18.06.2026 Ypsilon erwartet mehr Continuation Funds in nächster Zeit
Continuation Funds entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Instrument im Private-Equity-Markt. Sie ermöglichen es Fondsmanagern (General Partner, GPs), erfolgreiche Portfoliounternehmen über die übliche Laufzeit eines Private-Equity-Fonds hinaus zu halten und weiterzuentwickeln, ohne sie unter Druck vorzeitig an Dritte verkaufen zu müssen. Hintergrund für die wachsende Bedeutung sind die anhaltend schwierigen Bedingungen für Unternehmensverkäufe. Viele Beteiligungen verbleiben deutlich länger in den Portfolios der Fonds als ursprünglich geplant. Nach Einschätzung der Ypsilon Group reagieren Private-Equity-Gesellschaften deshalb verstärkt mit sogenannten Continuation Vehicles, um Investoren Liquidität zu ermöglichen und gleichzeitig weiteres Wertsteigerungspotenzial ihrer Beteiligungen zu nutzen.
Tobias Hangl, Partner und Niederlassungsleiter München bei der Ypsilon Group, kommentiert: „Private-Equity-Fonds sind grundsätzlich auf eine begrenzte Laufzeit ausgelegt. Anleger (Limited Partner, LPs) erwarten am Ende dieser Laufzeit die Rückzahlung ihres Kapitals. Während Unternehmen früher häufig nach drei bis vier Jahren wieder verkauft wurden, liegen die Haltedauern inzwischen häufig bei sechs Jahren oder mehr. Auf der anderen Seite gibt es Investoren, die in bestehende Fonds oder Beteiligungen investieren wollen.
Es handelt sich dabei nicht um schwache Portfoliounternehmen oder Restanten, sondern um Unternehmen mit weiterem Entwicklungspotenzial, die derzeit schlicht nicht unter Wert verkauft werden sollen. Ein Continuation Fund ist oft eine gute Lösung für beide Seiten. In unserer Mandantenstruktur verfügt mittlerweile etwa jedes dritte Private-Equity-Haus über ein Continuation Vehicle oder denkt über dessen Einführung nach. Das zeigt, wie stark sich dieses Instrument in den vergangenen Jahren etabliert hat.“
Institutionelle Investoren als wichtige Zielgruppe
Besonders klassische institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke zeigen nach Einschätzung von Ypsilon großes Interesse an entsprechenden Strukturen. Für viele dieser Investoren sind Investments in Continuation-Vehikel regulatorisch einfacher abzubilden als klassische Primärfondsinvestitionen.
Hangl dazu: „Viele Neuinvestoren in Continuation Funds sind heute institutionelle Anleger. Sie erhalten Zugang zu bereits aufgebauten Portfolios und können gleichzeitig von den weiteren Entwicklungschancen der Beteiligungen profitieren.“
Dabei entstehen zunehmend auch thematisch fokussierte Fonds, beispielsweise mit Schwerpunkt auf Technologieunternehmen oder Künstlicher Intelligenz. Dies erleichtert institutionellen Investoren die gezielte Allokation in bestimmte Marktsegmente.
Continuation Funds werden zum festen Bestandteil des Marktes
Obwohl Continuation Vehicles bereits seit mehreren Jahren existieren, wurden sie lange Zeit vor allem als Nischenlösung betrachtet. Dies ändert sich laut Hangl gerade: „Continuation Funds sind kein kurzfristiger Trend. Sie entwickeln sich zunehmend zu einem festen Bestandteil des Private-Equity-Ökosystems. Die aktuellen Marktbedingungen haben diesen Prozess beschleunigt, aber die Vorteile der Struktur werden auch künftig bestehen bleiben.“
Tobias Hangl, Partner und Niederlassungsleiter München bei der Ypsilon Group, kommentiert: „Private-Equity-Fonds sind grundsätzlich auf eine begrenzte Laufzeit ausgelegt. Anleger (Limited Partner, LPs) erwarten am Ende dieser Laufzeit die Rückzahlung ihres Kapitals. Während Unternehmen früher häufig nach drei bis vier Jahren wieder verkauft wurden, liegen die Haltedauern inzwischen häufig bei sechs Jahren oder mehr. Auf der anderen Seite gibt es Investoren, die in bestehende Fonds oder Beteiligungen investieren wollen.
Es handelt sich dabei nicht um schwache Portfoliounternehmen oder Restanten, sondern um Unternehmen mit weiterem Entwicklungspotenzial, die derzeit schlicht nicht unter Wert verkauft werden sollen. Ein Continuation Fund ist oft eine gute Lösung für beide Seiten. In unserer Mandantenstruktur verfügt mittlerweile etwa jedes dritte Private-Equity-Haus über ein Continuation Vehicle oder denkt über dessen Einführung nach. Das zeigt, wie stark sich dieses Instrument in den vergangenen Jahren etabliert hat.“
Institutionelle Investoren als wichtige Zielgruppe
Besonders klassische institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke zeigen nach Einschätzung von Ypsilon großes Interesse an entsprechenden Strukturen. Für viele dieser Investoren sind Investments in Continuation-Vehikel regulatorisch einfacher abzubilden als klassische Primärfondsinvestitionen.
Hangl dazu: „Viele Neuinvestoren in Continuation Funds sind heute institutionelle Anleger. Sie erhalten Zugang zu bereits aufgebauten Portfolios und können gleichzeitig von den weiteren Entwicklungschancen der Beteiligungen profitieren.“
Dabei entstehen zunehmend auch thematisch fokussierte Fonds, beispielsweise mit Schwerpunkt auf Technologieunternehmen oder Künstlicher Intelligenz. Dies erleichtert institutionellen Investoren die gezielte Allokation in bestimmte Marktsegmente.
Continuation Funds werden zum festen Bestandteil des Marktes
Obwohl Continuation Vehicles bereits seit mehreren Jahren existieren, wurden sie lange Zeit vor allem als Nischenlösung betrachtet. Dies ändert sich laut Hangl gerade: „Continuation Funds sind kein kurzfristiger Trend. Sie entwickeln sich zunehmend zu einem festen Bestandteil des Private-Equity-Ökosystems. Die aktuellen Marktbedingungen haben diesen Prozess beschleunigt, aber die Vorteile der Struktur werden auch künftig bestehen bleiben.“




