18.06.2026 Industrie- und Logistikimmobilien trotzen der Krise
Am Immobilienmarkt herrscht Unsicherheit: Energiekosten, Inflation, Finanzierungskosten und geopolitische Unwägbarkeiten lassen Investoren und Unternehmen vorsichtiger agieren. Mittelgroße Industrie- und Logistikimmobilien überzeugen jedoch weiterhin mit Stabilität, Diversifikation und strukturellem Wachstum, sagt Theo Soeters, Head of Fund Management bei Edmond de Rothschild REIM:
• Leichtindustrie und urbane Logistik zeigen sich widerstandsfähig. Ein wesentlicher Grund liegt in der Mieterstruktur: Die Flächen werden häufig von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt, die weniger stark von internationalen Lieferkettenstörungen betroffen sind als global ausgerichtete Großkonzerne. Gleichzeitig steigt in unsicheren Zeiten die Bereitschaft vieler Mieter, bestehende Standorte zu sichern und Mietverträge zu verlängern. Für Eigentümer bedeutet dies hohe Mieterbindung und planbare Cashflows.
• Hinzu kommt, dass viele Nutzer mittelgroßer Logistik- und Lagerflächen – etwa in der Trockenlagerung, Distribution oder stadtnahen Versorgung – weniger energieintensiv arbeiten als schwere Industrie- oder Produktionsbetriebe. Dadurch sind sie weniger anfällig für schwankende Energiepreise. Urbane Standorte profitieren zusätzlich davon, dass Lieferverkehre zunehmend elektrifiziert werden können, was die Betriebskosten weiter stabilisiert.
• Auch aus Eigentümersicht bietet das Segment Vorteile. Eine größere Zahl kleinerer Mieter reduziert das Klumpenrisiko und macht Portfolios weniger abhängig von einzelnen Großnutzern. Zudem erleichtert ein stabileres Kostenumfeld konstruktive Mietvertragsverhandlungen und unterstützt inflationsgebundene Indexierungen.
• Die Angebots- und Nachfragedynamik spricht ebenfalls für das Segment. Die Nachfrage nach stadtnahen Lager- und Logistikflächen, insbesondere für Last-Mile-Lösungen, steigt, aber das Angebot bleibt begrenzt: Bau- und Finanzierungskosten, Genehmigungsverfahren, knappe Flächen und Engpässe bei Energie- und Netzinfrastruktur sind nicht nur kurzfristige Probleme, die das Mietwachstum stützen.
Innerhalb des Immobilienmarkts bleibt die Allokation in Industrie- und Logistikimmobilien stark. Das Segment hat sich in Europa zu einer der gefragtesten Anlageklassen entwickelt und profitiert langfristig von strukturellen Trends wie Nearshoring, resilienteren Lieferketten, E-Commerce, urbaner Distribution und dem Aufbau strategischer industrieller Kapazitäten in Europa.
• Leichtindustrie und urbane Logistik zeigen sich widerstandsfähig. Ein wesentlicher Grund liegt in der Mieterstruktur: Die Flächen werden häufig von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt, die weniger stark von internationalen Lieferkettenstörungen betroffen sind als global ausgerichtete Großkonzerne. Gleichzeitig steigt in unsicheren Zeiten die Bereitschaft vieler Mieter, bestehende Standorte zu sichern und Mietverträge zu verlängern. Für Eigentümer bedeutet dies hohe Mieterbindung und planbare Cashflows.
• Hinzu kommt, dass viele Nutzer mittelgroßer Logistik- und Lagerflächen – etwa in der Trockenlagerung, Distribution oder stadtnahen Versorgung – weniger energieintensiv arbeiten als schwere Industrie- oder Produktionsbetriebe. Dadurch sind sie weniger anfällig für schwankende Energiepreise. Urbane Standorte profitieren zusätzlich davon, dass Lieferverkehre zunehmend elektrifiziert werden können, was die Betriebskosten weiter stabilisiert.
• Auch aus Eigentümersicht bietet das Segment Vorteile. Eine größere Zahl kleinerer Mieter reduziert das Klumpenrisiko und macht Portfolios weniger abhängig von einzelnen Großnutzern. Zudem erleichtert ein stabileres Kostenumfeld konstruktive Mietvertragsverhandlungen und unterstützt inflationsgebundene Indexierungen.
• Die Angebots- und Nachfragedynamik spricht ebenfalls für das Segment. Die Nachfrage nach stadtnahen Lager- und Logistikflächen, insbesondere für Last-Mile-Lösungen, steigt, aber das Angebot bleibt begrenzt: Bau- und Finanzierungskosten, Genehmigungsverfahren, knappe Flächen und Engpässe bei Energie- und Netzinfrastruktur sind nicht nur kurzfristige Probleme, die das Mietwachstum stützen.
Innerhalb des Immobilienmarkts bleibt die Allokation in Industrie- und Logistikimmobilien stark. Das Segment hat sich in Europa zu einer der gefragtesten Anlageklassen entwickelt und profitiert langfristig von strukturellen Trends wie Nearshoring, resilienteren Lieferketten, E-Commerce, urbaner Distribution und dem Aufbau strategischer industrieller Kapazitäten in Europa.




