20.03.2026 Erstes Quartal 2026: Immobilienklima trübt sich ein
Nach leichten Erholungstendenzen im Jahr 2025 verzeichnet die deutsche Immobilienwirtschaft im ersten Quartal 2026 eine spürbare Eintrübung der Stimmung. Das zeigt der aktuelle ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI). „Das wackelige Fundament der immobilienwirtschaftlichen Erholung wird durch geopolitische Krisen und steigende Energiepreise erneut gebremst. Weitere Vorschläge zur Verschärfung von Mietpreisregulierungen kommen zur Unzeit“, kommentiert ZIA-Präsidentin Iris Schöberl die zentralen Ergebnisse der Umfrage. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage steigt leicht um 1,7 Punkte auf 14,5, allerdings sinken die Erwartungen deutlicher um 3,7 Punkte auf 16,4. Das Gesamtklima verschlechtert sich um 1,0 Punkte gegenüber dem 4. Quartal 2025 und liegt nun fast 10 Punkte unter dem Wert des Sommers 2025.
Während der Büromarkt robust bleibt, sind insbesondere Wohnimmobilien und Projektentwicklung von den aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stark betroffen. Die Immobilienwirtschaft zeigt sich vorsichtig und zurückhaltend in ihren Erwartungen für die kommenden Quartale.
Die Ergebnisse in den einzelnen Segmenten:
• Büroimmobilien: Einzig im Bürosegment verbessert sich sowohl die Geschäftslage als auch die Erwartungsperspektive. Die Lagebewertung steigt um 3,1 Punkte auf 20,0, die Erwartungen legen um 6,7 Punkte auf 26,7 zu. Das Immobilienklima erreicht 23,3 Punkte (plus 4,9). Grund hierfür ist die anhaltende Robustheit des Dienstleistungssektors und der Trend vieler Unternehmen, die Präsenztage wieder zu erhöhen.
• Wohnimmobilien: Die Geschäftslage steigt leicht um 1,1 Punkte auf 18,2, die Erwartungen fallen jedoch drastisch von 10,1 auf 5,8. Das Immobilienklima sinkt auf 11,9 Punkte und erreicht damit den niedrigsten Stand seit Sommer 2024. Belastend wirken insbesondere die geplante Verschärfung von Mietpreisregulierungen und der starke Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.
• Projektentwicklung: Die Lage ist besonders angespannt. Die Geschäftslage fällt um 25,5 Punkte auf –23,5, die Erwartungen sinken um 12,3 Punkte auf 8,8. Trotz steigender Baugenehmigungen und verbesserter Förderbedingungen bleibt die Profitabilität vieler Bauträger aufgrund hoher Insolvenzzahlen und unzureichender Nachfrage begrenzt. Das Immobilienklima erreicht –8,0 Punkte, der stärkste Rückgang aller Segmente.
„Die Ergebnisse zeigen: Wenn die Politik nicht entschlossen mit strukturellen Reformen dagegenhält, droht sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt dramatisch zu verschärfen – und das in einer in den Metropolregionen bereits extrem angespannten Situation“, mahnt Schöberl.
Details zum Stimmungsindex finden Sie hier: ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex
Hintergrund: Die Befragung für den ISI fand vom 12. Februar bis 9. März 2026 statt, wobei der Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar im Erhebungszeitraum lag. Vor diesem Hintergrund bewerten die Unternehmen die weitere Geschäftslage skeptisch und setzen den seit Sommer 2025 beobachteten Trend einer zunehmenden Zurückhaltung fort.
Der Immobilienstimmungsindex wird vom Institut der deutschen Wirtschaft IW seit 2020 in Kooperation mit dem ZIA erstellt. Ziel ist es, zeitnahe Informationen über die Lage sowie die Erwartungen von Immobilieninvestoren und Projektentwicklern zu gewinnen und so die Transparenz auf dem Markt weiter zu verbessern. Die Befragung findet jedes Quartal statt.
Während der Büromarkt robust bleibt, sind insbesondere Wohnimmobilien und Projektentwicklung von den aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stark betroffen. Die Immobilienwirtschaft zeigt sich vorsichtig und zurückhaltend in ihren Erwartungen für die kommenden Quartale.
Die Ergebnisse in den einzelnen Segmenten:
• Büroimmobilien: Einzig im Bürosegment verbessert sich sowohl die Geschäftslage als auch die Erwartungsperspektive. Die Lagebewertung steigt um 3,1 Punkte auf 20,0, die Erwartungen legen um 6,7 Punkte auf 26,7 zu. Das Immobilienklima erreicht 23,3 Punkte (plus 4,9). Grund hierfür ist die anhaltende Robustheit des Dienstleistungssektors und der Trend vieler Unternehmen, die Präsenztage wieder zu erhöhen.
• Wohnimmobilien: Die Geschäftslage steigt leicht um 1,1 Punkte auf 18,2, die Erwartungen fallen jedoch drastisch von 10,1 auf 5,8. Das Immobilienklima sinkt auf 11,9 Punkte und erreicht damit den niedrigsten Stand seit Sommer 2024. Belastend wirken insbesondere die geplante Verschärfung von Mietpreisregulierungen und der starke Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.
• Projektentwicklung: Die Lage ist besonders angespannt. Die Geschäftslage fällt um 25,5 Punkte auf –23,5, die Erwartungen sinken um 12,3 Punkte auf 8,8. Trotz steigender Baugenehmigungen und verbesserter Förderbedingungen bleibt die Profitabilität vieler Bauträger aufgrund hoher Insolvenzzahlen und unzureichender Nachfrage begrenzt. Das Immobilienklima erreicht –8,0 Punkte, der stärkste Rückgang aller Segmente.
„Die Ergebnisse zeigen: Wenn die Politik nicht entschlossen mit strukturellen Reformen dagegenhält, droht sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt dramatisch zu verschärfen – und das in einer in den Metropolregionen bereits extrem angespannten Situation“, mahnt Schöberl.
Details zum Stimmungsindex finden Sie hier: ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex
Hintergrund: Die Befragung für den ISI fand vom 12. Februar bis 9. März 2026 statt, wobei der Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar im Erhebungszeitraum lag. Vor diesem Hintergrund bewerten die Unternehmen die weitere Geschäftslage skeptisch und setzen den seit Sommer 2025 beobachteten Trend einer zunehmenden Zurückhaltung fort.
Der Immobilienstimmungsindex wird vom Institut der deutschen Wirtschaft IW seit 2020 in Kooperation mit dem ZIA erstellt. Ziel ist es, zeitnahe Informationen über die Lage sowie die Erwartungen von Immobilieninvestoren und Projektentwicklern zu gewinnen und so die Transparenz auf dem Markt weiter zu verbessern. Die Befragung findet jedes Quartal statt.




