03.06.2026 Wohninvestmentmarkt bleibt stabil, Investoren werden vorsichtiger
Der Wohninvestmentmarkt zeigt sich trotz geopolitischer Unsicherheiten, anhaltender Regulierungsdebatten und neuer Sorgen um Zinsen und Inflation bemerkenswert stabil. Zu diesem Ergebnis kommt eine exklusive bundesweite Umfrage von SCHICK IMMOBILIEN, einem führenden Investmentmaklerunternehmen, unter privaten und gewerblichen Immobilieneigentümern und Investoren. Das zum sechsten Mal veröffentlichte Wohninvestment-Barometer zeigt: Die Marktteilnehmer bleiben grundsätzlich investitionsbereit, bewerten die Rahmenbedingungen jedoch kritischer als noch im Herbst 2025.
Mehr als 70 Prozent der Befragten bewerten die aktuellen Investitionsmöglichkeiten bei Bestandsimmobilien als mittel bis sehr gut. Gleichzeitig rechnen knapp 58 Prozent mit stabilen oder steigenden Kaufpreisen. Dennoch hat sich die Marktstimmung eingetrübt.
Jürgen Michael Schick, Geschäftsführer von SCHICK IMMOBILIEN, sagt: „Die Nachfrage nach Wohnimmobilien bleibt hoch und die Bestände sind weiterhin werthaltig. Die Investoren haben das Vertrauen in den Markt nicht verloren. Was aktuell bremst, sind politische Unsicherheit, Regulierungsrisiken und die Sorge vor steigenden Finanzierungskosten.“
Wohninvestment-Index
Der Wohninvestment-Index liegt im ersten Halbjahr 2026 bei 50,4 Punkten und bleibt damit knapp im positiven Bereich. Nach dem starken Wert des vergangenen Barometers (2/2025) zeigt der Index eine vorsichtigere Markteinschätzung und liegt unter den Werten der beiden Vorjahre. Der Index bündelt zentrale Umfrageergebnisse zu Investitionsmöglichkeiten, Preiserwartungen sowie Kauf- und Verkaufsabsichten in einem Orientierungswert. Auf einer Skala von 0 (sehr pessimistisch) bis 100 (sehr optimistisch) bietet er eine verdichtete Standortbestimmung zur aktuellen Marktstimmung.
„Der Index zeigt: Die Marktteilnehmer sind vorsichtiger geworden, aber sie verlieren nicht das Vertrauen in den Wohninvestmentmarkt“, sagt Jürgen Michael Schick.
Investoren sehen weiterhin Chancen – Preiserwartungen werden zurückhaltender
Rund 73 Prozent der Befragten bewerten die aktuellen Investitionsmöglichkeiten als neutral bis positiv. Knapp ein Drittel stuft die Situation sogar als gut oder sehr gut ein. Gleichzeitig ist der Anteil negativer Einschätzungen auf knapp 28 Prozent gestiegen.
Auch die Erwartungen an die Preisentwicklung fallen vorsichtiger aus. Während im Herbst 2025 noch mehr als 80 Prozent von stabilen oder steigenden Preisen ausgingen, sind es aktuell knapp 58 Prozent. Rund 42 Prozent rechnen inzwischen mit leicht oder stark fallenden Kaufpreisen. Dennoch sprechen die Ergebnisse nicht für einen erneuten Preisverfall, sondern vielmehr für eine konservativere Marktbewertung angesichts steigender Unsicherheiten.
Bestandshaltung bleibt dominierende Strategie
Die langfristige Bestandshaltung bleibt die bevorzugte Strategie der Investoren. Rund 71 Prozent der Befragten setzen weiterhin auf den langfristigen Erhalt ihrer Immobilien. Gleichzeitig planen rund 42 Prozent in den kommenden zwölf Monaten neue Ankäufe, während etwa jeder fünfte Marktteilnehmer Verkäufe in Betracht zieht.
Die Ergebnisse zeigen einen Markt ohne Verkaufsdruck. Viele Eigentümer konzentrieren sich auf die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung ihrer Bestände und fast jeder Zweite prüft neue Ankäufe. „Die Investoren denken langfristig. Wohnimmobilien bleiben ein Substanzinvestment, das auch in anspruchsvollen Marktphasen Stabilität bietet“, sagt Jürgen Michael Schick.
Mietrecht bleibt größtes Risiko – Zinsen und Inflation gewinnen an Bedeutung
Die Politik bleibt aus Sicht der Investoren der größte Unsicherheitsfaktor. Rund 82 Prozent der Befragten nennen mögliche weitere Verschärfungen des Mietrechts als größtes Risiko für den Wohninvestmentmarkt. Damit bleibt die Sorge vor regulatorischen Eingriffen auf einem historisch hohen Niveau.
Besonders deutlich gestiegen ist die Bedeutung makroökonomischer Risiken. Rund 64 Prozent der Befragten sehen steigende Zinsen oder eine anhaltend hohe Inflation als zentrales Risiko. Im vorherigen Barometer lag dieser Wert noch bei rund 38 Prozent. Die Sorge vor weiteren Preisrückgängen spielt dagegen mit rund 14 Prozent nur eine untergeordnete Rolle.
„Die Investoren werden derzeit von zwei Seiten herausgefordert: durch politische Unsicherheit und durch die Sorge vor steigenden Finanzierungskosten. Der Markt selbst ist robust, aber die Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll“, sagt Jürgen Michael Schick.
Großstädte bleiben bevorzugte Zielmärkte – Berlin trotz politischer Debatten attraktiv
Großstädte bleiben die wichtigsten Zielmärkte für Wohninvestoren. Rund 63 Prozent der Befragten würden dort in den kommenden zwölf Monaten kaufen. Auch das Umland der Metropolen sowie B- und C-Städte bleiben gefragt und werden jeweils von rund 40 Prozent der Marktteilnehmer als attraktive Investitionsstandorte genannt. Berlin zählt trotz der anhaltenden Diskussionen über Vergesellschaftung und weitere Regulierung weiterhin zu den bevorzugten Wohninvestmentstandorten. Eine knappe Mehrheit der bundesweit Befragten bewertet die Hauptstadt als attraktiv oder sehr attraktiv.
Gleichzeitig belasten die politischen Debatten das Vertrauen der Investoren: Rund 58 Prozent nennen die politischen Rahmenbedingungen als entscheidenden Einflussfaktor für ihre Einschätzung des Berliner Marktes, mehr als die Hälfte verweist auf die Sorge vor Vergesellschaftung.
Mehr als 70 Prozent der Befragten bewerten die aktuellen Investitionsmöglichkeiten bei Bestandsimmobilien als mittel bis sehr gut. Gleichzeitig rechnen knapp 58 Prozent mit stabilen oder steigenden Kaufpreisen. Dennoch hat sich die Marktstimmung eingetrübt.
Jürgen Michael Schick, Geschäftsführer von SCHICK IMMOBILIEN, sagt: „Die Nachfrage nach Wohnimmobilien bleibt hoch und die Bestände sind weiterhin werthaltig. Die Investoren haben das Vertrauen in den Markt nicht verloren. Was aktuell bremst, sind politische Unsicherheit, Regulierungsrisiken und die Sorge vor steigenden Finanzierungskosten.“
Wohninvestment-Index
Der Wohninvestment-Index liegt im ersten Halbjahr 2026 bei 50,4 Punkten und bleibt damit knapp im positiven Bereich. Nach dem starken Wert des vergangenen Barometers (2/2025) zeigt der Index eine vorsichtigere Markteinschätzung und liegt unter den Werten der beiden Vorjahre. Der Index bündelt zentrale Umfrageergebnisse zu Investitionsmöglichkeiten, Preiserwartungen sowie Kauf- und Verkaufsabsichten in einem Orientierungswert. Auf einer Skala von 0 (sehr pessimistisch) bis 100 (sehr optimistisch) bietet er eine verdichtete Standortbestimmung zur aktuellen Marktstimmung.
„Der Index zeigt: Die Marktteilnehmer sind vorsichtiger geworden, aber sie verlieren nicht das Vertrauen in den Wohninvestmentmarkt“, sagt Jürgen Michael Schick.
Investoren sehen weiterhin Chancen – Preiserwartungen werden zurückhaltender
Rund 73 Prozent der Befragten bewerten die aktuellen Investitionsmöglichkeiten als neutral bis positiv. Knapp ein Drittel stuft die Situation sogar als gut oder sehr gut ein. Gleichzeitig ist der Anteil negativer Einschätzungen auf knapp 28 Prozent gestiegen.
Auch die Erwartungen an die Preisentwicklung fallen vorsichtiger aus. Während im Herbst 2025 noch mehr als 80 Prozent von stabilen oder steigenden Preisen ausgingen, sind es aktuell knapp 58 Prozent. Rund 42 Prozent rechnen inzwischen mit leicht oder stark fallenden Kaufpreisen. Dennoch sprechen die Ergebnisse nicht für einen erneuten Preisverfall, sondern vielmehr für eine konservativere Marktbewertung angesichts steigender Unsicherheiten.
Bestandshaltung bleibt dominierende Strategie
Die langfristige Bestandshaltung bleibt die bevorzugte Strategie der Investoren. Rund 71 Prozent der Befragten setzen weiterhin auf den langfristigen Erhalt ihrer Immobilien. Gleichzeitig planen rund 42 Prozent in den kommenden zwölf Monaten neue Ankäufe, während etwa jeder fünfte Marktteilnehmer Verkäufe in Betracht zieht.
Die Ergebnisse zeigen einen Markt ohne Verkaufsdruck. Viele Eigentümer konzentrieren sich auf die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung ihrer Bestände und fast jeder Zweite prüft neue Ankäufe. „Die Investoren denken langfristig. Wohnimmobilien bleiben ein Substanzinvestment, das auch in anspruchsvollen Marktphasen Stabilität bietet“, sagt Jürgen Michael Schick.
Mietrecht bleibt größtes Risiko – Zinsen und Inflation gewinnen an Bedeutung
Die Politik bleibt aus Sicht der Investoren der größte Unsicherheitsfaktor. Rund 82 Prozent der Befragten nennen mögliche weitere Verschärfungen des Mietrechts als größtes Risiko für den Wohninvestmentmarkt. Damit bleibt die Sorge vor regulatorischen Eingriffen auf einem historisch hohen Niveau.
Besonders deutlich gestiegen ist die Bedeutung makroökonomischer Risiken. Rund 64 Prozent der Befragten sehen steigende Zinsen oder eine anhaltend hohe Inflation als zentrales Risiko. Im vorherigen Barometer lag dieser Wert noch bei rund 38 Prozent. Die Sorge vor weiteren Preisrückgängen spielt dagegen mit rund 14 Prozent nur eine untergeordnete Rolle.
„Die Investoren werden derzeit von zwei Seiten herausgefordert: durch politische Unsicherheit und durch die Sorge vor steigenden Finanzierungskosten. Der Markt selbst ist robust, aber die Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll“, sagt Jürgen Michael Schick.
Großstädte bleiben bevorzugte Zielmärkte – Berlin trotz politischer Debatten attraktiv
Großstädte bleiben die wichtigsten Zielmärkte für Wohninvestoren. Rund 63 Prozent der Befragten würden dort in den kommenden zwölf Monaten kaufen. Auch das Umland der Metropolen sowie B- und C-Städte bleiben gefragt und werden jeweils von rund 40 Prozent der Marktteilnehmer als attraktive Investitionsstandorte genannt. Berlin zählt trotz der anhaltenden Diskussionen über Vergesellschaftung und weitere Regulierung weiterhin zu den bevorzugten Wohninvestmentstandorten. Eine knappe Mehrheit der bundesweit Befragten bewertet die Hauptstadt als attraktiv oder sehr attraktiv.
Gleichzeitig belasten die politischen Debatten das Vertrauen der Investoren: Rund 58 Prozent nennen die politischen Rahmenbedingungen als entscheidenden Einflussfaktor für ihre Einschätzung des Berliner Marktes, mehr als die Hälfte verweist auf die Sorge vor Vergesellschaftung.




