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16.03.2026 Nebenkosten in WEGs steigen um 5,6% gegenüber 2024

Die Nebenkosten in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) steigen auch im Jahr 2026 weiter an. Das zeigt die erste Ausgabe des Nebenkosten-Barometers von Matera, einer der größten Hausverwaltungen Deutschlands. Demnach sind die durchschnittlichen Ausgaben pro Wohnung im Vergleich zu 2024 um 5,6 Prozent gestiegen, besonders stark verteuern sich Versicherungen.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

- + 5,6% vs. 2024: Nebenkosten pro Wohnung steigen von 2.876€ auf 3.036€ pro Jahr
- + 5,7% vs. 2024: WEGs mit Zentralheizung zahlen durchschnittlich 3.357€ Nebenkosten pro Wohnung, rund 180 € mehr als 2024
- 37%: Anteil von Energie- und Heizkosten liegt aktuell bei durchschnittlich 1.369€ pro Wohnung jährlich
- + 11% vs. 2024: Versicherungen steigen auf durchschnittlich 418€ pro Wohnung Versicherungen mit dem stärksten Anstieg

Den stärksten Kostenanstieg innerhalb der Nebenkosten verzeichnen Versicherungen. Die durchschnittlichen Versicherungskosten stiegen im Vergleich zum Jahr 2024 um 11 Prozent und liegen aktuell bei durchschnittlich 418 Euro pro Wohnung.

„Versicherungen entwickeln sich zunehmend zum Haupttreiber steigender Nebenkosten in Wohnungseigentümergemeinschaften. Steigende Baupreise und häufigere Extremwetterereignisse führen dazu, dass Gebäudeversicherungen teurer werden. Umso wichtiger ist es für Eigentümergemeinschaften, Verträge regelmäßig zu prüfen und Angebote zu vergleichen“, sagt Moritz Himmelreich, Geschäftsführer von Matera Deutschland.

Energie bleibt großer Kostenfaktor

Ein besonders großer Anteil der Nebenkosten entfällt weiterhin auf Energie und Heizung. Im Durchschnitt machen diese Posten rund 37 Prozent der gesamten Ausgaben aus. Pro Wohnung entspricht dies durchschnittlich 1.369 Euro jährlich.

In WEGs mit zentraler Heizungsanlage, die einen Großteil der betrachteten Gebäude ausmachen, liegen die durchschnittlichen Nebenkosten aktuell bei 3.357 Euro pro Wohnung. Das entspricht einem Anstieg von 5,7 Prozent bzw. rund 180 Euro pro Jahr gegenüber 2024. „

Der Anstieg der Nebenkosten um durchschnittlich 5,6?Prozent zeigt, dass Eigentümergemeinschaften weiterhin mit steigenden Belastungen rechnen müssen“, sagt Moritz Himmelreich, Geschäftsführer von Matera Deutschland. „Versicherungen, Instandhaltung, neue Anforderungen an Gebäudeeffizienz und beispielsweise die steigende CO?-Steuer treiben die Kostenentwicklung, auch wenn sich die Energiepreise zuletzt stabilisiert haben.“

„Gemeinschaften, die ihre Verwaltung effizient und vorausschauend organisieren, können diesen Trend deutlich abmildern“, so Himmelreich weiter. „Wichtig ist, dass Eigentümer die notwendigen Informationen und die passende Unterstützung erhalten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Kosten langfristig im Blick zu behalten.“



























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