News RSS-Feed

20.03.2026 One Group erreicht Änderungen der Anleihebedingungen

Die Anleihe-Emittentinnen ProReal Secur 1 GmbH, ProReal Secur 2 GmbH, ProReal Secur 3 GmbH und ProReal Secur 4 GmbH, welche alle Tochtergesellschaften der One Group GmbH sind (die "ProReal Secur Gesellschaften"), haben am 17. und 18. März 2026 in Hamburg insgesamt acht Gläubigerversammlungen (jeweils eine separate pro begebene Anleihe) zur Änderung der Anleihebedingungen durchgeführt.

Die zur Abstimmung vorgeschlagenen Änderungen betreffen (i) eine Verlängerung der Laufzeit der Anleihe bis 31. Dezember 2029 mit einer einseitigen Option der Gesellschaft zur zweimaligen Verlängerung von jeweils einem Jahr auf den 31. Dezember 2030 bzw. 31. Dezember 2031 sowie (ii) die Einfügung einer Option der Gesellschaft für die Verschiebung der nächsten bzw. alle zukünftiger Zinszahlungen auf das Endfälligkeitsdatum der Anleihe (Payment-in-Kind-Option).

Die angestrebten Änderungen der Anleihebedingungen sind insbesondere vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren eingetretenen erheblichen Marktverwerfungen im Immobiliensektor sowie die weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen erforderlich, um sicherzustellen, dass die SC Finance Three GmbH als Hauptschuldnerin der ProReal Secur Gesellschaften ihre kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten bedienen kann. Vor diesem Hintergrund wird eine strukturierte Anpassung sämtlicher Finanzierungsinstrumente angestrebt, einschließlich der Darlehensverhältnisse mit den ProReal Secur Gesellschaften.

Die vorgesehene Verlängerung der Laufzeiten sowie die Möglichkeit eines temporären Zinsaufschubs eröffnen den Gesellschaften und ihrer Hauptschuldnerin die Perspektive, Immobilienprojekte im Laufe des Jahres 2026 und in den Folgejahren in einem voraussichtlich stabileren Marktumfeld zu verwerten und dadurch wirtschaftliche Nachteile zu vermeiden bzw. deutlich zu reduzieren. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass sich ein wesentlicher Teil des Portfolios bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet und hohe (Vor-)Vermietungsquoten aufweist. Die derzeitige Marktsituation erlaubt jedoch noch keine Veräußerung zu wirtschaftlich angemessenen Bewertungen.

Ergebnisse der Gläubigerversammlungen

Sieben Gläubigerversammlungen haben das für eine Beschlussfähigkeit erforderliche Präsenzquorum von mindestens der Hälfte der ausstehenden Schuldverschreibungen erreicht und den Beschlussvorschlag der Emittentinnen unverändert mit der erforderlichen qualifizierten Mehrheit von 75 % der anwesenden Schuldverschreibungen angenommen.


























Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!