04.06.2026 Tag der Baukultur 2026 zeigt Brandenburgs gebaute Zukunft
Brandenburg hat am vergangenen Wochenende seine gebaute Umwelt gefeiert. Beim vierten landesweiten Tag der Baukultur öffneten 60 Projekte, Initiativen und Orte ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Von historischen Dorfkernen über umgenutzte Industrieanlagen und Infrastrukturprojekte bis hin zu neuen Wohnquartieren, Kirchen, Kulturorten und Baustellen entstand ein vielfältiges Bild davon, wie Brandenburg gebaut wird und wie sich Städte, Dörfer und Landschaften weiterentwickeln.
Organisiert wurde der Tag der Baukultur von der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL). Tausende Interessierte nutzten die Gelegenheit, Orte zu entdecken, die sonst oft nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Führungen, Gespräche, Rundgänge und Ausstellungen machten Planungs- und Bauprozesse nachvollziehbar und zeigten, wie viele Menschen an der Gestaltung unserer gebauten Umwelt beteiligt sind.
Dabei wurde deutlich: Baukultur begegnet uns überall. Sie steckt in historischen Gebäuden ebenso wie in neuen Quartieren, in Brücken und Verkehrswegen, in öffentlichen Räumen, Dorfentwicklungsprojekten oder der Umnutzung bestehender Bausubstanz. Gerade diese Vielfalt machte den besonderen Reiz des Aktionstages aus.
Auch die Brandenburgische Ingenieurkammer war im gesamten Land unterwegs.
Präsident Matthias Krebs, Vizepräsident Dirk Hottelmann, Geschäftsführerin Anja Schellhorn sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Kammer besuchten Projekte von Eisenhüttenstadt über Niederfinow, Kyritz, Wittstock/Dosse und Potsdam bis in das Lausitzer Seenland. Überall standen Gespräche mit Engagierten, Planenden, Bauherrschaften und Besucherinnen und Besuchern im Mittelpunkt.
Ebenso war das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung landesweit präsent. Infrastrukturminister Robert Crumbach besuchte gemeinsam mit BBIK-Präsident Krebs mehrere Projekte im Lausitzer Seenland und in Lauchhammer. Staatssekretär Volker-Gerd Westphal war gemeinsam mit BBIK-Vizepräsident Hottelmann in Eisenhüttenstadt unterwegs.
Zu den Stationen des Ministers gehörte unter anderem das Projekt „Das Kanu steht Kopf“ am Sedlitzer See. Dort entsteht ein Multifunktionsgebäude für Wasserwandernde, Vereine und Gäste der Region. Der markante Baukörper erinnert an ein umgedrehtes Kanu und wird künftig als neuer Anziehungspunkt im Lausitzer Seenland dienen. Weitere besuchte Projekte zeigten die große Bandbreite der brandenburgischen Baukultur – von der Gartenstadt Marga als ältester Gartenstadt Deutschlands über das Quartier Wagnereck in Lauchhammer bis hin zum Hotel Lunik und dem Wohnkomplex 6 in Eisenhüttenstadt.
„Es ist ein Tag, der definitiv zum Staunen einlädt. Ich jedenfalls bin immer wieder stolz darauf, was die Menschen in diesem Land auf die Beine stellen. Deshalb haben sie auch mehr als verdient, dass wir uns für sie einsetzen und Wege frei machen“, sagte Infrastrukturminister Crumbach.
Er betonte zugleich die gesellschaftliche Bedeutung des Themas: „Gute Baukultur verbindet nicht nur Räume, sondern auch Menschen. Sie schafft Orte, die Identität stiften und gleichzeitig offen bleiben für Veränderung. Der Tag der Baukultur macht diese Qualitäten erfahrbar. Es geht dabei nicht nur um Neubau, sondern auch um die Weiterentwicklung und Anpassung von Bestehendem.“
Die Resonanz zeigt zugleich, dass Baukultur kein Akzeptanzproblem hat, sondern häufig ein Vermittlungsproblem. Viele Menschen interessieren sich für die Entwicklung ihrer Städte, Dörfer und Landschaften. Der Tag der Baukultur schafft dafür einen niedrigschwelligen Zugang. Rund 18.000 Aufrufe des Veranstaltungsprogramms sowie mehr als 145.000 erreichte Personen und über 300.000 Aufrufe der Social-Media-Inhalte belegen das große öffentliche Interesse. Baukultur wird damit nicht als abstrakter Fachbegriff vermittelt, sondern über konkrete Orte, Projekte und Begegnungen erfahrbar gemacht.
Der vierte landesweite Tag der Baukultur hat gezeigt, dass dieses Konzept funktioniert. Menschen nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter sonst verschlossene Türen zu werfen, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und ihre gebaute Umwelt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Damit stärkt der Aktionstag nicht nur das Bewusstsein für die Qualität unserer Städte, Dörfer und Landschaften, sondern auch den Dialog zwischen Fachwelt, Politik und Gesellschaft.
„Uns ist es wichtig, der gesamten Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, zu sehen und zu verstehen, wie für sie gebaut wird, getreu unserem Motto ‚DENN INGENIEURE BAUEN (D)EINE ZUKUNFT!‘. Damit meinen wir, dass Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihrer Arbeit nicht nur einzelne Bauwerke schaffen, sondern aktiv die Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Entwicklung unserer Städte und Regionen für heutige und kommende Generationen gestalten“, sagte BBIK-Geschäftsführerin Schellhorn.
Weiter führte sie aus: „Der Tag der Baukultur zeigt, wie sehr die Qualität unserer gebauten Umwelt unser tägliches Leben beeinflusst. Baukultur ist keine abstrakte Größe, sondern prägt unsere Städte, Dörfer und Landschaften ganz konkret. Unser Ziel ist es, dieses Bewusstsein zu stärken und den Dialog zwischen Fachwelt und Gesellschaft zu fördern.“
Für BBIK-Präsident Krebs ist der Aktionstag zugleich eine Einladung, hinter die Kulissen des Bauens zu blicken: „Baukultur ist für uns kein Schlagwort, sondern eine Haltung. Sie beginnt lange vor dem ersten Entwurf und endet nicht mit der Fertigstellung eines Gebäudes. Sie zeigt sich darin, wie wir mit Ressourcen umgehen, wie wir Räume denken und wie wir Entscheidungen treffen. Der Tag der Baukultur öffnet genau diesen Prozess und macht sichtbar, wie viel Engagement und Überzeugung dahinterstehen.“
Krebs betonte zudem die besondere Rolle der Ingenieurinnen und Ingenieure: „Baukultur entsteht dort, wo Gestaltung, Technik und Verantwortung zusammenkommen. Als Ingenieurinnen und Ingenieure denken wir nicht nur in Formen, sondern in Tragwerken, in Lebenszyklen und in Konsequenzen. Der Tag der Baukultur macht sichtbar, dass jede Entscheidung im Bauwesen immer auch eine Entscheidung für die Zukunft unserer gebauten Umwelt ist.“
Auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand sei ein zentrales Thema. „Für uns Ingenieurinnen und Ingenieure beginnt Baukultur oft mit dem, was schon da ist. Weiterbauen, Umnutzen und Ertüchtigen sind keine Kompromisse, sondern anspruchsvolle Leistungen. Sie verlangen Präzision, Respekt vor dem Bestand und technische Kreativität, und genau darin liegt eine große Chance für nachhaltige Entwicklung“, so Krebs.
Vizepräsident Hottelmann verwies insbesondere auf die Bedeutung der Bestandsentwicklung: „Gerade in Städten wie Eisenhüttenstadt wird deutlich, dass Baukultur nicht im Neubau beginnt, sondern im Umgang mit dem Bestand. Für uns Ingenieurinnen und Ingenieure bedeutet das, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die Geschichte respektieren und gleichzeitig neue Nutzungen ermöglichen.“
Der vierte Tag der Baukultur hat damit nicht nur zahlreiche Türen geöffnet, sondern auch neue Perspektiven auf Brandenburgs gebaute Umwelt geschaffen. Er machte sichtbar, wie viel Wissen, Kreativität und Verantwortung hinter den Orten steckt, die unseren Alltag prägen und warum Baukultur tatsächlich alle angeht.
Organisiert wurde der Tag der Baukultur von der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL). Tausende Interessierte nutzten die Gelegenheit, Orte zu entdecken, die sonst oft nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Führungen, Gespräche, Rundgänge und Ausstellungen machten Planungs- und Bauprozesse nachvollziehbar und zeigten, wie viele Menschen an der Gestaltung unserer gebauten Umwelt beteiligt sind.
Dabei wurde deutlich: Baukultur begegnet uns überall. Sie steckt in historischen Gebäuden ebenso wie in neuen Quartieren, in Brücken und Verkehrswegen, in öffentlichen Räumen, Dorfentwicklungsprojekten oder der Umnutzung bestehender Bausubstanz. Gerade diese Vielfalt machte den besonderen Reiz des Aktionstages aus.
Auch die Brandenburgische Ingenieurkammer war im gesamten Land unterwegs.
Präsident Matthias Krebs, Vizepräsident Dirk Hottelmann, Geschäftsführerin Anja Schellhorn sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Kammer besuchten Projekte von Eisenhüttenstadt über Niederfinow, Kyritz, Wittstock/Dosse und Potsdam bis in das Lausitzer Seenland. Überall standen Gespräche mit Engagierten, Planenden, Bauherrschaften und Besucherinnen und Besuchern im Mittelpunkt.
Ebenso war das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung landesweit präsent. Infrastrukturminister Robert Crumbach besuchte gemeinsam mit BBIK-Präsident Krebs mehrere Projekte im Lausitzer Seenland und in Lauchhammer. Staatssekretär Volker-Gerd Westphal war gemeinsam mit BBIK-Vizepräsident Hottelmann in Eisenhüttenstadt unterwegs.
Zu den Stationen des Ministers gehörte unter anderem das Projekt „Das Kanu steht Kopf“ am Sedlitzer See. Dort entsteht ein Multifunktionsgebäude für Wasserwandernde, Vereine und Gäste der Region. Der markante Baukörper erinnert an ein umgedrehtes Kanu und wird künftig als neuer Anziehungspunkt im Lausitzer Seenland dienen. Weitere besuchte Projekte zeigten die große Bandbreite der brandenburgischen Baukultur – von der Gartenstadt Marga als ältester Gartenstadt Deutschlands über das Quartier Wagnereck in Lauchhammer bis hin zum Hotel Lunik und dem Wohnkomplex 6 in Eisenhüttenstadt.
„Es ist ein Tag, der definitiv zum Staunen einlädt. Ich jedenfalls bin immer wieder stolz darauf, was die Menschen in diesem Land auf die Beine stellen. Deshalb haben sie auch mehr als verdient, dass wir uns für sie einsetzen und Wege frei machen“, sagte Infrastrukturminister Crumbach.
Er betonte zugleich die gesellschaftliche Bedeutung des Themas: „Gute Baukultur verbindet nicht nur Räume, sondern auch Menschen. Sie schafft Orte, die Identität stiften und gleichzeitig offen bleiben für Veränderung. Der Tag der Baukultur macht diese Qualitäten erfahrbar. Es geht dabei nicht nur um Neubau, sondern auch um die Weiterentwicklung und Anpassung von Bestehendem.“
Die Resonanz zeigt zugleich, dass Baukultur kein Akzeptanzproblem hat, sondern häufig ein Vermittlungsproblem. Viele Menschen interessieren sich für die Entwicklung ihrer Städte, Dörfer und Landschaften. Der Tag der Baukultur schafft dafür einen niedrigschwelligen Zugang. Rund 18.000 Aufrufe des Veranstaltungsprogramms sowie mehr als 145.000 erreichte Personen und über 300.000 Aufrufe der Social-Media-Inhalte belegen das große öffentliche Interesse. Baukultur wird damit nicht als abstrakter Fachbegriff vermittelt, sondern über konkrete Orte, Projekte und Begegnungen erfahrbar gemacht.
Der vierte landesweite Tag der Baukultur hat gezeigt, dass dieses Konzept funktioniert. Menschen nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter sonst verschlossene Türen zu werfen, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und ihre gebaute Umwelt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Damit stärkt der Aktionstag nicht nur das Bewusstsein für die Qualität unserer Städte, Dörfer und Landschaften, sondern auch den Dialog zwischen Fachwelt, Politik und Gesellschaft.
„Uns ist es wichtig, der gesamten Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, zu sehen und zu verstehen, wie für sie gebaut wird, getreu unserem Motto ‚DENN INGENIEURE BAUEN (D)EINE ZUKUNFT!‘. Damit meinen wir, dass Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihrer Arbeit nicht nur einzelne Bauwerke schaffen, sondern aktiv die Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Entwicklung unserer Städte und Regionen für heutige und kommende Generationen gestalten“, sagte BBIK-Geschäftsführerin Schellhorn.
Weiter führte sie aus: „Der Tag der Baukultur zeigt, wie sehr die Qualität unserer gebauten Umwelt unser tägliches Leben beeinflusst. Baukultur ist keine abstrakte Größe, sondern prägt unsere Städte, Dörfer und Landschaften ganz konkret. Unser Ziel ist es, dieses Bewusstsein zu stärken und den Dialog zwischen Fachwelt und Gesellschaft zu fördern.“
Für BBIK-Präsident Krebs ist der Aktionstag zugleich eine Einladung, hinter die Kulissen des Bauens zu blicken: „Baukultur ist für uns kein Schlagwort, sondern eine Haltung. Sie beginnt lange vor dem ersten Entwurf und endet nicht mit der Fertigstellung eines Gebäudes. Sie zeigt sich darin, wie wir mit Ressourcen umgehen, wie wir Räume denken und wie wir Entscheidungen treffen. Der Tag der Baukultur öffnet genau diesen Prozess und macht sichtbar, wie viel Engagement und Überzeugung dahinterstehen.“
Krebs betonte zudem die besondere Rolle der Ingenieurinnen und Ingenieure: „Baukultur entsteht dort, wo Gestaltung, Technik und Verantwortung zusammenkommen. Als Ingenieurinnen und Ingenieure denken wir nicht nur in Formen, sondern in Tragwerken, in Lebenszyklen und in Konsequenzen. Der Tag der Baukultur macht sichtbar, dass jede Entscheidung im Bauwesen immer auch eine Entscheidung für die Zukunft unserer gebauten Umwelt ist.“
Auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand sei ein zentrales Thema. „Für uns Ingenieurinnen und Ingenieure beginnt Baukultur oft mit dem, was schon da ist. Weiterbauen, Umnutzen und Ertüchtigen sind keine Kompromisse, sondern anspruchsvolle Leistungen. Sie verlangen Präzision, Respekt vor dem Bestand und technische Kreativität, und genau darin liegt eine große Chance für nachhaltige Entwicklung“, so Krebs.
Vizepräsident Hottelmann verwies insbesondere auf die Bedeutung der Bestandsentwicklung: „Gerade in Städten wie Eisenhüttenstadt wird deutlich, dass Baukultur nicht im Neubau beginnt, sondern im Umgang mit dem Bestand. Für uns Ingenieurinnen und Ingenieure bedeutet das, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die Geschichte respektieren und gleichzeitig neue Nutzungen ermöglichen.“
Der vierte Tag der Baukultur hat damit nicht nur zahlreiche Türen geöffnet, sondern auch neue Perspektiven auf Brandenburgs gebaute Umwelt geschaffen. Er machte sichtbar, wie viel Wissen, Kreativität und Verantwortung hinter den Orten steckt, die unseren Alltag prägen und warum Baukultur tatsächlich alle angeht.




