08.05.2026 Kürzere Baugenehmigungszeiten führen zu günstigeren Baupreisen
Die Universitätsstadt Münster ist 2025 nach aktuellen Zahlen von IT.NRW landesweit Spitzenreiter bei den Baugenehmigungszahlen. Die Quote liegt bei 56,9 Baugenehmigungen pro 10.000 Einwohner. Damit liegt Münster noch vor dem Kreis Steinfurt (49,8), der Stadt Düsseldorf (48,6) und mehr als das Doppelte über dem Landesdurchschnitt von 24,9. Vor allem der mit 39,6 Prozent starke Anstieg bei Bauanträgen für Wohnungen, die durch Um- und Ausbau bestehender Gebäude entstehen, sorgte dafür, dass im Vergleich zum Jahr 2024 16,9 Prozent (1.753) mehr Wohnungen genehmigt wurden.
Der BFW Landesverband NRW wertet das als Zeichen für einen Mentalitätswandel, der in vielen Kommunen feststellbar sei. „Das Thema Wohnen ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betont der Landesvorsitzende Martin Dornieden am Rande der polis-Messe in Düsseldorf. Welche Rolle aktuell die Wartezeit auf eine Genehmigung des Bauantrags für Unternehmen und Endkunden spielt, macht Dornieden an einem Beispiel deutlich:
„Wir hatten in Niedersachsen für ein Projekt mit 24 Wohneinheiten die Baugenehmigung nach einer Woche, für ein Projekt mit 84 Wohneinheiten dauerte es vier Wochen. In großen Kommunen von NRW rechnen wir mit einer Genehmigungszeit von einem Jahr, da es die in Niedersachsen geltende Genehmigungsfiktion in NRW noch nicht gibt.
Dauert die Baugenehmigung ein Jahr statt wenige Wochen, betragen allein die Zinskosten bei einem Grundstücksanteil von 120.000 Euro pro Wohneinheit für die Wartezeit 6000 Euro mehr.“ Nicht zu unterschätzen sei auch die Baukostensteigerung durch den Iran-Krieg: „Wir rechnen aufgrund des Iran-Krieges mit einer Baukostensteigerung von sechs Prozent. Kostet die Immobilie rund 350.000 Euro, zahle ich als Investor schon aufgrund von einem Jahr Wartezeit rund 21.000 Euro mehr pro Wohneinheit. Insofern muss Schnelligkeit in den Verfahren das oberste Ziel sein.“
Letztlich sei es auch die Schnelligkeit im Verfahren, die auch eine hohe Fertigstellungsquote ermögliche. Denn trotz guter Quote ist auch belegt: „Im Vergleich zum Vorjahr wurden In Münster weniger Wohngebäude als im Vorjahr errichtet“, ergänzt Dornieden.
Der BFW Landesverband NRW wertet das als Zeichen für einen Mentalitätswandel, der in vielen Kommunen feststellbar sei. „Das Thema Wohnen ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betont der Landesvorsitzende Martin Dornieden am Rande der polis-Messe in Düsseldorf. Welche Rolle aktuell die Wartezeit auf eine Genehmigung des Bauantrags für Unternehmen und Endkunden spielt, macht Dornieden an einem Beispiel deutlich:
„Wir hatten in Niedersachsen für ein Projekt mit 24 Wohneinheiten die Baugenehmigung nach einer Woche, für ein Projekt mit 84 Wohneinheiten dauerte es vier Wochen. In großen Kommunen von NRW rechnen wir mit einer Genehmigungszeit von einem Jahr, da es die in Niedersachsen geltende Genehmigungsfiktion in NRW noch nicht gibt.
Dauert die Baugenehmigung ein Jahr statt wenige Wochen, betragen allein die Zinskosten bei einem Grundstücksanteil von 120.000 Euro pro Wohneinheit für die Wartezeit 6000 Euro mehr.“ Nicht zu unterschätzen sei auch die Baukostensteigerung durch den Iran-Krieg: „Wir rechnen aufgrund des Iran-Krieges mit einer Baukostensteigerung von sechs Prozent. Kostet die Immobilie rund 350.000 Euro, zahle ich als Investor schon aufgrund von einem Jahr Wartezeit rund 21.000 Euro mehr pro Wohneinheit. Insofern muss Schnelligkeit in den Verfahren das oberste Ziel sein.“
Letztlich sei es auch die Schnelligkeit im Verfahren, die auch eine hohe Fertigstellungsquote ermögliche. Denn trotz guter Quote ist auch belegt: „Im Vergleich zum Vorjahr wurden In Münster weniger Wohngebäude als im Vorjahr errichtet“, ergänzt Dornieden.




