03.03.2026 Augsburg: Investoren für US-Offizierscasino im Sheridan-Park gesucht

Foto: Isabell Angele
Die Wohnbaugruppe Augsburg Entwickeln bringt mit dem ehemaligen US-Offizierscasino im Sheridan-Park ein architektonisch bedeutendes Stück Stadtgeschichte auf den Investorenmarkt. Gesucht wird ein Käufer, der das rund 11.000 Quadratmeter große Grundstück ganzheitlich denkt – und das denkmalgeschützte Casino als Herzstück eines zukunftsfähigen Nutzungskonzepts neu positioniert.
Das Areal an der Pröllstraße liegt im Süden des heutigen Sheridan-Parks, einem etablierten urbanen Stadtquartier mit Wohn-, Gewerbe- und sozialen Nutzungen sowie hochwertigen Park- und Freizeitflächen. Die gute verkehrliche Anbindung, die Nähe zur Augsburger Innenstadt und die gewachsene Infrastruktur machen den Standort besonders attraktiv für Investoren. Das Offizierscasino wurde in den 1930er Jahren erbaut und diente nach Kriegsende den in Augsburg stationierten amerikanischen Soldaten als Kultur- und Freizeiteinrichtung. Zusammen mit dem später errichteten Festsaalgebäude bildet es ein prägendes Ensemble des früheren Militärstandorts.
Vom Bestand zum Zukunftsprojekt
Um dem Grundstück und den Bestandsgebäuden eine nachhaltige und qualitätsvolle Zukunftsperspektive zu geben, hat die Stadt ein Investorenauswahlverfahren gestartet, das durch die Wohnbaugruppe Augsburg Entwickeln als Treuhänderin durchgeführt wird. Anders als bei einem klassischen Grundstücksverkauf steht nicht der Kaufpreis im Vordergrund: Dieser ist mit etwa 1,5 Mio. € fixiert. Grundsätzlich kommt es vor allem auf die Qualität und Plausibilität des Gesamtkonzepts sowie die langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens an.
„Die Neuentwicklung des Areals eröffnet uns die Chance, im Augsburger Westen mit dem prägenden historischen Bestand als Nukleus ein zukunftsweisendes Quartier zu gestalten“, betont Baureferent Steffen Kercher. „Hier können sich innovative Nutzungen, neue Impulse in einem starken Umfeld und die historische Identität des Ortes zu einem starken Gesamtprojekt verbinden.“
Raum für neue Konzepte
Gegenstand des Verfahrens ist eine Fläche von rund 11.000 Quadratmetern inklusive der Bestandsgebäude – dem ehemaligen Offizierscasino (Baujahr 1937/1938) und dem Casino-Anbau bzw. Festsaal (ab 1952). Ergänzende Neubauten zur Refinanzierung der umfangreichen Aufwendungen in den Gebäudeerhalt, etwa für ein Hotel oder weitere gewerbliche Nutzungen, sind bereits Gegenstand eines bestandskräftigen Bauvorbescheids. Das historische Casino könnte dabei beispielsweise Schulungs-, Tagungs-, Gastronomie- oder Veranstaltungsfunktionen übernehmen und als identitätsstiftender Mittelpunkt eines neuen Ensembles dienen.
Die Frist für Bewerber:innen mit einem Konzept läuft noch bis Anfang Mai.
Das Areal an der Pröllstraße liegt im Süden des heutigen Sheridan-Parks, einem etablierten urbanen Stadtquartier mit Wohn-, Gewerbe- und sozialen Nutzungen sowie hochwertigen Park- und Freizeitflächen. Die gute verkehrliche Anbindung, die Nähe zur Augsburger Innenstadt und die gewachsene Infrastruktur machen den Standort besonders attraktiv für Investoren. Das Offizierscasino wurde in den 1930er Jahren erbaut und diente nach Kriegsende den in Augsburg stationierten amerikanischen Soldaten als Kultur- und Freizeiteinrichtung. Zusammen mit dem später errichteten Festsaalgebäude bildet es ein prägendes Ensemble des früheren Militärstandorts.
Vom Bestand zum Zukunftsprojekt
Um dem Grundstück und den Bestandsgebäuden eine nachhaltige und qualitätsvolle Zukunftsperspektive zu geben, hat die Stadt ein Investorenauswahlverfahren gestartet, das durch die Wohnbaugruppe Augsburg Entwickeln als Treuhänderin durchgeführt wird. Anders als bei einem klassischen Grundstücksverkauf steht nicht der Kaufpreis im Vordergrund: Dieser ist mit etwa 1,5 Mio. € fixiert. Grundsätzlich kommt es vor allem auf die Qualität und Plausibilität des Gesamtkonzepts sowie die langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens an.
„Die Neuentwicklung des Areals eröffnet uns die Chance, im Augsburger Westen mit dem prägenden historischen Bestand als Nukleus ein zukunftsweisendes Quartier zu gestalten“, betont Baureferent Steffen Kercher. „Hier können sich innovative Nutzungen, neue Impulse in einem starken Umfeld und die historische Identität des Ortes zu einem starken Gesamtprojekt verbinden.“
Raum für neue Konzepte
Gegenstand des Verfahrens ist eine Fläche von rund 11.000 Quadratmetern inklusive der Bestandsgebäude – dem ehemaligen Offizierscasino (Baujahr 1937/1938) und dem Casino-Anbau bzw. Festsaal (ab 1952). Ergänzende Neubauten zur Refinanzierung der umfangreichen Aufwendungen in den Gebäudeerhalt, etwa für ein Hotel oder weitere gewerbliche Nutzungen, sind bereits Gegenstand eines bestandskräftigen Bauvorbescheids. Das historische Casino könnte dabei beispielsweise Schulungs-, Tagungs-, Gastronomie- oder Veranstaltungsfunktionen übernehmen und als identitätsstiftender Mittelpunkt eines neuen Ensembles dienen.
Die Frist für Bewerber:innen mit einem Konzept läuft noch bis Anfang Mai.




