09.03.2026 Modernes Wohnen: Nachfrage trifft knappe Märkte, Investoren zurück
Der deutsche Markt für Modernes Wohnen zeigt nach dem schwachen Vorjahr wieder deutlich mehr Bewegung. Das Transaktionsvolumen erreichte 2025 rund 267 Millionen Euro. Die Spitzenrenditen stabilisierten sich zuletzt bei rund 4,6 Prozent, während die Versorgungsquote in den größten Universitätsstädten Ende des Jahres weiterhin lediglich zwischen acht und 18 Prozent der Studierenden lag. Vor dem Hintergrund begrenzter Neubauaktivitäten und zunehmender regulatorischer Diskussionen rückt das Segment damit erneut stärker in den Fokus institutioneller Investoren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE, die unter diesem Link abgerufen werden kann.
„Im Modern-Living-Segment trifft eine strukturell anhaltend hohe Nachfrage auf ein begrenztes Angebot“, sagt Stefan Wilke, Head of Residential Investment bei CBRE in Deutschland. „Die Universitätsstädte können die steigende Nachfrage von Studierenden und Young Professionals nicht vollständig bedienen. Gerade internationale Investoren nutzen dieses Defizit gezielt und agieren wieder verstärkt in diesem Nischenmarkt. Die Spitzenrendite hat sich dabei im Jahresverlauf in den Top-7-Standorten bei 4,5 Prozent stabilisiert und liegt damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.“
„Investoren nehmen die anhaltenden Regulierungsdiskussionen in Deutschland selbstverständlich wahr. Der Fokus politischer Initiativen liegt jedoch vor allem auf klassischen möblierten Mietverhältnissen und Co-Living-Konzepten“, sagt Marcus Max, Associate Director Valuation Advisory bei CBRE. „Studentische Wohnkonzepte werden in den aktuellen Debatten nicht explizit adressiert.“
Zwar gibt es regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Universitätsstandorten, perspektivisch sind die Ausweichmöglichkeiten in angespannten Wohnungsmärkten jedoch begrenzt. Das knappe Angebot führt zu einer zusätzlichen Verstärkung des Nachfragedrucks.
„Die Projektpipeline im Segment Modernes Wohnen bleibt selektiv und regional konzentriert. Gerade in wachsenden Universitätsstädten wie Hamburg oder Frankfurt sind neue Projekte faktisch nicht geplant, obwohl auch hier ein erheblicher Bedarf an studentischen Wohnraumangeboten besteht. Die Folge dieser strukturellen Knappheit ist ein weiteres Mietwachstum in diesem Bereich“, sagt Jirka Stachen, Head of Research Consulting Continental Europe.
„Im Modern-Living-Segment trifft eine strukturell anhaltend hohe Nachfrage auf ein begrenztes Angebot“, sagt Stefan Wilke, Head of Residential Investment bei CBRE in Deutschland. „Die Universitätsstädte können die steigende Nachfrage von Studierenden und Young Professionals nicht vollständig bedienen. Gerade internationale Investoren nutzen dieses Defizit gezielt und agieren wieder verstärkt in diesem Nischenmarkt. Die Spitzenrendite hat sich dabei im Jahresverlauf in den Top-7-Standorten bei 4,5 Prozent stabilisiert und liegt damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.“
„Investoren nehmen die anhaltenden Regulierungsdiskussionen in Deutschland selbstverständlich wahr. Der Fokus politischer Initiativen liegt jedoch vor allem auf klassischen möblierten Mietverhältnissen und Co-Living-Konzepten“, sagt Marcus Max, Associate Director Valuation Advisory bei CBRE. „Studentische Wohnkonzepte werden in den aktuellen Debatten nicht explizit adressiert.“
Zwar gibt es regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Universitätsstandorten, perspektivisch sind die Ausweichmöglichkeiten in angespannten Wohnungsmärkten jedoch begrenzt. Das knappe Angebot führt zu einer zusätzlichen Verstärkung des Nachfragedrucks.
„Die Projektpipeline im Segment Modernes Wohnen bleibt selektiv und regional konzentriert. Gerade in wachsenden Universitätsstädten wie Hamburg oder Frankfurt sind neue Projekte faktisch nicht geplant, obwohl auch hier ein erheblicher Bedarf an studentischen Wohnraumangeboten besteht. Die Folge dieser strukturellen Knappheit ist ein weiteres Mietwachstum in diesem Bereich“, sagt Jirka Stachen, Head of Research Consulting Continental Europe.




