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23.04.2026 Immobilien Spanien: International stark nachgefragt, dynamische Preise

Spanien zählt aktuell zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Eurozone. Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Investitionen entwickeln sich deutlich besser als im EU-Durchschnitt. Entsprechend dynamisch zeigt sich auch der Immobilienmarkt. Für deutsche Kaufinteressierte ist Spanien dabei ein besonders attraktiver Markt. Die internationale Nachfrage nach Immobilien zum Kauf ist hoch, die Preise für Bestandshäuser entwickeln sich sehr dynamisch. Gleichzeitig bietet Spanien je nach Region sehr unterschiedliche Preisniveaus – von hochpreisigen Standorten bis zu deutlich günstigeren Alternativen.

„Spanien ist einer der dynamischsten Immobilienmärkte Europas. Die Kombination aus starkem Preiswachstum, hoher internationaler Nachfrage und weiterhin verfügbaren Einstiegsmöglichkeiten in einzelnen Regionen macht den Markt besonders attraktiv für Käufer:innen aus Deutschland. Von etablierten Lagen wie den Balearen und Madrid bis zu günstigeren Regionen wie Andalusien bietet Spanien sehr unterschiedliche Optionen“, sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.

Spaniens Immobilienmarkt ist international stark nachgefragt

Ausländische Käufer:innen spielen auf dem spanischen Immobilienmarkt eine wichtige Rolle. Nach Fotocasa entfallen rund 15 Prozent aller Immobilienkäufe in Spanien auf Käufer:innen aus dem Ausland. In einzelnen spanischen Regionen liegt der Anteil deutlich höher, wie zum Beispiel in der Provinz Málaga, die zur autonomen Gemeinschaft Andalusien gehört, mit rund 32 Prozent.

Kaufpreise für Immobilien in Spanien erreichen neue Höchststände

Der Fotocasa Real Estate Index zeigt: Im erste Quartal 2026 erreichten die Kaufpreise für Bestandshäuser in Spanien neue Höchststände – im landesweiten Durchschnitt kostet ein Quadratmeter 3.014 Euro. Das sind 21 Prozent mehr als noch vor einem Jahr und übertrifft auch das bisherige Allzeithoch von 2.952 Euro pro Quadratmeter, das im April 2007 erreicht wurde. Damit entwickelt sich der spanische Immobilienmarkt deutlich dynamischer als der deutsche Markt. In Deutschland liegt der Quadratmeterpreis für Bestandshäuser laut dem ImmoScout24 WohnBarometer bei durchschnittlich 2.867 Euro und rund 3 Prozent höher als vor einem Jahr.

Regional unterscheiden sich die Kaufpreise stark

Der spanische Markt bietet je nach Region sehr unterschiedliche Preisniveaus. Die Balearen mit durchschnittlich 5.395 Euro pro Quadratmeter und die Region Madrid mit 5.372 Euro sind die teuersten Regionen Spaniens. Das Baskenland folgt mit 3.758 Euro pro Quadratmeter auf Platz 3. Die Kanarischen Inseln liegen mit einem Quadratmeterpreis von 3.397 Euro dahinter und sind knapp 2.000 Euro pro Quadratmeter günstiger als die Balearen. In Katalonien mit Barcelona liegt der Preis bei durchschnittlich 3.354 Euro. In Andalusien (2.860 €) und der Region Valencia (2.712 €) zahlen Käufer:innen weniger als 3.000 Euro pro Quadratmeter. In fünf der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens liegt der Quadratmeterpreis noch unter 2.000 Euro. Am günstigsten ist es in der Extremadura in Westspanien an der portugiesischen Grenze mit 1.325 Euro pro Quadratmeter.

























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