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12.03.2026 München: Baurecht für weitere 2.800 Wohnungen in Freiham Nord

Im ersten Bauabschnitt des zweiten Realisierungsabschnitts von Freiham Nord sollen rund 2.800 Wohnungen sowie Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen und Grünflächen entstehen. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat nun den Satzungsbeschluss für den zugehörigen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2154 gefasst. Das nördlich der Annemarie-Renger-Straße und westlich der Aubinger Allee gelegene Planungsgebiet hat eine Fläche von knapp 27 Hektar.

Neben Wohnraum für etwa 7.200 Menschen sind hier fünf Kitas, ein Schulcampus mit Grund- und Mittelschule sowie öffentliche Frei- und Grünflächen geplant. Auch besondere Wohnformen sind vorgesehen, darunter eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Pflegebedarf, ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt und Wohnungen für Berufsanfänger*innen. Im Planungsgebiet soll ein großer Anteil an gefördertem Wohnraum umgesetzt werden.

Die neue Bebauung setzt die Struktur des ersten Realisierungsabschnitts mit in der Höhe variierenden, fünf- bis siebengeschossigen Wohnblöcken und begrünten Innenhöfen fort. An städtebaulich markanten Punkten sind achtgeschossige Gebäude vorgesehen. Um ein lebendiges Straßenleben zu ermöglichen, sollen in den Erdgeschossflächen, insbesondere entlang der Aubinger Allee und am Quartiersplatz „Freiham Zentrum“, kleinere Läden, Büros, Cafés oder soziale und kulturelle Einrichtungen entstehen. Der kompakte Schulcampus einschließlich seiner Frei- und Sportflächen liegt im Süden des Planungsgebiets, in der Nachbarschaft zum geplanten Freihamer Park und zum Sportpark.

Die Stellplätze für die künftigen Bewohner*innen sind in gut erreichbaren, im Planungsgebiet verteilten Quartiersgaragen, den sogenannten Mobilitätshäusern und -regalen, untergebracht. Dadurch kann auf Tiefgaragen verzichtet werden, sodass die Innenhöfe stärker begrünt und mit großen Bäumen bepflanzt werden können. Für mobilitätseingeschränkte Personen sind Stellplätze auf den Baugrundstücken möglich.

Es sind fünf Mobilitätsregale und zwei größere Mobilitätshäuser mit ergänzenden Mobilitätsangeboten wie Car- und Bike-Sharing geplant. Die Mobilitätshäuser bieten zudem Flächen für Handwerks- und Gewerbebetriebe, Läden, Restaurants sowie die Möglichkeit für öffentliche Sport- und Freizeitbereiche auf den Dächern. Die durch den Verzicht auf Tiefgaragen und die kompakte Bauweise geringe Versiegelung trägt zusammen mit der intensiven Begrünung und den Flächen für eine effiziente Regenwassernutzung dazu bei, das neue Quartier als „Schwammstadt“ klimaresilient und zukunftsfähig zu machen.

Insgesamt knapp vier Hektar große Grünflächen gliedern das neue Wohngebiet und verknüpfen es mit dem ersten Realisierungsabschnitt. Die Freiflächen im Planungsgebiet werden durch den benachbarten, zukünftigen Freihamer Park ergänzt, der abschnittsweise realisiert wird. Entlang des Parks ist ein Radweg geplant. Ein baumbestandener „Quartiersboulevard“ in Nord-Süd-Richtung verbindet die Quartiersplätze und bildet eine wichtige Achse für den Fuß-, den Rad- und den Busverkehr.

Südlich des Planungsgebiets, an der Schnittstelle zum ersten Realisierungsabschnitt, entsteht mit dem sogenannten Grünfinger Süd eine großzügige Grünfläche, die eine Verbindung zwischen Neuaubing und dem geplanten Freihamer Park schafft. Die attraktiven öffentlichen Grünflächen bieten neben naturnahen Erholungsbereichen auch Raum für Spielplätze und Sportflächen.

Des zweite Realisierungsabschnitt von Freiham Nord wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Der gesamte zweite Realisierungsabschnitt umfasst rund 6.000 Wohneinheiten sowie Schulen und Kindertagesstätten auf rund 55 Hektar. Insgesamt entsteht im Siedlungsgebiet Freiham Nord Wohnraum für mehr als 25.000 Menschen.























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