20.03.2026 Der Weg ist frei für moosaik mit über 300 Wohnungen für Starnberg

Visualisierung: Steidle Architekten, © ZOOMVP
Starnberg bekommt ein urbanes Quartier in bester Lage am östlichen Ortseingang: Der Bauausschuss des Starnberger Stadtrats hat am 19. März 2026 den Satzungsbeschluss des Bebauungsplans sowie den städtebaulichen Vertrag für das urbane Quartier einstimmig beschlossen. Der Stadtrat zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Für Starnberg bedeutet der Beschluss, dass dringend benötigter Wohnraum gebaut werden kann”, sagte Bürgermeister Patrick Janik nach dem Beschluss. „Ich freue mich hierüber und bedanke mich bei den Initiatoren, dass sie in all den Jahren der Entwicklung an den hohen Ansprüchen der Gestaltung, Nutzungsmischung und ökologischen Qualität festgehalten haben. Damit entsteht in Starnberg ein echtes Leuchtturmprojekt für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung”, betonte der Bürgermeister.
Ein Ort mit Historie – gezeichnet mit der Handschrift dreier Familien
Für die Initiatoren ist der Satzungsbeschluss ein besonderer Moment mit einer langen Vorgeschichte. Vor rund fünfzehn Jahren hatten die Unternehmerfamilien Houdek und Baasel erste Ideen ausgetauscht, wie man die nicht mehr zeitgemäßen Produktionsstätten ihrer Firmen gemeinsam weiterentwickeln könnte. Der Betrieb Houdek hatte in den 1960er-Jahren eine der ersten Fabriken auf dem Areal am Leutstettener Moos errichtet und dort eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. In den frühen 1980er-Jahren hatte sich das Unternehmen Carl Baasel Lasertechnik als Nachbar angesiedelt und mit seiner innovativen Technik ebenfalls viele Erfolge gefeiert. Die begrenzten Produktionsflächen konnten bald nicht mehr mit dem dynamischen Wachstum der beiden Betriebe Schritt halten.
Nach Umsiedlung des produzierenden Gewerbes begannen Überlegungen, wie die Flächen zukünftig genutzt werden könnten. 2018 entstanden in Gesprächen der Familien Houdek und Scherbaum die konkreten Ideen für eine gemeinsame Quartiersentwicklung; für diese Ideen konnte auch die Familie Baasel gewonnen werden. Zwei Jahre später wurde das Konzept unter dem Namen moosaik der Öffentlichkeit vorgestellt. Zur großen Freude des Initiatorenkreises erhielt das Projekt wegen des städtebaulichen Ansatzes eines Stadtquartiers von Anfang an viel positiven Rückenwind aus der Stadtgesellschaft und die weiteren noch benötigten Grundstücke konnten erworben werden. Nach intensiver Arbeit und einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadt in den letzten Jahren, in der mehr als 20 Gutachten erstellt wurden, um das Projekt so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich realisieren zu können, gibt es mit dem Satzungsbeschluss nun vollständige Planungssicherheit.
Nach der Entkernung, die bereits 2025 begonnen hatte, wird der Abbruch des Bestands auf dem ersten Bauabschnitt in den kommenden Wochen fertiggestellt sein, sodass im Frühsommer mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden kann.
Unternehmen zeigen großes Interesse an Gewerbeflächen
Das Konzept findet Anklang: So können die Initiatorenfamilien bereits erste Vermietungserfolge und Mietvertragsabschlüsse vermelden. „Weitere Mietverträge befinden sich trotz des frühen Stadiums in fortgeschrittenen Verhandlungen”, erklärt Rainer Scherbaum, der die Anfragen und die Umsetzung des Bauvorhabens mit seiner Scherbaum Unternehmensgruppe betreut: „Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für Qualität in Gestaltung, Nutzungsmix und Freiflächen auf sehr positive Resonanz trifft.” Was den erfahrenen Entwickler besonders freut, die Qualitäten des Standorts werden auch außerhalb der Region erkannt: „Auch international tätige Firmen sind von Konzept und Lage begeistert”, berichtet Scherbaum.
Als großer Vorteil werde neben der guten Anbindung an die A95, die Autofahrer in einer guten Viertelstunde nach München bringt, vor allem auch der direkte S-Bahn-Anschluss gesehen. „Durch die attraktive Lage am See und die optimale Erschließung stellt das moosaik für viele Firmen eine spannende Alternative zu hochpreisigen Münchner Flächen dar“, so der Immobilienspezialist, dessen Unternehmen seit über 40 Jahren in der Region Bürogebäude und Wohngebäude für breite Bevölkerungsschichten entwickelt.
Dank guter Vorarbeit kann es gleich losgehen
Auf rund 3,5 Hektar entsteht mit moosaik – das verbindende Quartier ein nachhaltiges und vielfältiges Umfeld für Arbeiten, Wohnen und Freizeit. Die maroden Industriebauten werden durch insgesamt 13 Gebäude und großzügige Grünflächen ersetzt. Die vielfältigen vorgesehenen Nutzungen umfassen Wohnungen (vorrangig zur Miete), Büros, Gastronomie, Dienstleistung, Hotel, kulturelle bzw. soziale Einrichtungen, Kita, Quartiersversorgung und Arztpraxen. Die Bauwerke der ersten Phase – drei gemischt genutzte Gebäude mit Mietwohnungen, Laden- und Büroeinheiten, Kita und Tiefgarage (MOS 01, MOS 02 und MOS 03) – sind so weit durchgeplant, dass mit dem Bau begonnen werden könnte. Für weitere Gebäude werden die Bauanträge erarbeitet.
Nächster Meilenstein: Spatenstich im Frühsommer, erster Einzug 2030
Derzeit läuft bereits der Rückbau der Bestandsgebäude im nördlichen Teil zwischen Petersbrunner Straße und Moosstraße. Wenn das Baufeld frei ist, soll im Frühsommer mit Beginn der Tiefbauarbeiten der offizielle Spatenstich gefeiert werden. Sollte alles nach Plan laufen, könnte die Baugrube für den ersten Bauabschnitt Mitte 2027 fertiggestellt sein. Die Fertigstellung der ersten Gebäude mit Einzug der ersten Mieter ist aktuell für 2030 geplant.
Parallel zum Start des ersten Abschnitts schreiten die Planungen für die Gebäude des zweiten Bauabschnitts (MOS 05, MOS 07, MOS 08, MOS12), die Hochgarage (MOS 04), der Hochpunkt im Zentrum des Areals (MOS 06) sowie im dritten Bauabschnitt die drei Gebäude (MOS 09, MOS10, MOS11) weiter voran.
Bis moosaik – das verbindende Quartier vollständig fertiggestellt ist, wird es zwar noch einige Zeit dauern – nach derzeitigen Planungen könnten diese drei Bauabschnitte bereits Anfang der 2030er-Jahre abgeschlossen sein.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden mit dem MOS 13, MOS 14 und MOS 15 an der Münchner Straße im Süden des Areals drei weitere Gebäude für das Quartier entwickelt werden.
Fokus auf Nachhaltigkeit, DGNB Zertifizierungen und QnG konforme Bauweisen
Neben der lebendigen Vielfalt des Quartiers fallen die hohen ökologischen Ansprüche des neuen Quartiers besonders ins Auge. Alle Gebäude sollen nach modernsten energieeffizienten Standards errichtet werden. Photovoltaikanlagen auf den Dächern, Wärmepumpen sowie ein integriertes Energiekonzept sollen den Energieverbrauch reduzieren und den CO?-Ausstoß minimieren. Öffentliche Verkehrsanbindungen, Fahrradstellplätze und weitere Mobilitätsangebote sollen dazu beitragen, dass das Quartier weitgehend emissionsarm funktioniert und nachhaltige Mobilitätsformen gestärkt werden.
Besonders wichtig ist den Planern außerdem die Gestaltung der Freiräume. Zwischen den Gebäuden sollen Plätze, Grünzonen (Moosband) und Fußwege entstehen, die das Quartier offen und durchgängig machen. Nach den Prinzipien der sogenannten Schwammstadt wird die Versickerung durch möglichst wenig Versiegelung unterstützt.
Als lebendiges Herzstück des autofreien Quartiers wird der zentrale Platz mit seinem begehbaren Spielbrunnen und den schattenspendenden Klimabäumen zu einem urbanen Treffpunkt, der Bewohner und Besucher gleichermaßen zum Verweilen, Spielen und gemeinsamen Erleben einlädt – ganz im Sinne des verbindenden Quartiers.
Ein Ort mit Historie – gezeichnet mit der Handschrift dreier Familien
Für die Initiatoren ist der Satzungsbeschluss ein besonderer Moment mit einer langen Vorgeschichte. Vor rund fünfzehn Jahren hatten die Unternehmerfamilien Houdek und Baasel erste Ideen ausgetauscht, wie man die nicht mehr zeitgemäßen Produktionsstätten ihrer Firmen gemeinsam weiterentwickeln könnte. Der Betrieb Houdek hatte in den 1960er-Jahren eine der ersten Fabriken auf dem Areal am Leutstettener Moos errichtet und dort eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. In den frühen 1980er-Jahren hatte sich das Unternehmen Carl Baasel Lasertechnik als Nachbar angesiedelt und mit seiner innovativen Technik ebenfalls viele Erfolge gefeiert. Die begrenzten Produktionsflächen konnten bald nicht mehr mit dem dynamischen Wachstum der beiden Betriebe Schritt halten.
Nach Umsiedlung des produzierenden Gewerbes begannen Überlegungen, wie die Flächen zukünftig genutzt werden könnten. 2018 entstanden in Gesprächen der Familien Houdek und Scherbaum die konkreten Ideen für eine gemeinsame Quartiersentwicklung; für diese Ideen konnte auch die Familie Baasel gewonnen werden. Zwei Jahre später wurde das Konzept unter dem Namen moosaik der Öffentlichkeit vorgestellt. Zur großen Freude des Initiatorenkreises erhielt das Projekt wegen des städtebaulichen Ansatzes eines Stadtquartiers von Anfang an viel positiven Rückenwind aus der Stadtgesellschaft und die weiteren noch benötigten Grundstücke konnten erworben werden. Nach intensiver Arbeit und einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Stadt in den letzten Jahren, in der mehr als 20 Gutachten erstellt wurden, um das Projekt so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich realisieren zu können, gibt es mit dem Satzungsbeschluss nun vollständige Planungssicherheit.
Nach der Entkernung, die bereits 2025 begonnen hatte, wird der Abbruch des Bestands auf dem ersten Bauabschnitt in den kommenden Wochen fertiggestellt sein, sodass im Frühsommer mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden kann.
Unternehmen zeigen großes Interesse an Gewerbeflächen
Das Konzept findet Anklang: So können die Initiatorenfamilien bereits erste Vermietungserfolge und Mietvertragsabschlüsse vermelden. „Weitere Mietverträge befinden sich trotz des frühen Stadiums in fortgeschrittenen Verhandlungen”, erklärt Rainer Scherbaum, der die Anfragen und die Umsetzung des Bauvorhabens mit seiner Scherbaum Unternehmensgruppe betreut: „Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für Qualität in Gestaltung, Nutzungsmix und Freiflächen auf sehr positive Resonanz trifft.” Was den erfahrenen Entwickler besonders freut, die Qualitäten des Standorts werden auch außerhalb der Region erkannt: „Auch international tätige Firmen sind von Konzept und Lage begeistert”, berichtet Scherbaum.
Als großer Vorteil werde neben der guten Anbindung an die A95, die Autofahrer in einer guten Viertelstunde nach München bringt, vor allem auch der direkte S-Bahn-Anschluss gesehen. „Durch die attraktive Lage am See und die optimale Erschließung stellt das moosaik für viele Firmen eine spannende Alternative zu hochpreisigen Münchner Flächen dar“, so der Immobilienspezialist, dessen Unternehmen seit über 40 Jahren in der Region Bürogebäude und Wohngebäude für breite Bevölkerungsschichten entwickelt.
Dank guter Vorarbeit kann es gleich losgehen
Auf rund 3,5 Hektar entsteht mit moosaik – das verbindende Quartier ein nachhaltiges und vielfältiges Umfeld für Arbeiten, Wohnen und Freizeit. Die maroden Industriebauten werden durch insgesamt 13 Gebäude und großzügige Grünflächen ersetzt. Die vielfältigen vorgesehenen Nutzungen umfassen Wohnungen (vorrangig zur Miete), Büros, Gastronomie, Dienstleistung, Hotel, kulturelle bzw. soziale Einrichtungen, Kita, Quartiersversorgung und Arztpraxen. Die Bauwerke der ersten Phase – drei gemischt genutzte Gebäude mit Mietwohnungen, Laden- und Büroeinheiten, Kita und Tiefgarage (MOS 01, MOS 02 und MOS 03) – sind so weit durchgeplant, dass mit dem Bau begonnen werden könnte. Für weitere Gebäude werden die Bauanträge erarbeitet.
Nächster Meilenstein: Spatenstich im Frühsommer, erster Einzug 2030
Derzeit läuft bereits der Rückbau der Bestandsgebäude im nördlichen Teil zwischen Petersbrunner Straße und Moosstraße. Wenn das Baufeld frei ist, soll im Frühsommer mit Beginn der Tiefbauarbeiten der offizielle Spatenstich gefeiert werden. Sollte alles nach Plan laufen, könnte die Baugrube für den ersten Bauabschnitt Mitte 2027 fertiggestellt sein. Die Fertigstellung der ersten Gebäude mit Einzug der ersten Mieter ist aktuell für 2030 geplant.
Parallel zum Start des ersten Abschnitts schreiten die Planungen für die Gebäude des zweiten Bauabschnitts (MOS 05, MOS 07, MOS 08, MOS12), die Hochgarage (MOS 04), der Hochpunkt im Zentrum des Areals (MOS 06) sowie im dritten Bauabschnitt die drei Gebäude (MOS 09, MOS10, MOS11) weiter voran.
Bis moosaik – das verbindende Quartier vollständig fertiggestellt ist, wird es zwar noch einige Zeit dauern – nach derzeitigen Planungen könnten diese drei Bauabschnitte bereits Anfang der 2030er-Jahre abgeschlossen sein.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden mit dem MOS 13, MOS 14 und MOS 15 an der Münchner Straße im Süden des Areals drei weitere Gebäude für das Quartier entwickelt werden.
Fokus auf Nachhaltigkeit, DGNB Zertifizierungen und QnG konforme Bauweisen
Neben der lebendigen Vielfalt des Quartiers fallen die hohen ökologischen Ansprüche des neuen Quartiers besonders ins Auge. Alle Gebäude sollen nach modernsten energieeffizienten Standards errichtet werden. Photovoltaikanlagen auf den Dächern, Wärmepumpen sowie ein integriertes Energiekonzept sollen den Energieverbrauch reduzieren und den CO?-Ausstoß minimieren. Öffentliche Verkehrsanbindungen, Fahrradstellplätze und weitere Mobilitätsangebote sollen dazu beitragen, dass das Quartier weitgehend emissionsarm funktioniert und nachhaltige Mobilitätsformen gestärkt werden.
Besonders wichtig ist den Planern außerdem die Gestaltung der Freiräume. Zwischen den Gebäuden sollen Plätze, Grünzonen (Moosband) und Fußwege entstehen, die das Quartier offen und durchgängig machen. Nach den Prinzipien der sogenannten Schwammstadt wird die Versickerung durch möglichst wenig Versiegelung unterstützt.
Als lebendiges Herzstück des autofreien Quartiers wird der zentrale Platz mit seinem begehbaren Spielbrunnen und den schattenspendenden Klimabäumen zu einem urbanen Treffpunkt, der Bewohner und Besucher gleichermaßen zum Verweilen, Spielen und gemeinsamen Erleben einlädt – ganz im Sinne des verbindenden Quartiers.




