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02.04.2026 Aygül Özkan zur Wiederauflage des Programms Gewerbe zu Wohnen

Der ZIA begrüßt grundsätzlich die gestern vom Bundesbauministerium vorgestellte Neuauflage des Programms „Gewerbe zu Wohnen”. Ab 1. Juli 2026 wird der Umbau leerstehender Gewerbeimmobilien zu Wohnraum mit bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit unterstützt. Ziel ist es, Leerstand zu beseitigen, neuen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig durch Umnutzung bestehender Gebäude Ressourcen zu sparen.

Dazu Aygül Özkan, Hauptgeschäftsführerin des ZIA: „Natürlich ist in der jetzigen Zeit jede Wohnung wichtig, aber es bleibt abzuwarten, welche Effekte mit dem Programm tatsächlich erzielt werden können. 300 Mio. Euro Förderung in diesem Jahr bedeuten bei einer Fördersumme von max. 30.000 Euro pro Wohneinheit eine Zahl von 10.000 Wohnungen.”

„Wir als Immobilienwirtschaft unterstützen die Möglichkeit, durch Umnutzung zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die Erfahrung aus der Praxis zeigt aber, dass vor allem hohe planungsrechtliche Hürden, lange Genehmigungsprozesse und unflexible Rahmenbedingungen oft eine erfolgreiche Umwidmung verhindern. Über die finanzielle Förderung hinaus müssen hier Erleichterungen geschaffen werden.”

„Die Förderung wird einzelne Projekte eventuell erleichtern. Das grundsätzliche Problem der Wohnungsbaukrise vor allem in den Metropolregionen wird nicht behoben.”
























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