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01.06.2026 Wohnen im Alter: Renditen von bis zu 7 % für Investoren erreichbar

Dr. Ulrich Nagel (UNA Immobilien-PR), Dr. Uwe Natter (ProHealth Real Estate), Max Eiting (Savills), Martin Engel (aedifica), Tobias Werner (Pfandbriefbank), Berthold Becker (Orizn Investment), Ralf Licht (Carestone), Kristian Zuparic (Real Blue). Fotocredit: ProHealth
Seniorenwohnen in Deutschland weist aufgrund steigenden Bedarfs massive Potenziale als institutionelles Investmentprodukt aus. Die Marktindikatoren gestalten sich rundum positiv: So wird die Gruppe der 67-79-jährigen Personen in Deutschland bis 2035 um 26 Prozent anwachsen, die Alterskohorte ab 80 wird bis 2050 sogar um 55 Prozent ansteigen. Zugleich wuchs die Zahl der Menschen mit Pflegegrad von 2,6 Millionen auf derzeit knapp sechs Millionen. Das bisherige Marktvolumen für Produkte außerhalb vollstationärer Pflegeheime lag 2025 laut Savills jedoch bei gerade einmal 100 Millionen Euro. Die Zahl steht im Zusammenhang mit der geographischen Lage der Objekte, da über die Hälfte der Transaktionen in Kleinstädten und Landgemeinden ohne Marktransparenz realisiert wurde. Zugleich handelte es sich um kleine Losgrößen von durchschnittlich knapp 60 Wohnungen bzw. 13,5 Millionen Euro Verkaufswert. Entsprechend einstimmig plädierten die Teilnehmer des ProHealth Events „Wohnen im Alter“ für mehr Markttransparenz zur Etablierung betreuter Wohnformen im Alter. Die Konferenz fand Ende Mai in Zusammenarbeit mit RICS und DLA Piper in Frankfurt statt.

„Die Attraktivität des Produkts ist für institutionelle Investoren besonders hoch, wenn es sich um betreiberfreie Immobilien handelt. So können wir in den von uns verwalteten Objekten Renditen von 6,7 bis 7,1 Prozent erzielen“, erklärt Uwe Natter, Geschäftsführer von ProHealth. Er ergänzt: „Betreutes Wohnen ist ein Kombiprodukt, bei dem nicht allein die Quadratmetermiete zählt. Durch ambulante Pflegedienste oder sonstige Services sind 22 Euro Kaltmiete außerhalb der Ballungszentren realistisch.“ Für eine Marktreife des Produkts bedürfe es jedoch weiterer Definitionen, so die Panelisten. Insbesondere die Banken bräuchten mehr Datentransparenz im Hinblick auf erzielbare Mieten und eingesetzte Dienstleistungen im Objekt, um Finanzierungen sicherzustellen.

Zu den Diskutanten zählten Max Eiting, Head of HealthCare bei Savills Deutschland, Martin Engel, Geschäftsführer der aedifica Asset Management, Berthold Becker, Gründer von Orizn Investment, Ralf Licht, CDO von Carestone, Tobias Werner von der Pfandbriefbank sowie Kristian Zuparic, Leiter Asset Management bei Real Blue.

Die ProHealth Eventreihe wird am 23. September in Berlin sowie am 6. Oktober im Rahmen der Expo Real in München fortgesetzt.


























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