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20.03.2026 BHW Bausparkasse erzielt erneut starkes Jahresergebnis

Die BHW Bausparkasse AG verzeichnet das dritte Jahr in Folge ein starkes Ergebnis. Das HGB-Vorsteuerergebnis konnte im Geschäftsjahr 2025 um 9 Prozent auf 279,4 Mio. Euro gesteigert werden und übertrifft damit das Vorjahresergebnis (256,9 Mio. Euro). Wesentlicher Treiber war die stark rückläufige Kreditrisikovorsorge, die sich auf -9,2 Mio. Euro verringerte, nachdem sie im Vorjahr noch bei -44,8 Mio. Euro lag. Begünstigt wurde diese positive Entwicklung durch Sondereffekte sowohl im abgelaufenen Berichtsjahr als auch im Vorjahr 2024, die im Zusammenhang mit der Anpassung von Parametern für die Berechnung des Kreditrisikos standen. „BHW hat 2025 erneut ein starkes Ergebnis erzielt und seine Rentabilität weiter verbessert. 2026 setzen wir auf Wachstum im Neugeschäft und investieren gezielt in Effizienz, IT und kundennahe Produkte“, sagt Dietmar König, Vorstandssprecher der BHW Bausparkasse.

Deutlich verbesserte Rentabilität und attraktive Refinanzierung

Die Eigenkapitalrendite (RoE) vor Steuern stieg im Geschäftsjahr 2025 auf 15,5 Prozent (Vorjahr: 14,3 Prozent). Die Aufwand-Ertrag-Relation belief sich auf 46,9 Prozent (Vorjahr: 38,8 Prozent). Die Normalisierung der Altersvorsorgeaufwendungen und deutlich gestiegene Aufwendungen für Absicherungsgeschäfte zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos verstärkten diese Entwicklung. Gegenläufig wirkte der verbesserte Zinsüberschuss, der leicht anstieg. Die Provisionsaufwendungen verringerten sich aufgrund eines leicht rückläufigen Neugeschäfts, der höhere Personalaufwand spiegelte die Normalisierung der Altersvorsorgeaufwendungen wider.

Baufinanzierung stabil, Bauspargeschäft rückläufig

Erwartungsgemäß blieb das Zusage-Volumen im Baufinanzierungsgeschäft mit 4,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,5 Mrd. Euro) weitestgehend stabil trotz der Verunsicherung am Markt durch gestiegene Baukosten und Immobilienpreise. Der Marktanteil lag bei 1,8 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent). Das Bauspargeschäft folgte dem Branchentrend und verzeichnete einen Rückgang. Das Neugeschäft sank auf 4,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,4 Mrd. Euro).

Ausblick und strategische Ausrichtung

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet BHW wieder ein steigendes Neugeschäft und damit höhere Provisionsaufwendungen für den Vertrieb. Wachstumspotential sieht BHW etwa bei kombinierten Angeboten rund um Baufinanzierung und Immobilienerwerb für Privatkunden. Bausparvertrag und Baufinanzierung sind wichtige Ankerprodukte im Hausbankangebot.

Zusammen mit einem margen-bedingt rückläufigen Zinsüberschuss, einer normalisierten Kreditrisikovorsorge, höheren Refinanzierungskosten und weiteren Investitionen in zukunftsfähige Systeme und Prozesse erwartet BHW 2026 insgesamt ein moderat rückläufiges Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung.

Im Geschäftsfeld Bausparen strebt die BHW Bausparkasse weiterhin die Erhöhung der Profitabilität der Bestände und eine Stärkung des Neugeschäfts an. Die Einbindung in den Konzern Deutsche Bank eröffnet Kunden Zugang zu attraktiven Angeboten und gestattet Steuerungsimpulse für die Vertriebskanäle. Dies ermöglicht es der BHW Bausparkasse ihre ambitionierten Ziele mit wettbewerbsfähigen Bauspartarifen und Services trotz einer für die Branche erwarteten Seitwärtsbewegung zu erreichen.





























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