31.03.2026 Stadthotellerie Österreich: Stabil mit klaren Marktunterschieden
Der Hotelimmobilienspezialist Christie & Co legt einen aktuellen Überblick über die fünf größten österreichischen Stadtmärkte – Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz und Linz – vor. Die Analyse zeigt: Die urbane Hotellerie präsentiert sich 2025 insgesamt stabil, zugleich treten die Unterschiede in Ertragskraft, Nachfrageentwicklung und Wettbewerbsdynamik deutlicher hervor.
Dabei spielen zwei branchenübliche Kennzahlen eine besondere Rolle, da sie einen schnellen Eindruck von Preisniveau und wirtschaftlicher Leistung geben:
• ADR (Average Daily Rate): zeigt, welchen Durchschnittspreis Hotels pro verkauftem Zimmer erzielen.
• RevPAR (Revenue per Available Room): kombiniert Preis und Auslastung und gibt an, welchen Umsatz ein Hotel pro verfügbarem Zimmer erwirtschaftet.
Die Analyse von Christie & Co zeigt: Wien, Salzburg und Innsbruck profitieren weiterhin von einer starken Preis- und Nachfragebasis. Graz dagegen kämpft mit einem überproportionalen Angebotswachstum, während Linz ein solides, aber moderateres Ertragsniveau hält. Vor dem Hintergrund einer kumulierten Inflation von rund 28 % seit 2019 gewinnt die reale Bewertung der Erträge zunehmend an Bedeutung.
Wien bleibt 2025 der dynamischste Markt. Die Nachfrage wird von europäischen und wachstumsstarken Fernmärkten getragen. Die Stadt profitiert von einer wertorientierten Nachfrage, die höhere Preise ermöglicht.
• ADR (Durschnittliche Zimmerrate) steigt von 107,2 € (2019) auf 140,4 € (2025) ? +31 %
• RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) steigt von 84,3 € auf 103,0 € ? +22 %
Salzburg zeigt ein moderates Nachfragewachstum, aber eine sehr starke Performance auf Erlösseite. Das nur leicht gewachsene Angebot unterstützt die Preisstabilität im Markt.
• ADR steigt von 107,2 € (2019) auf 151,1 € (2025) ? +41 %
• RevPAR steigt von 83,6 € auf 114,3 € ? +32 %
Innsbruck zeigt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot. Der Markt weist eine stabile Gästestruktur und hohe Preisakzeptanz auf.
• ADR steigt von 93,2 € (2019) auf 132,4 € (2025) ? +42 %
• RevPAR steigt von 73,8 € auf 105,5 € ? +43 %
In Graz steigt die Nachfrage seit 2019 zwar spürbar, jedoch deutlich langsamer als das Angebot. Ein kräftiger Kapazitätsausbau sorgt für sinkende Auslastungen und erhöhten Wettbewerbsdruck.
• ADR steigt von 76,4 € (2019) auf 82,8 € (2025) ? +11 %
• RevPAR sinkt von 51,3 € auf 50,8 € ? –4 %
Linz zeigt ein stabiles Nachfragewachstum, aber geringere Ertragszuwächse im Vergleich zu anderen Märkten. Die Auslastung bleibt unter Vorkrisenniveau, bei klar national dominierter Nachfrage.
• ADR steigt von 79,7 € (2019) auf 95,6 € (2025) ? +32 %
• RevPAR steigt von 57,5 € auf 64,3 € ? +12 %
„Die urbanen Märkte Österreichs zeigen 2025 insgesamt ein robustes Bild. Gleichzeitig wird deutlich, dass reale Ertragskraft nur im Kontext der Kostenentwicklung bewertet werden kann. Einige Märkte profitieren von stabilen Nachfragestrukturen, andere stehen vor spürbar zunehmendem Wettbewerb,“ sagt Manuel Strasser, Associate Director Austria & CEE.
Dabei spielen zwei branchenübliche Kennzahlen eine besondere Rolle, da sie einen schnellen Eindruck von Preisniveau und wirtschaftlicher Leistung geben:
• ADR (Average Daily Rate): zeigt, welchen Durchschnittspreis Hotels pro verkauftem Zimmer erzielen.
• RevPAR (Revenue per Available Room): kombiniert Preis und Auslastung und gibt an, welchen Umsatz ein Hotel pro verfügbarem Zimmer erwirtschaftet.
Die Analyse von Christie & Co zeigt: Wien, Salzburg und Innsbruck profitieren weiterhin von einer starken Preis- und Nachfragebasis. Graz dagegen kämpft mit einem überproportionalen Angebotswachstum, während Linz ein solides, aber moderateres Ertragsniveau hält. Vor dem Hintergrund einer kumulierten Inflation von rund 28 % seit 2019 gewinnt die reale Bewertung der Erträge zunehmend an Bedeutung.
Wien bleibt 2025 der dynamischste Markt. Die Nachfrage wird von europäischen und wachstumsstarken Fernmärkten getragen. Die Stadt profitiert von einer wertorientierten Nachfrage, die höhere Preise ermöglicht.
• ADR (Durschnittliche Zimmerrate) steigt von 107,2 € (2019) auf 140,4 € (2025) ? +31 %
• RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) steigt von 84,3 € auf 103,0 € ? +22 %
Salzburg zeigt ein moderates Nachfragewachstum, aber eine sehr starke Performance auf Erlösseite. Das nur leicht gewachsene Angebot unterstützt die Preisstabilität im Markt.
• ADR steigt von 107,2 € (2019) auf 151,1 € (2025) ? +41 %
• RevPAR steigt von 83,6 € auf 114,3 € ? +32 %
Innsbruck zeigt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot. Der Markt weist eine stabile Gästestruktur und hohe Preisakzeptanz auf.
• ADR steigt von 93,2 € (2019) auf 132,4 € (2025) ? +42 %
• RevPAR steigt von 73,8 € auf 105,5 € ? +43 %
In Graz steigt die Nachfrage seit 2019 zwar spürbar, jedoch deutlich langsamer als das Angebot. Ein kräftiger Kapazitätsausbau sorgt für sinkende Auslastungen und erhöhten Wettbewerbsdruck.
• ADR steigt von 76,4 € (2019) auf 82,8 € (2025) ? +11 %
• RevPAR sinkt von 51,3 € auf 50,8 € ? –4 %
Linz zeigt ein stabiles Nachfragewachstum, aber geringere Ertragszuwächse im Vergleich zu anderen Märkten. Die Auslastung bleibt unter Vorkrisenniveau, bei klar national dominierter Nachfrage.
• ADR steigt von 79,7 € (2019) auf 95,6 € (2025) ? +32 %
• RevPAR steigt von 57,5 € auf 64,3 € ? +12 %
„Die urbanen Märkte Österreichs zeigen 2025 insgesamt ein robustes Bild. Gleichzeitig wird deutlich, dass reale Ertragskraft nur im Kontext der Kostenentwicklung bewertet werden kann. Einige Märkte profitieren von stabilen Nachfragestrukturen, andere stehen vor spürbar zunehmendem Wettbewerb,“ sagt Manuel Strasser, Associate Director Austria & CEE.




