09.04.2026 Logistik: Spitzenmieten ziehen in vielen Regionen erneut an
Auf dem deutschen Markt für Lager- und Produktionsflächen haben die Spitzenmieten zum Jahresbeginn in fünf der 20 von JLL beobachteten Regionen angezogen. Das stärkste Plus verzeichnete die Hansestadt Bremen mit einem deutlichen Schub von 15 Prozent innerhalb des ersten Quartals. Dahinter folgen Kassel/Bad Hersfeld mit knapp sieben Prozent, Frankfurt mit etwa vier Prozent sowie Dortmund und München mit je rund drei Prozent. Die anderen 15 Regionen verbuchten im ersten Quartal 2026 stabile Mieten. JLL analysiert dafür Flächen mit mehr als 5.000 m².
Sebastian Bögel, Head of Industrial & Logistics Agency JLL Germany: „In Bremen sehen wir einen deutlichen Nachholeffekt, der darauf basiert, dass derzeit hochwertige Flächen gebaut werden oder auf den Markt kommen, die den gestiegenen Ansprüchen der Nutzer in einem der wichtigsten deutschen Häfen entsprechen. Der Bremer Markt macht damit in der Rangliste der Regionen einige Plätze gut.“
Kein regionaler Logistikmarkt verbucht in den vergangenen zwölf Monaten Preisrückgänge
Im Jahresvergleich komplettiert Dresden das Feld. So wurden innerhalb der vergangenen zwölf Monate in sechs Märkten Mietsteigerungen verzeichnet, wobei Bremen auch mit rund 15 Prozent die höchsten Zuwächse aufwies, gefolgt von Kassel/Bad Hersfeld mit rund neun Prozent. Je rund sieben Prozent Wachstum verzeichneten die Märkte Frankfurt und Dortmund, Dresden kommt auf sechs Prozent und München auf knapp drei Prozent. Auch im Jahresvergleich gab es in keiner Region Mietrückgänge.
„Die höchsten Mieten werden jetzt mit erstmals elf Euro in München gezahlt, wo die hohe Nachfrage und ein geringes Angebot dafür sorgen, dass sich die Preisschraube stetig weiterdreht und die bayerische Landeshauptstadt den Abstand zu Berlin wieder vergrößern konnte. Dort werden mit aktuell 10,50 Euro rund 50 Cent weniger bezahlt“, sagt Bögel. Bereits mit deutlichem Abstand folgen dann Düsseldorf mit 9,00/Euro/m²/Monat sowie auf dem vierten Rang Stuttgart mit 8,75 Euro/m²/Monat. „In manchen Märkten beobachten wir aber auch zugleich, dass Vermieter zunehmend bereit sind, Incentives anzubieten, um Mietinteressenten für sich zu gewinnen.“
Berlin hat in den vergangenen Jahren den höchsten Preissprung erzielt
Langfristig betrachtet haben sich Spitzenmietpreise in den vergangenen fünf Jahren in allen Märkten erhöht. Das geringste Plus verbucht Hannover/Braunschweig mit 16 Prozent, während die Bundeshauptstadt Berlin mit 91 Prozent die steilste Wachstumskurze erreichte. In absoluten Zahlen bedeutet dies 90 Cent in Hannover/Braunschweig und fünf Euro in Berlin. In neun der 20 analysierten Märkten lag der Anstieg bei mindestens 50 Prozent.
Sebastian Bögel, Head of Industrial & Logistics Agency JLL Germany: „In Bremen sehen wir einen deutlichen Nachholeffekt, der darauf basiert, dass derzeit hochwertige Flächen gebaut werden oder auf den Markt kommen, die den gestiegenen Ansprüchen der Nutzer in einem der wichtigsten deutschen Häfen entsprechen. Der Bremer Markt macht damit in der Rangliste der Regionen einige Plätze gut.“
Kein regionaler Logistikmarkt verbucht in den vergangenen zwölf Monaten Preisrückgänge
Im Jahresvergleich komplettiert Dresden das Feld. So wurden innerhalb der vergangenen zwölf Monate in sechs Märkten Mietsteigerungen verzeichnet, wobei Bremen auch mit rund 15 Prozent die höchsten Zuwächse aufwies, gefolgt von Kassel/Bad Hersfeld mit rund neun Prozent. Je rund sieben Prozent Wachstum verzeichneten die Märkte Frankfurt und Dortmund, Dresden kommt auf sechs Prozent und München auf knapp drei Prozent. Auch im Jahresvergleich gab es in keiner Region Mietrückgänge.
„Die höchsten Mieten werden jetzt mit erstmals elf Euro in München gezahlt, wo die hohe Nachfrage und ein geringes Angebot dafür sorgen, dass sich die Preisschraube stetig weiterdreht und die bayerische Landeshauptstadt den Abstand zu Berlin wieder vergrößern konnte. Dort werden mit aktuell 10,50 Euro rund 50 Cent weniger bezahlt“, sagt Bögel. Bereits mit deutlichem Abstand folgen dann Düsseldorf mit 9,00/Euro/m²/Monat sowie auf dem vierten Rang Stuttgart mit 8,75 Euro/m²/Monat. „In manchen Märkten beobachten wir aber auch zugleich, dass Vermieter zunehmend bereit sind, Incentives anzubieten, um Mietinteressenten für sich zu gewinnen.“
Berlin hat in den vergangenen Jahren den höchsten Preissprung erzielt
Langfristig betrachtet haben sich Spitzenmietpreise in den vergangenen fünf Jahren in allen Märkten erhöht. Das geringste Plus verbucht Hannover/Braunschweig mit 16 Prozent, während die Bundeshauptstadt Berlin mit 91 Prozent die steilste Wachstumskurze erreichte. In absoluten Zahlen bedeutet dies 90 Cent in Hannover/Braunschweig und fünf Euro in Berlin. In neun der 20 analysierten Märkten lag der Anstieg bei mindestens 50 Prozent.




