10.03.2026 Wohnungsmarkt: ImmoScout24 startet Initiative für mehr Transparenz
Der Wohnungsmarkt ist angespannt – insbesondere in deutschen Metropolen. Während die Nachfrage hoch ist und bezahlbarer Wohnraum fehlt, landen tausende verfügbare Wohnungen im Graumarkt und werden „unter der Hand" vergeben. Diese Intransparenz verschärft die Situation für Suchende und erschwert einen offenen Wettbewerb um Wohnraum.
ImmoScout24 startet deshalb die Initiative fair:dient. Ziel ist es, bislang unsichtbares Angebot sichtbarer zu machen und den Zugang zu Wohnraum transparenter zu gestalten. Den Auftakt bilden drei neue Lösungen: Mieter-Netzwerk, „Bald verfügbar”-Angebote sowie Wartelisten für Miet- und Kaufsuchende.
„Seit über 25 Jahren begleiten wir Millionen Menschen auf dem Weg in ihr neues Zuhause“, sagt Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24. „Doch gerade jetzt entscheidet nicht selten Vitamin B statt eines fairen Zugangs. Damit muss Schluss sein: Wohnungen dürfen nicht im Graumarkt verschwinden – sie müssen für alle sichtbar sein. Dafür kämpfen wir schon heute - mit über 4,9 Millionen Chancen auf ein neues Zuhause.“
Mieter-Netzwerk
Wer eine neue Wohnung sucht, macht seine bisherige frei. Dieses freiwerdende Angebot sichtbar zu machen, ist ein zentraler Hebel für mehr Transparenz im Markt. Mit dem neuen Mieter-Netzwerk können bestehende Mieter:innen ihre Wohnung kostenlos einstellen, wenn sie einen Umzug planen. Im Gegenzug erhalten sie Zugang zu anderen Wohnungen im Netzwerk. Ziel ist es, Wohnraum sichtbar zu machen, der sonst häufig nur informell weitergegeben wird. So entsteht ein Kreislauf: Wer sucht, schafft Angebot. Und wer Angebot schafft, erhält Zugang.
Eigentümer:innen gewinnen frühzeitig einen Überblick über potenzielle Interessent:innen und können die Anschlussvermietung strukturierter vorbereiten. Die Entscheidung über die Neuvermietung bleibt selbstverständlich bei ihnen.
Wartelisten für Miete und Kauf
Mit einer neuen Warteliste für Mietsuchende können Nutzer:innen entweder ihre Suchkriterien – etwa Stadtteil, Budget oder Wohnungsgröße – hinterlegen oder sich konkret für einzelne Immobilien vormerken lassen. So wird Nachfrage strukturiert sichtbar – auch bevor eine Wohnung offiziell inseriert wird. Vermieter:innen erhalten bei einer anstehenden Neuvermietung einen Überblick über bestehendes Interesse. Das schafft Transparenz auf beiden Seiten und erweitert die Chancen, passende Kontakte herzustellen.
Auch für Kaufinteressierte wird es eine Wartelistenfunktion geben. Über die Kartenansicht können Nutzer:innen ihr Interesse an konkreten Immobilien hinterlegen. Damit wird Nachfrage sichtbar. Eigentümer:innen erhalten zusätzliche Orientierung, wenn sie einen Verkauf prüfen. Wie sie mit diesem Interesse umgehen, liegt vollständig in ihrer Entscheidung. So entstehen transparente Kontaktmöglichkeiten – ohne die reguläre Vermarktung zu ersetzen oder vorwegzunehmen.
Bald verfügbar
Mit der Kennzeichnung „Bald verfügbar“ werden noch nicht veröffentlichte Inserate bereits im Entstehungsprozess sichtbar gemacht. Auch wenn ein Inserat noch nicht offiziell veröffentlicht ist, wird erkennbar, dass ein Objekt vorbereitet wird. So entsteht Transparenz über Angebot, das sich im Aufbau befindet. Suchende erhalten zusätzliche Orientierung, Anbieter:innen gewinnen Einblick in die Nachfrage – ohne dass die reguläre Veröffentlichung ersetzt wird.
Transparenz als Leitprinzip
Die drei Produkte sind Teil der übergeordneten Initiative fair:dient, mit der ImmoScout24 zu mehr Transparenz und Chancengleichheit im Wohnungsmarkt beitragen möchte. Weitere Maßnahmen sollen folgen.
Die Initiative adressiert nicht die strukturelle Wohnraumknappheit, die vor allem durch Neubau und politische Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Sie setzt dort an, wo digitale Plattformen Verantwortung übernehmen können: bei Transparenz, Sichtbarkeit und fairen Zugangsmechanismen.
„Der Graumarkt ist der blinde Fleck im Wohnungsmarkt. Genau den wollen wir ausleuchten. Als Marktführer nehmen wir diese Verantwortung an – mit Lösungen, die den offenen Wohnungsmarkt stärken”, so Hendel.
ImmoScout24 startet deshalb die Initiative fair:dient. Ziel ist es, bislang unsichtbares Angebot sichtbarer zu machen und den Zugang zu Wohnraum transparenter zu gestalten. Den Auftakt bilden drei neue Lösungen: Mieter-Netzwerk, „Bald verfügbar”-Angebote sowie Wartelisten für Miet- und Kaufsuchende.
„Seit über 25 Jahren begleiten wir Millionen Menschen auf dem Weg in ihr neues Zuhause“, sagt Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24. „Doch gerade jetzt entscheidet nicht selten Vitamin B statt eines fairen Zugangs. Damit muss Schluss sein: Wohnungen dürfen nicht im Graumarkt verschwinden – sie müssen für alle sichtbar sein. Dafür kämpfen wir schon heute - mit über 4,9 Millionen Chancen auf ein neues Zuhause.“
Mieter-Netzwerk
Wer eine neue Wohnung sucht, macht seine bisherige frei. Dieses freiwerdende Angebot sichtbar zu machen, ist ein zentraler Hebel für mehr Transparenz im Markt. Mit dem neuen Mieter-Netzwerk können bestehende Mieter:innen ihre Wohnung kostenlos einstellen, wenn sie einen Umzug planen. Im Gegenzug erhalten sie Zugang zu anderen Wohnungen im Netzwerk. Ziel ist es, Wohnraum sichtbar zu machen, der sonst häufig nur informell weitergegeben wird. So entsteht ein Kreislauf: Wer sucht, schafft Angebot. Und wer Angebot schafft, erhält Zugang.
Eigentümer:innen gewinnen frühzeitig einen Überblick über potenzielle Interessent:innen und können die Anschlussvermietung strukturierter vorbereiten. Die Entscheidung über die Neuvermietung bleibt selbstverständlich bei ihnen.
Wartelisten für Miete und Kauf
Mit einer neuen Warteliste für Mietsuchende können Nutzer:innen entweder ihre Suchkriterien – etwa Stadtteil, Budget oder Wohnungsgröße – hinterlegen oder sich konkret für einzelne Immobilien vormerken lassen. So wird Nachfrage strukturiert sichtbar – auch bevor eine Wohnung offiziell inseriert wird. Vermieter:innen erhalten bei einer anstehenden Neuvermietung einen Überblick über bestehendes Interesse. Das schafft Transparenz auf beiden Seiten und erweitert die Chancen, passende Kontakte herzustellen.
Auch für Kaufinteressierte wird es eine Wartelistenfunktion geben. Über die Kartenansicht können Nutzer:innen ihr Interesse an konkreten Immobilien hinterlegen. Damit wird Nachfrage sichtbar. Eigentümer:innen erhalten zusätzliche Orientierung, wenn sie einen Verkauf prüfen. Wie sie mit diesem Interesse umgehen, liegt vollständig in ihrer Entscheidung. So entstehen transparente Kontaktmöglichkeiten – ohne die reguläre Vermarktung zu ersetzen oder vorwegzunehmen.
Bald verfügbar
Mit der Kennzeichnung „Bald verfügbar“ werden noch nicht veröffentlichte Inserate bereits im Entstehungsprozess sichtbar gemacht. Auch wenn ein Inserat noch nicht offiziell veröffentlicht ist, wird erkennbar, dass ein Objekt vorbereitet wird. So entsteht Transparenz über Angebot, das sich im Aufbau befindet. Suchende erhalten zusätzliche Orientierung, Anbieter:innen gewinnen Einblick in die Nachfrage – ohne dass die reguläre Veröffentlichung ersetzt wird.
Transparenz als Leitprinzip
Die drei Produkte sind Teil der übergeordneten Initiative fair:dient, mit der ImmoScout24 zu mehr Transparenz und Chancengleichheit im Wohnungsmarkt beitragen möchte. Weitere Maßnahmen sollen folgen.
Die Initiative adressiert nicht die strukturelle Wohnraumknappheit, die vor allem durch Neubau und politische Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Sie setzt dort an, wo digitale Plattformen Verantwortung übernehmen können: bei Transparenz, Sichtbarkeit und fairen Zugangsmechanismen.
„Der Graumarkt ist der blinde Fleck im Wohnungsmarkt. Genau den wollen wir ausleuchten. Als Marktführer nehmen wir diese Verantwortung an – mit Lösungen, die den offenen Wohnungsmarkt stärken”, so Hendel.




