energiewende nicht allein durch den zusätzlichen Ausbau erfolgreich sein wird. Mit der Elektrifizierung von Industrieprozessen, dem zunehmenden Einsatz von Wärmepumpen und Elektromobilität sowie perspektivisch der Erzeugung von grünem Wasserstoff steigt die Stromnachfrage stark.
Deshalb müssen wir Angebot und Nachfrage künftig stärker gemeinsam denken. Dezentrale Erzeugung kann dabei helfen, lokale Lasten besser zu steuern und den Druck auf den Netzausbau zu reduzieren. Entscheidend wird dafür sein, Erzeugung, Speicher, flexible Verbraucher und intelligente Steuerungssysteme zu einem integrierten Gesamtsystem zu verbinden.
Ich bin mir sicher, die Energiewende wird dann erfolgreich sein, wenn wir aufhören, in einzelnen Sektoren zu denken, und stattdessen Energieerzeugung, Verbrauch und Infrastruktur als zusammenhängendes System betrachten.“




