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18.05.2026 Modulbauweise: Gewobag schafft 1.548 Wohnungen in Berlin

An der Ecke Landsberger Allee / Ferdinand-Schultze-Straße in Berlin-Lichtenberg feierte die Gewobag gemeinsam mit Daiwa das Stapelfest für eines ihrer größten Neubauprojekte in modularer Bauweise. Mit dem Setzen des letzten von rund 3.000 Modulen wurde ein wichtiger Meilenstein für das neue Quartier erreicht.

Bis 2026/27 entstehen hier 1.548 Wohnungen, davon 1.316 mietpreis- und belegungsgebunden. Rund 85 % der Wohnungen werden mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung realisiert. Ein Fördermix aus 28 Mio. € Zuschüssen, 175 Mio. € zinsgünstigen Darlehen, über 30 Mio. € KfW-Mitteln und 60 Mio. € Finanzierung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) ermöglicht Kaltmieten zwischen 7,00 €/m² und 11,50 €/m². Insgesamt 20 % der Wohnungen richten sich an Inhabende des neuen WBS 220 und sind damit gezielt auch für Haushalte mit mittleren Einkommen vorgesehen.

Die Gebäude entstehen in moderner, recyclebarer Modulbauweise, wodurch Bauzeit verkürzt und CO?-Emissionen reduziert werden. Das Quartier umfasst zudem eine Kita, Flächen für Nahversorgung, Dienstleistungen und Gastronomie, rund 340 Tiefgaragenstellplätze sowie eine öffentliche Parkanlage von ca. 6.900 m² mit Spiel- und Aufenthaltsflächen. Mit hohen energetischen Standards (KfW 55 / KfW 55 NH) und begrünten, teilweise mit Photovoltaik ausgestatteten Dächern setzt das Projekt auch Maßstäbe für nachhaltiges Wohnen.

„Mit diesem Neubauprojekt setzen wir ein starkes Signal für bezahlbares Wohnen in Berlin – und ganz besonders im Bezirk Lichtenberg“, sagt Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag. „Insbesondere die mehr als 1.300 mietpreis- und belegungsgebunden, sind ein wichtiges und neuartiges Angebot sowohl für Menschen mit kleinen als auch mittleren Einkommen. Der ausgewogene Fördermix aus sozialem Wohnungsbau und Wohnungen für Inhabende des neuen WBS 220 ermöglicht vielen Haushalten ein neues Zuhause zu fairen Konditionen. Auch mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.300 Euro kann sich ein 2-Personen-Haushalt eine 2-Raum-Wohnung für 860 Euro sichern. So leisten wir einen wichtigen Beitrag, die angespannte Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt zu entschärfen.“

Malte Bädelt, Vorstandsmitglied der Gewobag: „Wir entwickeln nicht nur Gebäude, sondern ein lebendiges Quartier. Die öffentliche Parkanlage, Spielplätze, Gewerbe, Gastronomie und eine Kita tragen zur Entwicklung eines vielfältigen, urbanen Umfelds bei, in dem sich unterschiedliche Generationen und Lebensentwürfe langfristig zuhause fühlen können. Zugleich denken wir das Bestandsmanagement von Anfang an mit: Wir setzen auf effiziente, wartungsarme Strukturen, klare Grundrisse und eine hohe Aufenthaltsqualität im Außenraum, damit sich das Quartier dauerhaft gut bewirtschaften lässt und für unsere MieterInnen langfristig attraktiv bleibt.“

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Modular, bezahlbar und in großem Maßstab – wir erleben in Alt-Hohenschönhausen, wie zukunftsfähiger Wohnraum entstehen kann. Wir brauchen schnell mehr Wohnungen für Menschen, die sich keine 15 Euro pro Quadratmeter im Neubau leisten können. Modulare und serielle Bauweisen werden dabei zum Treiber einer neuen Bauindustrie: Durch industrielle Vorfertigung entstehen standardisierte, skalierbare Prozesse, die Material effizienter nutzen, Bauzeiten deutlich verkürzen und eine hohe Qualität sichern. Gleichzeitig ermöglichen sie eine echte Serienproduktion von Wohnraum, der an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden kann. Als Bund unterstützen wir gemeinsam mit den Ländern gerne, wenn unsere Mittel für den sozialen Wohnungsbau in solche Projekte fließen. So greifen gute Maßnahmen ineinander, damit am Ende bezahlbarer Wohnraum entsteht.“

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Modulares Bauen ermöglicht ganz neue Projekte in Berlin. Die Wohnungsbaugesellschaft Gewobag entwickelt in Lichtenberg ein neues Stadtviertel mit mehr als 1500 Wohnungen und zeigt damit, welche enormen Potenziale modulares Bauen hat. Dank des großen Engagements unserer landeseigenen Wohnungsbauunternehmen entstehen in Berlin viele neue und preiswerte Wohnungen, damit Berlin für alle bezahlbar bleibt.“

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Wir bauen für Berlin. Einmal mehr leistet die Gewobag als Landeseigenes Wohnungsunternehmen einen verlässlichen Beitrag zum Neubau von Wohnraum, auch zu bezahlbaren Mieten. Hier entsteht ein neues Quartier mit mehr als 1.500 neuen Wohnungen, Gewerbeeinheiten für die Nahversorgung, einer Kita und einer großen Erholungsfläche. Mehr als 3.000 Berlinerinnen und Berliner werden ein neues Zuhause finden. Bereits in diesem Jahr werden die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen können. Ermöglicht wird das durch die serielle Modulbauweise, die gegenüber dem traditionellen Bauen nachhaltiger, kostengünstiger und schneller ist.“

Manabu Hirabayashi, CEO DaiwaHouse Europe: „Heute setzen wir nicht nur das letzte Modul – wir senden ein klares Zeichen des Vertrauens in die Zukunft des Wohnens in Deutschland. Als japanisch niederländisches Unternehmen sind wir nach Berlin gekommen, um zu bleiben: um langfristig bezahlbare, nachhaltige Wohnungen zu schaffen – mit Respekt für Mensch und Gemeinschaft. Deutschland braucht Geschwindigkeit in Wohnungsbau, aber auch Vision. Genau das bringen wir mit, durch bewährte modulare Expertise und industrielle Stärke.“

























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