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20.03.2026 Verbändebündnis fordert Reform der Grunderwerbssteuer

Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) fordert in einem Bündnis mit dem ifs Institut Wohneigentum sowie 15 weiteren Organisationen aus Eigentümer- und Verbraucherschutzverbänden sowie Bau- und Finanzwirtschaft eine spürbare Entlastung bei der Grunderwerbsteuer. Ziel ist es, die Bildung von Wohneigentum insbesondere für Familien zu erleichtern. BSB-Geschäftsführer Henrik Fork-Weigel erklärt in einem Statement:

„Studien belegen immer wieder: Verbraucherinnen und Verbraucher scheitern beim Eigenheim vor allem am fehlenden Eigenkapital für die hohen Kaufnebenkosten. Die monatlichen Kreditrate könnten hingegen viele aus ihren laufenden Einkommen aufbringen. Ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer ist deshalb ein wirksamer Hebel, um den Eigenkapitalbedarf zu senken und den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen und -verbänden appellieren wir deshalb an Bund und Länder, kurzfristig einen Grunderwerbsteuergipfel einzuberufen, um eine gemeinsame Reform auf den Weg zu bringen.“

Hintergrund ist, dass die Bundesländer seit 2006 den Grunderwerbsteuersatz selbst festlegen dürfen. Seither haben ihn die meisten Länder mindestens einmal erhöht. Heute liegt der Steuersatz je nach Bundesland bei bis zu 6,5 Prozent, während er in Bayern als einziges Land bei 3,5 Prozent geblieben ist.

Damit die Länder rechtssicher weitere Maßnahmen wie Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum umsetzen können, muss der Bund die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen schaffen.
Aus Sicht des Bündnisses ist eine koordinierte Reform von Bund und Ländern dringend erforderlich, um Wohneigentum wieder mehr Menschen, insbesondere jungen Familien, zugänglich zu machen.


























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