17.02.2026 Realisierungswettbewerb Ludwigstraße München: Entscheidung im April
Im Rahmen einer Jurysitzung zum freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Neugestaltung der Ludwigstraße am Freitag, 13. Februar, konnte sich das Gremium auf Entwürfe verständigen, die eine realistische Umsetzungsperspektive bieten. Ein Siegerentwurf und weitere Würdigungen stehen damit aber noch nicht fest. Voraussichtlich am 28. April wird die Jury das nächste Mal zusammenkommen, um einen Siegerentwurf und nachfolgende Prämierungen zu bestimmen.
Alle zwölf am Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe teilnehmenden Büros haben Entwürfe eingereicht. Unter dem Vorsitz der Münchner Landschaftsarchitektin und Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Andrea Gebhard beurteilte das Preisgericht, bestehend aus Referent*innen und Vertreter*innen städtischer Referate (Baureferat, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Mobilitätsreferat, Referat für Klima- und Umweltschutz und Referat für Arbeit und Wirtschaft), staatlichen und externen Fachleuten und Vertreter*innen des Stadtrats sowie unter Beteiligung der betroffenen Bezirksausschüsse Altstadt-Lehel und Maxvorstadt, in intensiver fachlicher Auseinandersetzung die eingereichten Entwürfe.
Die Anonymität der insgesamt zwölf Einsendungen besteht bis zum Ende des Prozesses fort. Einstimmig hat sich die Jury dafür entschieden, aufgrund der historischen Tragweite des Beschlusses sowie aufgrund des komplexen Zusammenspiels aus verkehrlicher und stadträumlicher Funktionalität, städtebaulicher Bedeutung und Klimaanpassungsanforderungen bei ausgewählten Entwürfen um Überarbeitung zu bitten, um allen und insbesondere den hohen denkmalfachlichen Anforderungen Rechnung zu tragen.
Zum Wettbewerb
Der Wettbewerb gliedert sich in einen Realisierungsteil und einen Ideenteil. Der Realisierungsteil umfasst den Odeonsplatz und den südlichen Abschnitt der Ludwigstraße bis zur Von-der-Tann-Straße. Der Ideenteil umfasst den Platz vor der Feldherrnhalle und den Abschnitt der Ludwigstraße zwischen Von-der-Tann-Straße bis einschließlich Geschwister-Scholl- und Professor-Huber-Platz am Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität.
Aufgabenstellung
Entwurfsaufgabe war es, zwischen den repräsentativen, historischen Gebäuden einen Aufenthaltsbereich entstehen zu lassen, eine Flaniermeile von höchster Qualität und Attraktivität für die Stadtgesellschaft und Münchens Gäste aus aller Welt.
Das zu entwickelnde Gesamtkonzept muss der Qualität und Bedeutung des denkmalgeschützten Ensembles unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Klimaanpassung gerecht werden. Das Wettbewerbsgebiet in seiner zentralen Innenstadtlage, mit seiner beachtlichen Dimension, soll im Sinne der Klimaanpassung angemessen entsiegelt, begrünt und gekühlt werden. Dabei waren auch Baumpflanzungen zu berücksichtigen. Ziel ist es, das denkmalgeschützte Ensemble heutigen Anforderungen entsprechend nachhaltig weiterzuentwickeln und auch die Einzeldenkmäler in ihrer Wirkung zu stärken.
Dementsprechend mussten die Wettbewerbsteilnehmenden die Anforderungen des Denkmalschutzes, der verkehrlichen und stadträumlichen Funktionalität und notwendige wirksame Maßnahmen zur Klimaanpassung in Einklang zu bringen.
Anlass
Anlass für die Neugestaltung ist die vorgesehene verkehrliche Neuordnung von südlicher Ludwigstraße und Odeonsplatz. Die heute bis zu sechs Fahrspuren der Ludwigstraße im Bereich zwischen Briennerstraße und Oskar-von-Miller-Ring können zukünftig auf zwei Fahrspuren verringert werden. Dadurch entsteht mehr Raum, der für den Fuß- und Radverkehr, für eine verbesserte Aufenthaltsqualität und Entsiegelung genutzt werden kann. Die neue, vom Stadtrat beschlossene und mit dem Denkmalschutz in Form einer Musterlösung abgestimmte veränderte Raumaufteilung ermöglicht mithin eine Klimaanpassung, insbesondere durch teilweise Begrünung des historischen Stadtraumes Ludwigstraße-Odeonsplatz. Die Neugestaltung steht zudem in zeitlichem Zusammenhang mit dem geplanten umfangreichen Umbau des Sperrengeschosses der U-Bahnhaltestelle Odeonsplatz. Diese Baumaßnahme macht eine spätere Wiederherstellung der Oberfläche zwingend erforderlich.
Beteiligung
In Vorbereitung des Wettbewerbs wurden mit Anlieger*innen und Interessensvertreter*innen wie dem Freistaat Bayern (Ministerien, Bauämter, Schlösser- und Seenverwaltung etc.), Anwohnenden, Gewerbetreibenden, den Repräsentant*innen der Internationalen Automobilausstellung (Verband der Automobilindustrie), dem Referat für Arbeit und Wirtschaft, dem Kreisverwaltungsreferat sowie dem Festring München e. V. (Oktoberfest Trachten- und Schützenzug) Beteiligungstermine durchgeführt.
Präsentation der Ergebnisse
Alle Entwürfe werden unmittelbar im Anschluss an das finale Wettbewerbsergebnisse öffentlich ausgestellt. Für den Fall eines Wettbewerbsabschlusses am 13. Februar war eine anschließende Ergebnisschau im Oskar-von-Miller-Forum ab 16. Februar vorgesehen. Diese Ausstellung entfällt. Ein Ersatztermin wird bekanntgegeben.
Alle zwölf am Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe teilnehmenden Büros haben Entwürfe eingereicht. Unter dem Vorsitz der Münchner Landschaftsarchitektin und Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Andrea Gebhard beurteilte das Preisgericht, bestehend aus Referent*innen und Vertreter*innen städtischer Referate (Baureferat, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Mobilitätsreferat, Referat für Klima- und Umweltschutz und Referat für Arbeit und Wirtschaft), staatlichen und externen Fachleuten und Vertreter*innen des Stadtrats sowie unter Beteiligung der betroffenen Bezirksausschüsse Altstadt-Lehel und Maxvorstadt, in intensiver fachlicher Auseinandersetzung die eingereichten Entwürfe.
Die Anonymität der insgesamt zwölf Einsendungen besteht bis zum Ende des Prozesses fort. Einstimmig hat sich die Jury dafür entschieden, aufgrund der historischen Tragweite des Beschlusses sowie aufgrund des komplexen Zusammenspiels aus verkehrlicher und stadträumlicher Funktionalität, städtebaulicher Bedeutung und Klimaanpassungsanforderungen bei ausgewählten Entwürfen um Überarbeitung zu bitten, um allen und insbesondere den hohen denkmalfachlichen Anforderungen Rechnung zu tragen.
Zum Wettbewerb
Der Wettbewerb gliedert sich in einen Realisierungsteil und einen Ideenteil. Der Realisierungsteil umfasst den Odeonsplatz und den südlichen Abschnitt der Ludwigstraße bis zur Von-der-Tann-Straße. Der Ideenteil umfasst den Platz vor der Feldherrnhalle und den Abschnitt der Ludwigstraße zwischen Von-der-Tann-Straße bis einschließlich Geschwister-Scholl- und Professor-Huber-Platz am Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität.
Aufgabenstellung
Entwurfsaufgabe war es, zwischen den repräsentativen, historischen Gebäuden einen Aufenthaltsbereich entstehen zu lassen, eine Flaniermeile von höchster Qualität und Attraktivität für die Stadtgesellschaft und Münchens Gäste aus aller Welt.
Das zu entwickelnde Gesamtkonzept muss der Qualität und Bedeutung des denkmalgeschützten Ensembles unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Klimaanpassung gerecht werden. Das Wettbewerbsgebiet in seiner zentralen Innenstadtlage, mit seiner beachtlichen Dimension, soll im Sinne der Klimaanpassung angemessen entsiegelt, begrünt und gekühlt werden. Dabei waren auch Baumpflanzungen zu berücksichtigen. Ziel ist es, das denkmalgeschützte Ensemble heutigen Anforderungen entsprechend nachhaltig weiterzuentwickeln und auch die Einzeldenkmäler in ihrer Wirkung zu stärken.
Dementsprechend mussten die Wettbewerbsteilnehmenden die Anforderungen des Denkmalschutzes, der verkehrlichen und stadträumlichen Funktionalität und notwendige wirksame Maßnahmen zur Klimaanpassung in Einklang zu bringen.
Anlass
Anlass für die Neugestaltung ist die vorgesehene verkehrliche Neuordnung von südlicher Ludwigstraße und Odeonsplatz. Die heute bis zu sechs Fahrspuren der Ludwigstraße im Bereich zwischen Briennerstraße und Oskar-von-Miller-Ring können zukünftig auf zwei Fahrspuren verringert werden. Dadurch entsteht mehr Raum, der für den Fuß- und Radverkehr, für eine verbesserte Aufenthaltsqualität und Entsiegelung genutzt werden kann. Die neue, vom Stadtrat beschlossene und mit dem Denkmalschutz in Form einer Musterlösung abgestimmte veränderte Raumaufteilung ermöglicht mithin eine Klimaanpassung, insbesondere durch teilweise Begrünung des historischen Stadtraumes Ludwigstraße-Odeonsplatz. Die Neugestaltung steht zudem in zeitlichem Zusammenhang mit dem geplanten umfangreichen Umbau des Sperrengeschosses der U-Bahnhaltestelle Odeonsplatz. Diese Baumaßnahme macht eine spätere Wiederherstellung der Oberfläche zwingend erforderlich.
Beteiligung
In Vorbereitung des Wettbewerbs wurden mit Anlieger*innen und Interessensvertreter*innen wie dem Freistaat Bayern (Ministerien, Bauämter, Schlösser- und Seenverwaltung etc.), Anwohnenden, Gewerbetreibenden, den Repräsentant*innen der Internationalen Automobilausstellung (Verband der Automobilindustrie), dem Referat für Arbeit und Wirtschaft, dem Kreisverwaltungsreferat sowie dem Festring München e. V. (Oktoberfest Trachten- und Schützenzug) Beteiligungstermine durchgeführt.
Präsentation der Ergebnisse
Alle Entwürfe werden unmittelbar im Anschluss an das finale Wettbewerbsergebnisse öffentlich ausgestellt. Für den Fall eines Wettbewerbsabschlusses am 13. Februar war eine anschließende Ergebnisschau im Oskar-von-Miller-Forum ab 16. Februar vorgesehen. Diese Ausstellung entfällt. Ein Ersatztermin wird bekanntgegeben.




