18.06.2026 Weniger Experten erwarten steigende Preise für Häusern/Wohnungen
Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) befragt halbjährlich Immobilienexpertinnen und -experten zur Entwicklung der Wohn- und Büroimmobilienmärkte in den kommenden zwölf Monaten. Die Befragten werden nach ihren Einschätzungen zu steigenden, stabilen oder sinkenden Kaufpreisen und Mieten in den wesentlichen Immobilienkategorien befragt. Die Befragungsergebnisse verdichtet FPRE dann zu Preisindizes, die auf einer Skala von -200 bis +200 abgetragen werden. Ein Indexwert von 0 zeigt erwartete Preisstabilität an, einer von +/-100 hohe Einigkeit über ansteigende bzw. sinkende Preise.
Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
Der Stimmungsumschwung bei den Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ist das markanteste Ergebnis der Frühjahrsumfrage 2026. Der Preiserwartungsindex fiel auf bundesweiter Ebene auf -14,8 Punkte – nach noch 38,8 Punkten in der vorangegangenen Umfrage im Herbst 2025 ein deutlicher Rückgang. Aktuell erwartet der größte Teil der befragten Expertinnen und Experten (42,9%) in den kommenden zwölf Monaten stabile Preise. 36,0% rechnen jedoch mit sinkenden Preisen, während nur 21,1% von Preissteigerungen ausgehen. Das Bild hat sich gegenüber dem Herbst 2025 damit deutlich verändert, als noch rund 46% steigende Preise erwartet hatten.
Der Ausblick fällt für Einfamilienhäuser dabei leicht negativer aus als für Eigentumswohnungen. Für Einfamilienhäuser liegt der Preiserwartungsindex bei -20,0 Punkten (Herbst 2025: 34,8 Punkte), für Eigentumswohnungen bei -11,9 Punkten (Herbst 2025: 41,2 Punkte). Auf Ebene der Bundesländer zeigt sich ein heterogenes Bild. Bayern (24,0 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (24,2 Punkte) und Brandenburg (27,4 Punkte) weisen positive Indexwerte für Eigentumswohnungen auf. Am negativsten schätzen die Experten die Lage in Berlin (-35,3) und Schleswig-Holstein (-28,9) ein.
Mehrfamilienhäuser und Wohnungsmieten
Bei den Transaktionspreisen für Mehrfamilienhäuser hat sich die Stimmung ebenfalls deutlich eingetrübt. Der Preiserwartungsindex sank von 28,8 Punkten im Herbst 2025 auf nun -27,3 Punkte. 39,9% der Befragten rechnen mit sinkenden Transaktionspreisen, 43,3% erwarten stabile Preise und lediglich 16,9% gehen von steigenden Preisen aus. Stark negativ beurteilt werden Berlin (-76,4 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (-28,6 Punkte) und Rheinland-Pfalz (-25,1 Punkte).
Robuster zeigt sich weiterhin das Segment der Wohnungsmieten. Der entsprechende Index sank zwar von 93,7 auf 69,1 Punkte, bleibt damit aber klar im positiven Bereich. 70,0% der Expertinnen und Experten erwarten steigende Mieten, 26,7% stabile Mieten und lediglich 3,3% sinkende Mieten.
Büro- und Geschäftshäuser
Bei den Büro- und Geschäftshäusern setzt sich der Negativtrend fort und hat sich zuletzt sogar beschleunigt. Der Preiserwartungsindex für Transaktionspreise verschlechterte sich von -20,2 Punkten im Herbst 2025 auf nun -65,2 Punkte. Damit befindet sich der Index wieder in einer pessimistischen Zone, nachdem er in den vorangegangenen Umfragerunden eine allmähliche Erholung signalisiert hatte.
Auch bei den Büromieten hat sich das Stimmungsbild eingetrübt. Der Preiserwartungsindex liegt bei -43,0 Punkten, nach -24,7 Punkten im Herbst 2025. 47,3% der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer erwarten sinkende oder stark sinkende Büromieten in den nächsten zwölf Monaten, 42,2% gehen von stabilen Mieten aus, und nur 10,5% rechnen mit Mietpreissteigerungen in diesem Segment.
Magnus Danneck, CEO Deutschland FPRE, zieht folgendes Fazit: „Die Frühjahrsumfrage 2026 markiert eine deutliche Stimmungskorrektur gegenüber dem Herbst 2025. Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser sind nach einer kurzen Erholungsphase wieder in den negativen Bereich gerutscht – einzig die Wohnungsmieten trotzen dem Trend und zeigen weiterhin mehrheitlich steigende Erwartungen. Im Bürosegment hat die erhoffte Stabilisierung einen Rückschlag erlitten; hier überwiegt der Pessimismus wieder deutlich.“
Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
Der Stimmungsumschwung bei den Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ist das markanteste Ergebnis der Frühjahrsumfrage 2026. Der Preiserwartungsindex fiel auf bundesweiter Ebene auf -14,8 Punkte – nach noch 38,8 Punkten in der vorangegangenen Umfrage im Herbst 2025 ein deutlicher Rückgang. Aktuell erwartet der größte Teil der befragten Expertinnen und Experten (42,9%) in den kommenden zwölf Monaten stabile Preise. 36,0% rechnen jedoch mit sinkenden Preisen, während nur 21,1% von Preissteigerungen ausgehen. Das Bild hat sich gegenüber dem Herbst 2025 damit deutlich verändert, als noch rund 46% steigende Preise erwartet hatten.
Der Ausblick fällt für Einfamilienhäuser dabei leicht negativer aus als für Eigentumswohnungen. Für Einfamilienhäuser liegt der Preiserwartungsindex bei -20,0 Punkten (Herbst 2025: 34,8 Punkte), für Eigentumswohnungen bei -11,9 Punkten (Herbst 2025: 41,2 Punkte). Auf Ebene der Bundesländer zeigt sich ein heterogenes Bild. Bayern (24,0 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (24,2 Punkte) und Brandenburg (27,4 Punkte) weisen positive Indexwerte für Eigentumswohnungen auf. Am negativsten schätzen die Experten die Lage in Berlin (-35,3) und Schleswig-Holstein (-28,9) ein.
Mehrfamilienhäuser und Wohnungsmieten
Bei den Transaktionspreisen für Mehrfamilienhäuser hat sich die Stimmung ebenfalls deutlich eingetrübt. Der Preiserwartungsindex sank von 28,8 Punkten im Herbst 2025 auf nun -27,3 Punkte. 39,9% der Befragten rechnen mit sinkenden Transaktionspreisen, 43,3% erwarten stabile Preise und lediglich 16,9% gehen von steigenden Preisen aus. Stark negativ beurteilt werden Berlin (-76,4 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (-28,6 Punkte) und Rheinland-Pfalz (-25,1 Punkte).
Robuster zeigt sich weiterhin das Segment der Wohnungsmieten. Der entsprechende Index sank zwar von 93,7 auf 69,1 Punkte, bleibt damit aber klar im positiven Bereich. 70,0% der Expertinnen und Experten erwarten steigende Mieten, 26,7% stabile Mieten und lediglich 3,3% sinkende Mieten.
Büro- und Geschäftshäuser
Bei den Büro- und Geschäftshäusern setzt sich der Negativtrend fort und hat sich zuletzt sogar beschleunigt. Der Preiserwartungsindex für Transaktionspreise verschlechterte sich von -20,2 Punkten im Herbst 2025 auf nun -65,2 Punkte. Damit befindet sich der Index wieder in einer pessimistischen Zone, nachdem er in den vorangegangenen Umfragerunden eine allmähliche Erholung signalisiert hatte.
Auch bei den Büromieten hat sich das Stimmungsbild eingetrübt. Der Preiserwartungsindex liegt bei -43,0 Punkten, nach -24,7 Punkten im Herbst 2025. 47,3% der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer erwarten sinkende oder stark sinkende Büromieten in den nächsten zwölf Monaten, 42,2% gehen von stabilen Mieten aus, und nur 10,5% rechnen mit Mietpreissteigerungen in diesem Segment.
Magnus Danneck, CEO Deutschland FPRE, zieht folgendes Fazit: „Die Frühjahrsumfrage 2026 markiert eine deutliche Stimmungskorrektur gegenüber dem Herbst 2025. Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser sind nach einer kurzen Erholungsphase wieder in den negativen Bereich gerutscht – einzig die Wohnungsmieten trotzen dem Trend und zeigen weiterhin mehrheitlich steigende Erwartungen. Im Bürosegment hat die erhoffte Stabilisierung einen Rückschlag erlitten; hier überwiegt der Pessimismus wieder deutlich.“




