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16.03.2026 NOI aus Köln gewinnt den Deutschen Gastro-Gründerpreis

Wenn die INTERNORGA, Leitmesse für Hospitality und Foodservice, in Hamburg ihre Pforten öffnet, gehört das Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises seit Jahren zu den Höhepunkten des ersten Messetages. Kein Platz bleibt unbesetzt, wenn die Finalist*innen des renommierten Branchenwettbewerbs die Bühne betreten und um ihren großen Traum kämpfen. In diesem Jahr erlebte das Fachpublikum bei der von Gastronomin und Ex-Finalistin Frieda Lekscha moderierten Veranstaltung fünf Akteur*innen der Gastronomie, die traditionelle Küche modern interpretieren, Teams neu denken und auch mit Unterstützung von KI nachhaltige Gastronomiekonzepte entwickeln, mit denen sie lokale Gemeinschaften buchstäblich an einem Tisch zusammenbringen. Gewinner*innen sind sie alle, aber nur einem Startup winkt der Hauptpreis von 10.000 Euro. In diesem Jahr entschied sich das Publikum für das Restaurant NOI aus Köln, dessen vier Gründer ihren Lieblingsort mit hochwertigem Food und digitalen Daten vor dem Aus gerettet haben.

Der Deutsche Gastro-Gründerpreis ist ein Spiegel der Ambitionen und Schaufenster gastronomischer Innovationskraft. Beim spannenden Finale auf der heute eröffneten INTERNORGA standen die Pitches der fünf Nominierten erneut beispielhaft für das Herzblut, die Leidenschaft sowie die zahllosen schlaflosen Nächte, die notwendig sind, den Traum von der eigenen Gastronomie trotz schwieriger Rahmenbedingungen wahr werden zu lassen. Und genau dies zeichnet den seit mehr als zehn Jahren von der INTERNORGA, dem Leaders Club Deutschland und dem Kassensystemhersteller orderbird ausgelobten Preis aus: inspirierende Persönlichkeiten, ihre einzigartigen Ideen für die Branche und ihr von großer Liebe zum Handwerk geprägter Durchhaltewille.

Auffällig wichtig ist bei allen diesjährigen Finalisten Coffee, Brownies & Downies, Gestütsgasthof Offenhausen, NOI, Rübenrot und Schmarrnsinn auch der Community-Gedanke. Den Gründer*innen geht es längst nicht mehr nur darum, leckeres Essen und Getränke zu servieren: Sie wollen Menschen zusammenbringen und Gemeinschaft stiften – innerhalb ihres Teams und unter den Gästen. Das funktioniert durch ein faires Miteinander auf allen Ebenen – Gewinnstreben ist sekundär, im Fokus stehen Emotionen und Erlebnisse.

NOI setzt sich gegen die starke Konkurrenz durch

Ganz besonders gilt dies für den Gewinner NOI, der sich im Voting der rund 300 anwesenden Branchenprofis und der Social-Media-Follower gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte:

Gastronomie mit Wir-Gefühl – Wo Fremde zu Freunden werden

Die Geschichte des NOI beginnt im Sommer 2024 wie ein Märchen: Vier Freunde – einer ist Koch, ein zweiter verfügt über viel Erfahrung im Event- und Cateringbusiness, der dritte kommt aus der datenbasierten Prozesssteuerung – genießen einen schönen Abend in einem kleinen Restaurant im Belgischen Viertel in Köln. Da erzählt ihnen der Wirt, dass er den Laden aufgeben muss. Milan, Bernd, Geo und David schauen sich an, beratschlagen – und entscheiden dann: Wir retten diesen wunderbaren Ort! Im Herbst 2024 eröffnen sie in dem nur 45 Quadratmeter kleinen Gastraum ihr italophiles Konzept „NOI – Cena con Amici” mit 30 Sitzplätzen und laden ihre Gäste seither zum italienischen Abendessen mit Wir-Gefühl ein, bei dem aus Fremden Freunde werden.

Das NOI bietet dafür eine Bühne, auf der die Menschen, die hier zusammenkommen, eine ganz besondere Stimmung kreieren. Im Hintergrund steuern digitale Tools und KI effizient die Personal- und Speisenplanung, Einkauf, Tischbelegung und eine Food Waste-Quote von unter 5 Prozent. Auch der Bestseller Pasta Tartufo auf Carpaccio ist das Ergebnis exakter Datenanalyse: „Für die Trüffelpasta auf Rindercarpaccio haben wir die beiden beliebtesten Gerichte einfach kombiniert“, erklärt Geschäftsführer Geo Sotiriou die Entstehung des Signature Dishs.

Das Gericht ist eine der wenigen Konstanten im Kreis der rund 100 verschiedenen, stetig wechselnden Rezepturen, die ganz nah am Gast in der offenen Küche aus frischen und regionalen Zutaten zubereitet werden. Die Fusion aus Tradition und moderner Interpretation ist den Gästen im Schnitt 70 Euro wert. Ihre Learnings in Sachen Ambient Dining 2.0 möchten die vier gerne an andere Gründer mit wenig Budget weitergeben. Denn sie sind überzeugt: Auch in kleinen Restaurants kann Großes passieren, wenn Gastronomie wieder näher an den Menschen rückt! https://noi-cologne.com

Attraktive Preise und wertvolle Unterstützung

Die 10.000 Euro Preisgeld, gesponsert von der Redo Gastronomy Academy, ein Coaching in der Persönlichkeitsschmiede von Frank Simmeth sowie eine 40-stündige Beratung durch den Leaders Club Deutschland sollen helfen, das Sieger-Konzept weiter am Markt zu etablieren und die zukünftige Unternehmensentwicklung zu professionalisieren. Alle Finalist*innen dürfen sich außerdem wie immer über attraktive Geld, Sach- und Coaching-Preise freuen: Neben medialer Unterstützung, einem orderbird PRO Kassensystem inklusive Jahreslizenz, Kartenleser und iPad Air und zwei Jahren kostenfreier Gastmitgliedschaft im Leaders Club Deutschland steht jeweils ein Jurymitglied den Gründer*innen als Mentor*in zur Seite. Darüber hinaus verleihen ein professionelles Fotoshooting sowie die kostenlose Teilnahme am Internationalen Foodservice-Forum den nominierten Startups weiteren Schwung. Großer Dank gilt den Unternehmen BON BON, MEIKO, Coca-Cola Europacific Partners, CF Gastro Service und VALDO Spumanti für ihre tatkräftige Unterstützung.

Wichtiger Gradmesser für die Branche

„Für uns als INTERNORGA ist der Deutsche Gastro Gründerpreis ein wichtiger Gradmesser dafür, wohin sich die Branche entwickelt. Die diesjährigen Finalist*innen beweisen, dass gute Gastronomie auf Haltung, Kreativität und einem starken Teamgeist basiert. Genau solche Konzepte braucht es, um zu zeigen, wie viele Energie und Leidenschaft in der Branche stecken”, resümiert Matthias Balz, Direktor INTERNORGA, den hochkarätigen Event. Der schon bald in die nächste Runde geht: Vom Sommer an können sich Gründer*innen, deren Gastronomie-Konzept nicht länger als zwei Jahre am Markt ist oder sich in der Gründungsphase befindet, für den Gastro-Gründerpreis bewerben – und dann vielleicht im nächsten Jahr jubeln wie die Gewinner Geo Sotiriou und Milan Maas, die ihr Glück kaum fassen konnten: „Das ist wirklich surreal. Wir haben den Preis in den vergangenen Jahren verfolgt und uns vorgestellt, einmal auf dieser Bühne zu stehen. Dafür, dass es heute Realität geworden ist und wir gewonnen haben, sind wir unglaublich dankbar. Vor allem unserem Team, denn ohne die Menschen dahinter geht es nicht!“

























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