16.03.2026 Projektmanagement für komplexe Bauprojekte
Verschiedene Prognosen rechnen nach schwierigen Jahren für die Baubranche erstmals wieder mit leichtem Wachstum. Doch noch immer steigt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen und es gibt viele Herausforderungen wie hohe Energiepreise, gestiegene Baupreise, Bürokratie oder fehlende Fachkräfte. „Besonders bei komplexeren Bauvorhaben, etwa öffentlichen Großprojekten, ist es deshalb wichtig, bereits während der Initiierungsphase möglichst alle Aspekte zu berücksichtigen und bis zur Fertigstellung zu managen. Modelle der klassischen Projektsteuerung reichen dafür oft nicht mehr aus, da Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse fehlen. Umfassende Koordination durch Projektmanager/-innen können Auftraggeber/-innen jedoch dabei unterstützen, durch strukturierte Planung, Steuerung und Kontrolle Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Qualitätsmängel zu verhindern“, sagt Melanie Waldmann, Geschäftsführerin der mayer bährle GmbH.
Unmittelbar eingreifen, um Verzögerungen zu vermeiden
Steigende Komplexität großer Bauvorhaben stellt Auftraggeber/-innen zunehmend vor Herausforderungen bei Planung und Umsetzung. Immer knapper kalkulierte Terminvorgaben und Baubudgets sowie anspruchsvolle technische Anforderungen und eine wachsende Zahl beteiligter Akteure gilt es zu koordinieren. Die traditionelle Projektsteuerung stößt dabei häufig an strukturelle Grenzen. Zwar übernimmt sie zentrale Aufgaben wie Termin-, Kosten- und Qualitätscontrolling sowie die Koordination von Planungs- und Bauprozessen. Dennoch bleibt ihre Rolle überwiegend unterstützend und beratend. Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse liegen in der Regel beim Bauherrn oder bei der übergeordneten Projektleitung.
„Bei Bauvorhaben mit mehreren Fachplaner/-innen und Gewerken können Situationen entstehen, in denen schnelle strategische Entscheidungen erforderlich sind. Studien zur Organisation von Großprojekten zeigen, dass Verzögerungen und Kostensteigerungen häufig jedoch dort auftreten, wo Verantwortlichkeiten unklar sind oder Entscheidungen nicht zeitnah getroffen werden können. Projektsteuerungen können Risiken und Abweichungen zwar frühzeitig erkennen und analysieren, verfügen jedoch meist nicht über die Kompetenzen, unmittelbar steuernd einzugreifen“, so Waldmann. Projektmanager/-innen haben hingegen Befugnisse, Verträge zu verhandeln und zu überwachen sowie den Einsatz von Ressourcen zu planen und umzusetzen.
Beteiligte vernetzen, Digitalisierung gewinnbringend einsetzen
Auch die zunehmende technische und organisatorische Komplexität moderner Bauprojekte trägt dazu bei, dass reine Controlling-Strukturen an ihre Grenzen gelangen. Große Infrastruktur- und Hochbauprojekte bestehen heute häufig aus mehreren Teilprojekten, die eng miteinander verzahnt sind. Neben Termin- und Kostenfragen gewinnen Themen wie Risikomanagement, Stakeholderkommunikation, Vertragsstrategie und Konfliktlösung an Bedeutung.
„Projektmanager/-innen entwickeln und erstellen nicht nur detaillierte Projektpläne, die den Zeitrahmen, die Ressourcen und die Meilensteine festlegen, sondern übernehmen insbesondere auch übergreifende Managementaufgaben. Ziel ist es, Entscheidungswege zu verkürzen, Verantwortlichkeiten klar zu definieren. Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist heute wichtiger denn je, um mögliche Probleme frühzeitig zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln“, sagt Waldmann und ergänzt: „Auch die zunehmende Digitalisierung muss gehändelt werden. Durch sie werden Prozesse zunehmend vernetzt, und es ist entscheidend, dass Projektmanager/-innen in der Lage sind, die verschiedenen Aspekte eines Projekts ganzheitlich zu steuern.“
Unmittelbar eingreifen, um Verzögerungen zu vermeiden
Steigende Komplexität großer Bauvorhaben stellt Auftraggeber/-innen zunehmend vor Herausforderungen bei Planung und Umsetzung. Immer knapper kalkulierte Terminvorgaben und Baubudgets sowie anspruchsvolle technische Anforderungen und eine wachsende Zahl beteiligter Akteure gilt es zu koordinieren. Die traditionelle Projektsteuerung stößt dabei häufig an strukturelle Grenzen. Zwar übernimmt sie zentrale Aufgaben wie Termin-, Kosten- und Qualitätscontrolling sowie die Koordination von Planungs- und Bauprozessen. Dennoch bleibt ihre Rolle überwiegend unterstützend und beratend. Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse liegen in der Regel beim Bauherrn oder bei der übergeordneten Projektleitung.
„Bei Bauvorhaben mit mehreren Fachplaner/-innen und Gewerken können Situationen entstehen, in denen schnelle strategische Entscheidungen erforderlich sind. Studien zur Organisation von Großprojekten zeigen, dass Verzögerungen und Kostensteigerungen häufig jedoch dort auftreten, wo Verantwortlichkeiten unklar sind oder Entscheidungen nicht zeitnah getroffen werden können. Projektsteuerungen können Risiken und Abweichungen zwar frühzeitig erkennen und analysieren, verfügen jedoch meist nicht über die Kompetenzen, unmittelbar steuernd einzugreifen“, so Waldmann. Projektmanager/-innen haben hingegen Befugnisse, Verträge zu verhandeln und zu überwachen sowie den Einsatz von Ressourcen zu planen und umzusetzen.
Beteiligte vernetzen, Digitalisierung gewinnbringend einsetzen
Auch die zunehmende technische und organisatorische Komplexität moderner Bauprojekte trägt dazu bei, dass reine Controlling-Strukturen an ihre Grenzen gelangen. Große Infrastruktur- und Hochbauprojekte bestehen heute häufig aus mehreren Teilprojekten, die eng miteinander verzahnt sind. Neben Termin- und Kostenfragen gewinnen Themen wie Risikomanagement, Stakeholderkommunikation, Vertragsstrategie und Konfliktlösung an Bedeutung.
„Projektmanager/-innen entwickeln und erstellen nicht nur detaillierte Projektpläne, die den Zeitrahmen, die Ressourcen und die Meilensteine festlegen, sondern übernehmen insbesondere auch übergreifende Managementaufgaben. Ziel ist es, Entscheidungswege zu verkürzen, Verantwortlichkeiten klar zu definieren. Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist heute wichtiger denn je, um mögliche Probleme frühzeitig zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln“, sagt Waldmann und ergänzt: „Auch die zunehmende Digitalisierung muss gehändelt werden. Durch sie werden Prozesse zunehmend vernetzt, und es ist entscheidend, dass Projektmanager/-innen in der Lage sind, die verschiedenen Aspekte eines Projekts ganzheitlich zu steuern.“




