18.02.2026 Baugenehmigungen steigen um 10,8 %: Aber Wohnraumlücke wächst
„Die Zahlen sind ermutigend – aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen", kommentiert ZIA-Hauptgeschäftsführerin Aygül Özkan die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu Baugenehmigungen. Im Jahr 2025 wurden 238.500 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Anstieg von 10,8 Prozent oder 23.200 Wohnungen gegenüber dem Vorjahr 2024. Bei den Mehrfamilienhäusern gab es ein Plus von 12,1 Prozent (+13.100) im Vergleich zum Vorjahr. Im Neubau stiegt die Zahl um 12,6 Prozent gegenüber 2024.
Der Wohnungsneubau befindet sich weiter in der Warteschleife
„Die Wohnraumlücke in Deutschland bleibt trotz der Maßnahmen dramatisch. Laut unserem aktuellen Frühjahrsgutachten wurden zwischen 2021 und 2025 bundesweit nur 74 Prozent der erforderlichen Wohnungen fertiggestellt."
Besonders angespannt ist die Lage in den deutschen Großstädten: In den A-Städten wurde im gleichen Zeitraum lediglich 56 Prozent des benötigten Wohnungsneubaus realisiert. „Diese Lücke können wir nur schließen, wenn wir jetzt konsequent strukturell reformieren", betont Özkan.
Der ZIA fordert, konsequent gegenzusteuern, um die Lücke zu verringern:
• Vereinfachte und harmonisierte Planungs- und Genehmigungsverfahren
• Einen rechtssicheren Gebäudetyp E jetzt
• Strukturelle Überarbeitung der Mietregulierung
• Senkung der Grunderwerbsteuer und weiterer Erwerbsnebenkosten
• Steuerliche Anreize für Neubau und Sanierung
• Erleichterte Umnutzung und Revitalisierung von Bestandsimmobilien
Bedarf an Wohnungen liegt weit über Bauaktivität
Die strukturelle Unterdeckung im deutschen Wohnungsbau verschärft sich weiter. Zwischen 2021 und 2025 lag der durchschnittliche Wohnungsbedarf bei 372.600 Einheiten pro Jahr. Tatsächlich genehmigt wurden 2024 jedoch nur 215.300 Wohnungen – eine Lücke von über 40 Prozent.
„Das nicht nur ein soziales, sondern auch ein gesamtwirtschaftliches Problem", betont Özkan. Die Wohnraumknappheit in Ballungsräumen erschwere zunehmend die Fachkräftegewinnung und behindere wirtschaftliche Entwicklung.
Für 2026 prognostiziert das Frühjahrsgutachten einen weiteren Rückgang der Fertigstellungen auf etwa 215.000 Wohnungen, während der jährliche Bedarf bei rund 257.400 Wohneinheiten liegt. „Bezahlbarer Wohnraum ist bereits heute eine der drängendsten sozialpolitischen Herausforderungen – ohne strukturelle Reformen wird sich die Lage weiter verschärfen", warnt die ZIA-Hauptgeschäftsführerin.
Der Wohnungsneubau befindet sich weiter in der Warteschleife
„Die Wohnraumlücke in Deutschland bleibt trotz der Maßnahmen dramatisch. Laut unserem aktuellen Frühjahrsgutachten wurden zwischen 2021 und 2025 bundesweit nur 74 Prozent der erforderlichen Wohnungen fertiggestellt."
Besonders angespannt ist die Lage in den deutschen Großstädten: In den A-Städten wurde im gleichen Zeitraum lediglich 56 Prozent des benötigten Wohnungsneubaus realisiert. „Diese Lücke können wir nur schließen, wenn wir jetzt konsequent strukturell reformieren", betont Özkan.
Der ZIA fordert, konsequent gegenzusteuern, um die Lücke zu verringern:
• Vereinfachte und harmonisierte Planungs- und Genehmigungsverfahren
• Einen rechtssicheren Gebäudetyp E jetzt
• Strukturelle Überarbeitung der Mietregulierung
• Senkung der Grunderwerbsteuer und weiterer Erwerbsnebenkosten
• Steuerliche Anreize für Neubau und Sanierung
• Erleichterte Umnutzung und Revitalisierung von Bestandsimmobilien
Bedarf an Wohnungen liegt weit über Bauaktivität
Die strukturelle Unterdeckung im deutschen Wohnungsbau verschärft sich weiter. Zwischen 2021 und 2025 lag der durchschnittliche Wohnungsbedarf bei 372.600 Einheiten pro Jahr. Tatsächlich genehmigt wurden 2024 jedoch nur 215.300 Wohnungen – eine Lücke von über 40 Prozent.
„Das nicht nur ein soziales, sondern auch ein gesamtwirtschaftliches Problem", betont Özkan. Die Wohnraumknappheit in Ballungsräumen erschwere zunehmend die Fachkräftegewinnung und behindere wirtschaftliche Entwicklung.
Für 2026 prognostiziert das Frühjahrsgutachten einen weiteren Rückgang der Fertigstellungen auf etwa 215.000 Wohnungen, während der jährliche Bedarf bei rund 257.400 Wohneinheiten liegt. „Bezahlbarer Wohnraum ist bereits heute eine der drängendsten sozialpolitischen Herausforderungen – ohne strukturelle Reformen wird sich die Lage weiter verschärfen", warnt die ZIA-Hauptgeschäftsführerin.




