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18.06.2026 Brennpunkte + Tipps: Intelligent Energiesparen in Gewerbeimmobilien

Die Rechnung ist einfach: tausend kleine Energiefresser, eine große Kostenlücke in der Energiebilanz. Wer Immobilien gewerblich nutzt – von Bürogebäuden über Pflegeheime bis hin zu Hotels – muss Investitionen in Nachhaltigkeit an Rentabilitätsgesichtspunkten messen. Wo und wie Profis intelligent mehr Energieeffizienz gewinnen und gezielt Kosten sparen, verraten „Brennpunkte und Tipps“ von Betterspace.

Brennpunkt 1: Altbau. Bestandsgebäude leiden unter hohem Energieverbrauch, veralteter Heiztechnik, ungedämmten Leitungen und einer Raumaufteilung, die eine effiziente Betriebsführung erschwert.

Tipp 1: Maßnahmen, die sofort wirken, sich schnell amortisieren und keine Umbaumaßnahmen erfordern, wie z.B.: der Hydraulische Abgleich von Heizungsanlage, das Dämmen von Rohrleitungen und Erneuern von Dichtungen an Fenstern und Türen sowie intelligente Energiemanagementsysteme.

Brennpunkt 2: Transparenz? Effiziente Messtechnik ist oft noch Mangelware, so dass der Verbrauch lediglich für ganze Gebäude erfasst wird, nicht jedoch aufgeschlüsselt nach Bereichen, Zeiten und Nutzern.

Tipp 2: digitale Energiemanagementsysteme wie better.energy bringen Licht ins Dunkel, messen, analysieren und visualisieren den Energieverbrauch in Echtzeit, differenziert nach Bereichen und Zeiträumen.

Brennpunkt 3: Personal? Überlastet! Oft fehlen Know-how und Werkzeuge, um Energieanlagen effizient zu betreiben. Auch moderne Heizsysteme laufen nicht optimal, wenn sie falsch oder überhaupt nicht konfiguriert werden.

Tipp 3: Digitalisierung und Automatisierung ermöglicht zentrale Verbrauchsmessungen und intelligentes Steuern von Heiz- und Kühlsystem auch ohne Umbau und Installation im laufenden Betrieb.

Brennpunkt 4: Stromfresser! In Nichtwohngebäuden gibt es hunderte, wenn nicht tausende elektrischer Geräte, von denen viele rund um die Uhr laufen und still und leise Energie verbrauchen.

Tipp 4: Intelligentes Lastmanagement erkennt, wann wie viel Strom wo verbraucht wird und umfasst Strategien zur aktiven Steuerung des Stromverbrauchs.

Brennpunkt 5: Investitionsstau, knappe Budgets. Sanierungen, Digitalisierung, Modernisierung sind uneingeschränkt sinnvoll, doch: Woher das Geld nehmen? Als Ergebnis bremsen Investitionsstaus Nachhaltigkeitsfortschritte.

Tipp 5: 3-Punkte Investitionsstrategie durch die Nutzung von Fördermitten, den Einsatz von Contracting-Modellen und der Priorisierung von Maßnahmen anhand von Einsparpotenzial und Amortisationsdauer.

Einsparpotenziale und Amortisationszeiten von Energiespar-Maßnahmen am Beispiel von Pflegeheimen:

• Maßnahme: Hydraulischer Abgleich - Einsparpotential: 10–15?% Heizkosten - Amortisationszeit: 1–2 Jahre

• Maßnahme: Intelligente Heizkörpersteuerung - Einsparpotential: 10–30?% Heizenergie Amortisationszeit: 1–3 Jahre

• Maßnahme: LED-Umrüstung - Einsparpotential: 50–70?% Strom für Licht - Amortisationszeit: < 1 Jahr

























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