06.05.2026 Wohnraum-Roadshow: EIB zeichnet Finanzierungen von 322,5 Mio. Euro
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) hat sich in Berlin mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern nationaler und kommunaler Stellen, wichtigen Wohnungsbaugesellschaften und Branchenverbänden getroffen. Gemeinsam tauschten sie sich zu bewährten Verfahren aus und legten konkret fest, mit welchen Maßnahmen sich die Herausforderungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt bewältigen und der Bau von bezahlbarem Wohnraum beschleunigen lassen.
Die Veranstaltung fand im Europäischen Haus in Berlin statt und stand im Zeichen der europaweiten Wohnraum-Roadshow der EIB-Gruppe. Vertreten waren unter anderem die Europäische Kommission, das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der Berliner Senat, führende kommunale Wohnungsbaugesellschaften, Förderbanken sowie Vertreter der Baubranche. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie europäische, nationale und kommunale Finanzierungsinstrumente, politische Lösungen und Know-how wirksamer ins Stocken geratene Projekte wieder in Gang bringen und das Wohnungsangebot verbessern können.
Parallel zu den Gesprächen wurden zwei Finanzierungsvereinbarungen über insgesamt 322,5?Millionen Euro unterzeichnet. Sie zeigen konkret, wie Europa mit langfristigen öffentlichen Finanzierungen Ideen in die Praxis umsetzt.
EIB-Vizepräsident Ioannis Tsakiris, zuständig für Wohnraumfinanzierungen der Bank: „In den vergangenen Monaten haben wir überall in Europa mit Partnern im Wohnungsbau gesprochen – mit Projektentwicklern, Kommunen, Förderbanken und Bauunternehmen. Die Botschaft ist überall gleich: Der Wille zum Bauen ist da. Aber Finanzierungsbedingungen, Kostensteigerungen und Regulierungshürden bremsen Projekte aus. Und genau da kommt die EIB ins Spiel. Bezahlbarer Wohnraum hat für die EIB-Gruppe nun oberste Priorität, gleichauf mit Energie, Klima und Infrastruktur. Die heutigen Vereinbarungen zeigen, wie dieses Engagement konkret aussieht. Zusammen mit der Gewobag bauen wir in Berlin 1?465 bezahlbare, energieeffiziente Wohnungen. Und mit Honext?x?WEPA finanzieren wir Innovationen für die Baubranche, damit Europa endlich schneller, grüner und günstiger bauen kann. Die Wohnungskrise lässt sich zwar nicht allein mit Geld lösen. Aber wenn Europa keine langfristigen öffentlichen Finanzierungen bereitstellt, bleiben zu viele gute Projekte schlicht auf der Strecke.“
EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer: „Deutschland braucht Wohnraum. Und der muss bezahlbar, energieeffizient und gut angebunden sein. Ob Berlin, Regensburg oder Hannover – überall arbeitet die EIB eng mit Städten, Bundesländern und Wohnungsbaugesellschaften zusammen, um politische Ziele mit konkreten Bauprojekten umzusetzen. Heute unterzeichnen wir in Berlin nicht nur Finanzierungsverträge, sondern starten tatsächlich neue Bauprojekte für integrierte Stadtviertel, in denen die Menschen gut leben, arbeiten und lernen können. Die EIB ersetzt keine nationalen Instrumente, sondern ergänzt sie. Denn mit jedem Euro an langfristigen Finanzierungen mobilisieren wir zwei bis drei Euro aus anderen Quellen. So bewirken wir etwas, und zwar dort, wo es darauf ankommt.“
In den vergangenen zehn Jahren hat die EIB-Gruppe mehr als 7,2?Milliarden Euro für Wohnraumprojekte in Deutschland bereitgestellt. Damit gehört das Land EU-weit zu den größten Empfängern von EIB-Finanzierungen in diesem Bereich.
Mit bewährten Verfahren zu Lösungen für die Wohnraumkrise
Bei der Wohnraum-Roadshow in Berlin kamen Wohnungsbaugesellschaften, Projektentwickler, Baustofflieferanten, nationale und regionale Förderbanken sowie Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Hand zu einer offenen Podiumsdiskussion zusammen. Gemeinsam diskutierten sie, wie sich in Deutschland mehr bezahlbarer, nachhaltiger Wohnraum finanzieren lässt.
Finanzierungspartnerschaften für mehr bezahlbaren Wohnraum
Auf der Veranstaltung wurde erörtert, wie langfristige EIB-Finanzierungen das nationale Angebot von KfW, IBB und Landesbanken ergänzen können. Gemeinsam lassen sich so Finanzierungslücken schließen, die der Markt allein nicht füllen kann. Diskutiert wurde auch über den Bau-Turbo, die neue Sonderregelung, mit der deutsche Kommunen Wohnraumprojekte innerhalb von zwei bis drei Monaten genehmigen können – was sonst mehrere Jahre dauert. So soll der Bau-Turbo Investitionen beschleunigen.
Innovationen für bessere Baustoffe und Bauweisen
Bei der Roadshow stellte die EIB-Gruppe auch ihre 400?Millionen Euro schwere HousingTechEU-Initiative vor. Damit fördert sie neue Baustoffe, die industrielle Vorfertigung von Bauteilen und die Modulbauweise. Denn das bedeutet niedrigere Kosten, kürzere Bauzeiten und mehr Energieeffizienz. Die Vereinbarung mit Honext x WEPA ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Europa mit öffentlichen Mitteln Innovationen in industriellem Maßstab fördert.
Sanierung für bezahlbaren Wohnraum und Klimaschutz
Das Angebot an Sozialwohnungen in Deutschland ist seit 2006 von 2,1?Millionen auf 1,05?Millionen Einheiten zurückgegangen. Gleichzeitig altert Europas Gebäudebestand rasch. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Teilnehmenden, wie sich mit energetischen Sanierungen die Energierechnungen für die Mieter reduzieren, Emissionen senken und bezahlbare Wohnungen länger nutzbar machen lassen. Das untermauert das Ziel der EU, den sozialen Zusammenhalt zu fördern, sowie ihre Sanierungswelle.
Neue Vereinbarungen unterzeichnet
Gewobag: 300?Millionen Euro für Neubau- und Sanierungsprojekte in Berlin
Die EIB unterzeichnete mit der Gewobag Wohnungsbau-AG Berlin eine Finanzierungsvereinbarung über bis zu 300?Millionen Euro. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist eine der größten in Deutschland, steht im Eigentum des Landes Berlin und verwaltet mehr als 70?000 Wohnungen.
Der EIB-Kredit fließt in den Bau von rund 1?465 sozialen und bezahlbaren Mietwohnungen, darunter Unterkünfte für Studierende, sowie in die zugehörige städtische Infrastruktur. Die Maßnahmen sind Teil des mehrjährigen Investitionsprogramms der Gewobag für ein größeres Angebot an modernen, bezahlbaren Wohnungen in Berlin.
Die neue Vereinbarung ist bereits die vierte Finanzierungspartnerschaft zwischen der EIB und der Gewobag. Langfristig helfen diese vier Finanzierungen von insgesamt rund 1,1?Milliarden Euro, in der Hauptstadt das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu sichern.
Honext x WEPA: 22,5?Millionen Euro für Innovationen im Wohnungsbau
Die EIB unterzeichnete außerdem eine Venture-Debt-Vereinbarung über 22,5?Millionen Euro mit der Honext x WEPA?GmbH. An dem Joint Venture sind das spanische Cleantech-Start-up Honext?Material und die deutsche WEPA?Gruppe beteiligt. Die Finanzierung ist durch das InvestEU-Programm der Europäischen Kommission besichert und fördert den Bau und die Inbetriebnahme der ersten kommerziellen Anlage für Recycling-Faserplatten im sächsischen Kriebstein.
Die neue Anlage stellt aus 100 Prozent recycelten Zellulosefasern Platten für die Innenraumgestaltung her. Das Material stammt aus der benachbarten Papierfabrik von WEPA. Durch die Weiterverarbeitung werden aus industriellen Abfällen, die bislang deponiert oder verbrannt werden, leistungsfähige, formaldehydfreie Alternativen zu herkömmlichen Holzwerkstoffen wie mitteldichten Faserplatten oder Sperrholz. Die Anlage soll 2028 vollständig in Betrieb gehen und dürfte im Landkreis Mittelsachsen, der unter der EU-Kohäsionspolitik als Übergangsregion eingestuft ist, 69 Dauerarbeitsplätze schaffen.
Die beiden neuen Finanzierungsvereinbarungen sind durch InvestEU besichert.
Ortstermin in Gartenfeld, Berlin-Spandau
Im Anschluss an die Unterzeichnung und die Podiumsdiskussion besuchten die Teilnehmenden das neue Stadtquartier Gartenfeld in Berlin-Spandau, wo die EIB bereits mehrere Tausend neue Wohnungen mitfinanziert. Gartenfeld zeigt, wie Europa mit langfristigen öffentlichen Finanzierungen in einem der angespanntesten Wohnungsmärkte Deutschlands zu greifbaren Ergebnissen beiträgt.
Mehr Engagement für Wohnraum in Europa
Die Veranstaltung in Berlin ist Teil der europaweiten Wohnraum-Roadshow, die die EIB-Gruppe zusammen mit der Europäischen Kommission durchführt. Im Mittelpunkt steht der EIB-Aktionsplan für bezahlbares und nachhaltiges Wohnen. Basierend auf den drei Schwerpunktthemen Innovation, Sanierung und Neubau will die EIB-Gruppe 2026 ihre Finanzierungen für Wohnraum auf 6?Milliarden Euro ausweiten. Damit sollen bis 2030 rund eine Million zusätzliche bezahlbare und nachhaltige Häuser und Wohnungen in Europa entstehen.
2025 vergab die EIB in Deutschland insgesamt 674?Millionen Euro für Wohnraumprojekte. Dabei lag der Schwerpunkt auf Bezahlbarkeit und Energieeffizienz.
Die Veranstaltung fand im Europäischen Haus in Berlin statt und stand im Zeichen der europaweiten Wohnraum-Roadshow der EIB-Gruppe. Vertreten waren unter anderem die Europäische Kommission, das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der Berliner Senat, führende kommunale Wohnungsbaugesellschaften, Förderbanken sowie Vertreter der Baubranche. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie europäische, nationale und kommunale Finanzierungsinstrumente, politische Lösungen und Know-how wirksamer ins Stocken geratene Projekte wieder in Gang bringen und das Wohnungsangebot verbessern können.
Parallel zu den Gesprächen wurden zwei Finanzierungsvereinbarungen über insgesamt 322,5?Millionen Euro unterzeichnet. Sie zeigen konkret, wie Europa mit langfristigen öffentlichen Finanzierungen Ideen in die Praxis umsetzt.
EIB-Vizepräsident Ioannis Tsakiris, zuständig für Wohnraumfinanzierungen der Bank: „In den vergangenen Monaten haben wir überall in Europa mit Partnern im Wohnungsbau gesprochen – mit Projektentwicklern, Kommunen, Förderbanken und Bauunternehmen. Die Botschaft ist überall gleich: Der Wille zum Bauen ist da. Aber Finanzierungsbedingungen, Kostensteigerungen und Regulierungshürden bremsen Projekte aus. Und genau da kommt die EIB ins Spiel. Bezahlbarer Wohnraum hat für die EIB-Gruppe nun oberste Priorität, gleichauf mit Energie, Klima und Infrastruktur. Die heutigen Vereinbarungen zeigen, wie dieses Engagement konkret aussieht. Zusammen mit der Gewobag bauen wir in Berlin 1?465 bezahlbare, energieeffiziente Wohnungen. Und mit Honext?x?WEPA finanzieren wir Innovationen für die Baubranche, damit Europa endlich schneller, grüner und günstiger bauen kann. Die Wohnungskrise lässt sich zwar nicht allein mit Geld lösen. Aber wenn Europa keine langfristigen öffentlichen Finanzierungen bereitstellt, bleiben zu viele gute Projekte schlicht auf der Strecke.“
EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer: „Deutschland braucht Wohnraum. Und der muss bezahlbar, energieeffizient und gut angebunden sein. Ob Berlin, Regensburg oder Hannover – überall arbeitet die EIB eng mit Städten, Bundesländern und Wohnungsbaugesellschaften zusammen, um politische Ziele mit konkreten Bauprojekten umzusetzen. Heute unterzeichnen wir in Berlin nicht nur Finanzierungsverträge, sondern starten tatsächlich neue Bauprojekte für integrierte Stadtviertel, in denen die Menschen gut leben, arbeiten und lernen können. Die EIB ersetzt keine nationalen Instrumente, sondern ergänzt sie. Denn mit jedem Euro an langfristigen Finanzierungen mobilisieren wir zwei bis drei Euro aus anderen Quellen. So bewirken wir etwas, und zwar dort, wo es darauf ankommt.“
In den vergangenen zehn Jahren hat die EIB-Gruppe mehr als 7,2?Milliarden Euro für Wohnraumprojekte in Deutschland bereitgestellt. Damit gehört das Land EU-weit zu den größten Empfängern von EIB-Finanzierungen in diesem Bereich.
Mit bewährten Verfahren zu Lösungen für die Wohnraumkrise
Bei der Wohnraum-Roadshow in Berlin kamen Wohnungsbaugesellschaften, Projektentwickler, Baustofflieferanten, nationale und regionale Förderbanken sowie Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Hand zu einer offenen Podiumsdiskussion zusammen. Gemeinsam diskutierten sie, wie sich in Deutschland mehr bezahlbarer, nachhaltiger Wohnraum finanzieren lässt.
Finanzierungspartnerschaften für mehr bezahlbaren Wohnraum
Auf der Veranstaltung wurde erörtert, wie langfristige EIB-Finanzierungen das nationale Angebot von KfW, IBB und Landesbanken ergänzen können. Gemeinsam lassen sich so Finanzierungslücken schließen, die der Markt allein nicht füllen kann. Diskutiert wurde auch über den Bau-Turbo, die neue Sonderregelung, mit der deutsche Kommunen Wohnraumprojekte innerhalb von zwei bis drei Monaten genehmigen können – was sonst mehrere Jahre dauert. So soll der Bau-Turbo Investitionen beschleunigen.
Innovationen für bessere Baustoffe und Bauweisen
Bei der Roadshow stellte die EIB-Gruppe auch ihre 400?Millionen Euro schwere HousingTechEU-Initiative vor. Damit fördert sie neue Baustoffe, die industrielle Vorfertigung von Bauteilen und die Modulbauweise. Denn das bedeutet niedrigere Kosten, kürzere Bauzeiten und mehr Energieeffizienz. Die Vereinbarung mit Honext x WEPA ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Europa mit öffentlichen Mitteln Innovationen in industriellem Maßstab fördert.
Sanierung für bezahlbaren Wohnraum und Klimaschutz
Das Angebot an Sozialwohnungen in Deutschland ist seit 2006 von 2,1?Millionen auf 1,05?Millionen Einheiten zurückgegangen. Gleichzeitig altert Europas Gebäudebestand rasch. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Teilnehmenden, wie sich mit energetischen Sanierungen die Energierechnungen für die Mieter reduzieren, Emissionen senken und bezahlbare Wohnungen länger nutzbar machen lassen. Das untermauert das Ziel der EU, den sozialen Zusammenhalt zu fördern, sowie ihre Sanierungswelle.
Neue Vereinbarungen unterzeichnet
Gewobag: 300?Millionen Euro für Neubau- und Sanierungsprojekte in Berlin
Die EIB unterzeichnete mit der Gewobag Wohnungsbau-AG Berlin eine Finanzierungsvereinbarung über bis zu 300?Millionen Euro. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist eine der größten in Deutschland, steht im Eigentum des Landes Berlin und verwaltet mehr als 70?000 Wohnungen.
Der EIB-Kredit fließt in den Bau von rund 1?465 sozialen und bezahlbaren Mietwohnungen, darunter Unterkünfte für Studierende, sowie in die zugehörige städtische Infrastruktur. Die Maßnahmen sind Teil des mehrjährigen Investitionsprogramms der Gewobag für ein größeres Angebot an modernen, bezahlbaren Wohnungen in Berlin.
Die neue Vereinbarung ist bereits die vierte Finanzierungspartnerschaft zwischen der EIB und der Gewobag. Langfristig helfen diese vier Finanzierungen von insgesamt rund 1,1?Milliarden Euro, in der Hauptstadt das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu sichern.
Honext x WEPA: 22,5?Millionen Euro für Innovationen im Wohnungsbau
Die EIB unterzeichnete außerdem eine Venture-Debt-Vereinbarung über 22,5?Millionen Euro mit der Honext x WEPA?GmbH. An dem Joint Venture sind das spanische Cleantech-Start-up Honext?Material und die deutsche WEPA?Gruppe beteiligt. Die Finanzierung ist durch das InvestEU-Programm der Europäischen Kommission besichert und fördert den Bau und die Inbetriebnahme der ersten kommerziellen Anlage für Recycling-Faserplatten im sächsischen Kriebstein.
Die neue Anlage stellt aus 100 Prozent recycelten Zellulosefasern Platten für die Innenraumgestaltung her. Das Material stammt aus der benachbarten Papierfabrik von WEPA. Durch die Weiterverarbeitung werden aus industriellen Abfällen, die bislang deponiert oder verbrannt werden, leistungsfähige, formaldehydfreie Alternativen zu herkömmlichen Holzwerkstoffen wie mitteldichten Faserplatten oder Sperrholz. Die Anlage soll 2028 vollständig in Betrieb gehen und dürfte im Landkreis Mittelsachsen, der unter der EU-Kohäsionspolitik als Übergangsregion eingestuft ist, 69 Dauerarbeitsplätze schaffen.
Die beiden neuen Finanzierungsvereinbarungen sind durch InvestEU besichert.
Ortstermin in Gartenfeld, Berlin-Spandau
Im Anschluss an die Unterzeichnung und die Podiumsdiskussion besuchten die Teilnehmenden das neue Stadtquartier Gartenfeld in Berlin-Spandau, wo die EIB bereits mehrere Tausend neue Wohnungen mitfinanziert. Gartenfeld zeigt, wie Europa mit langfristigen öffentlichen Finanzierungen in einem der angespanntesten Wohnungsmärkte Deutschlands zu greifbaren Ergebnissen beiträgt.
Mehr Engagement für Wohnraum in Europa
Die Veranstaltung in Berlin ist Teil der europaweiten Wohnraum-Roadshow, die die EIB-Gruppe zusammen mit der Europäischen Kommission durchführt. Im Mittelpunkt steht der EIB-Aktionsplan für bezahlbares und nachhaltiges Wohnen. Basierend auf den drei Schwerpunktthemen Innovation, Sanierung und Neubau will die EIB-Gruppe 2026 ihre Finanzierungen für Wohnraum auf 6?Milliarden Euro ausweiten. Damit sollen bis 2030 rund eine Million zusätzliche bezahlbare und nachhaltige Häuser und Wohnungen in Europa entstehen.
2025 vergab die EIB in Deutschland insgesamt 674?Millionen Euro für Wohnraumprojekte. Dabei lag der Schwerpunkt auf Bezahlbarkeit und Energieeffizienz.




