16.02.2026 Leitfaden zur Dekarbonisierung-Beschleunigung von Bestandsgebäuden
Das ULI Europe hat im Rahmen seines C-Change-Programms einen neuen Best-Practice-Leitfaden für Asset Sustainability Committees veröffentlicht. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Nutzern und Property Managern bei der Dekarbonisierung von vermieteten Gewerbeimmobilien zu unterstützen.
In ganz Europa hat der Gewerbeimmobiliensektor erhebliche Fortschritte bei der Festlegung von Netto-Null- und Nachhaltigkeitszielen erzielt. Die Überführung dieser Ambitionen in messbare Maßnahmen innerhalb genutzter Gebäude stellt jedoch weiterhin eine anhaltende Herausforderung dar.
Sobald ein Gebäude in Betrieb ist, verteilt sich die Verantwortung für die Emissionsreduzierung auf mehrere Parteien. Gebäudeeigentümer kontrollieren in der Regel Investitionsentscheidungen und gebäudetechnische Grundsysteme, während Nutzer das tägliche Verhalten im Gebäude beeinflussen, einschließlich Energieverbrauch und Ausbauentscheidungen. Zwar definieren Mietverträge und Vereinbarungen Rollen und Zuständigkeiten, darüber hinaus bestehen jedoch häufig nur begrenzte Möglichkeiten für Eigentümer und Nutzer, bei Nachhaltigkeitsinitiativen zusammenzuarbeiten, Einschränkungen und Prioritäten zu diskutieren und koordinierte Maßnahmen auf Gebäudeebene zu vereinbaren.
Dieser Mangel an strukturierter, kontinuierlicher Zusammenarbeit kann den Fortschritt bei der Dekarbonisierung genutzter Immobilien verlangsamen – selbst dann, wenn auf allen Seiten Bereitschaft zum Handeln besteht. Property Manager, die an der Schnittstelle zwischen Eigentümern und Nutzern agieren, tragen daher eine zentrale Rolle. Mit ihrem täglichen Überblick über die Gebäude und Mieterbeziehungen sind sie häufig am besten positioniert, um Gespräche zu initiieren, den Informationsaustausch zu unterstützen und ambitionierte Ziele in die praktische Umsetzung zu überführen.
Deswegen führen immer mehr führende Eigentümer und Property Manager strukturierte Nachhaltigkeitsgremien auf Asset-Ebene ein, auch bekannt als Green Committees oder Sustainability Foren. Diese regelmäßigen, gebäudebezogenen Foren bieten einen praxisnahen Rahmen, in dem Eigentümer, Nutzer und Property Manager Leistungsdaten überprüfen, Prioritäten abstimmen und Maßnahmen koordinieren können.
Um diesen Ansatz zu skalieren und breiter zugänglich zu machen, hat das C-Change-Programm des ULI Europe den Best-Practice-Leitfaden für Asset Sustainability Committees entwickelt. Er untersucht, wie solche Foren in der Praxis konzipiert und umgesetzt werden können, um die Zusammenarbeit in mehrfach vermieteten Gewerbeimmobilien – insbesondere Büro-, Einzelhandels- und Mischnutzungsobjekten – zu unterstützen.
Basierend auf Interviews mit 12 führenden Immobilieneigentümern und Property Managern aus ganz Europa bietet der Leitfaden praxisnahe Empfehlungen dazu, wann Nachhaltigkeitsgremien den größten Mehrwert bieten, wie sie gestaltet und mit Ressourcen ausgestattet werden können und wie sie sich an unterschiedliche Assets und Organisationsmodelle anpassen lassen. Er zeigt auf, dass diese Gremien besonders wirksam sind, wenn Dekarbonisierungspläne auf Asset-Ebene vorliegen, durch Investitionsmittel unterstützt werden und mit weiteren Instrumenten wie Green Leases, Datenaustauschmechanismen und Ausbauleitfäden kombiniert sind.
Der Leitfaden enthält praxisnahe Fallstudien von Organisationen wie PIMCO Prime Real Estate, IPUT Real Estate, Hines, BNP Paribas Real Estate, Derwent London, Redevco, Pembroke und Lendlease. Sie zeigen, wie unterschiedliche Ansätze in der Praxis angewendet werden, um Datentransparenz, Peer-Learning und koordinierte Maßnahmen auf Gebäudeebene zu fördern.
Ein zentrales Ergebnis des Leitfadens ist eine praxisorientierte Umsetzungs-Checkliste, die als eigenständige Ressource veröffentlicht wurde. Diese Checkliste bietet einen Schritt-für-Schritt-Rahmen, mit dem Eigentümer, Property Manager und Asset-Teams die Anwendbarkeit prüfen, eine wirksame Governance und Ressourcenausstattung etablieren, Engagement sichern und die Umsetzung langfristig aufrechterhalten können.
Emily Hallworth, Managerin des ESG-Programms beim ULI Europe: „Der europäische Gewerbeimmobiliensektor hat bei der Festlegung von Netto-Null- und Nachhaltigkeitszielen erhebliche Fortschritte gemacht. Sobald Gebäude jedoch genutzt werden, werden Dekarbonisierungsbemühungen häufig durch fragmentierte Daten, nicht abgestimmte Prioritäten von Vermietern und Nutzern sowie das Fehlen klarer, gebäudebezogener Maßnahmen gebremst. Asset Sustainability Committees helfen, diese Lücke zu schließen, indem sie einen strukturierten Rahmen für Zusammenarbeit schaffen und gemeinsame Umsetzung ermöglichen.“
Sabine Georgi, Geschäftsführerin des ULI in Deutschland, Österreich, Schweiz, ergänzt: „Mit steigenden regulatorischen und Reporting-Anforderungen rücken Property Manager zunehmend ins Zentrum der Koordination zwischen Eigentümern und Nutzern. Sie sind häufig die einzige Partei mit einem ganzheitlichen Blick auf die Gebäudeperformance sowie mit den täglichen Beziehungen, die für die Umsetzung notwendig sind. Dieser Leitfaden trägt dieser Realität Rechnung und bietet praxisnahe Hinweise und Beispiele dafür, wie Asset Sustainability Committees Property Managern eine strukturierte Möglichkeit bieten, Stakeholder zusammenzubringen und vom Reporting zur Umsetzung überzugehen.“
In ganz Europa hat der Gewerbeimmobiliensektor erhebliche Fortschritte bei der Festlegung von Netto-Null- und Nachhaltigkeitszielen erzielt. Die Überführung dieser Ambitionen in messbare Maßnahmen innerhalb genutzter Gebäude stellt jedoch weiterhin eine anhaltende Herausforderung dar.
Sobald ein Gebäude in Betrieb ist, verteilt sich die Verantwortung für die Emissionsreduzierung auf mehrere Parteien. Gebäudeeigentümer kontrollieren in der Regel Investitionsentscheidungen und gebäudetechnische Grundsysteme, während Nutzer das tägliche Verhalten im Gebäude beeinflussen, einschließlich Energieverbrauch und Ausbauentscheidungen. Zwar definieren Mietverträge und Vereinbarungen Rollen und Zuständigkeiten, darüber hinaus bestehen jedoch häufig nur begrenzte Möglichkeiten für Eigentümer und Nutzer, bei Nachhaltigkeitsinitiativen zusammenzuarbeiten, Einschränkungen und Prioritäten zu diskutieren und koordinierte Maßnahmen auf Gebäudeebene zu vereinbaren.
Dieser Mangel an strukturierter, kontinuierlicher Zusammenarbeit kann den Fortschritt bei der Dekarbonisierung genutzter Immobilien verlangsamen – selbst dann, wenn auf allen Seiten Bereitschaft zum Handeln besteht. Property Manager, die an der Schnittstelle zwischen Eigentümern und Nutzern agieren, tragen daher eine zentrale Rolle. Mit ihrem täglichen Überblick über die Gebäude und Mieterbeziehungen sind sie häufig am besten positioniert, um Gespräche zu initiieren, den Informationsaustausch zu unterstützen und ambitionierte Ziele in die praktische Umsetzung zu überführen.
Deswegen führen immer mehr führende Eigentümer und Property Manager strukturierte Nachhaltigkeitsgremien auf Asset-Ebene ein, auch bekannt als Green Committees oder Sustainability Foren. Diese regelmäßigen, gebäudebezogenen Foren bieten einen praxisnahen Rahmen, in dem Eigentümer, Nutzer und Property Manager Leistungsdaten überprüfen, Prioritäten abstimmen und Maßnahmen koordinieren können.
Um diesen Ansatz zu skalieren und breiter zugänglich zu machen, hat das C-Change-Programm des ULI Europe den Best-Practice-Leitfaden für Asset Sustainability Committees entwickelt. Er untersucht, wie solche Foren in der Praxis konzipiert und umgesetzt werden können, um die Zusammenarbeit in mehrfach vermieteten Gewerbeimmobilien – insbesondere Büro-, Einzelhandels- und Mischnutzungsobjekten – zu unterstützen.
Basierend auf Interviews mit 12 führenden Immobilieneigentümern und Property Managern aus ganz Europa bietet der Leitfaden praxisnahe Empfehlungen dazu, wann Nachhaltigkeitsgremien den größten Mehrwert bieten, wie sie gestaltet und mit Ressourcen ausgestattet werden können und wie sie sich an unterschiedliche Assets und Organisationsmodelle anpassen lassen. Er zeigt auf, dass diese Gremien besonders wirksam sind, wenn Dekarbonisierungspläne auf Asset-Ebene vorliegen, durch Investitionsmittel unterstützt werden und mit weiteren Instrumenten wie Green Leases, Datenaustauschmechanismen und Ausbauleitfäden kombiniert sind.
Der Leitfaden enthält praxisnahe Fallstudien von Organisationen wie PIMCO Prime Real Estate, IPUT Real Estate, Hines, BNP Paribas Real Estate, Derwent London, Redevco, Pembroke und Lendlease. Sie zeigen, wie unterschiedliche Ansätze in der Praxis angewendet werden, um Datentransparenz, Peer-Learning und koordinierte Maßnahmen auf Gebäudeebene zu fördern.
Ein zentrales Ergebnis des Leitfadens ist eine praxisorientierte Umsetzungs-Checkliste, die als eigenständige Ressource veröffentlicht wurde. Diese Checkliste bietet einen Schritt-für-Schritt-Rahmen, mit dem Eigentümer, Property Manager und Asset-Teams die Anwendbarkeit prüfen, eine wirksame Governance und Ressourcenausstattung etablieren, Engagement sichern und die Umsetzung langfristig aufrechterhalten können.
Emily Hallworth, Managerin des ESG-Programms beim ULI Europe: „Der europäische Gewerbeimmobiliensektor hat bei der Festlegung von Netto-Null- und Nachhaltigkeitszielen erhebliche Fortschritte gemacht. Sobald Gebäude jedoch genutzt werden, werden Dekarbonisierungsbemühungen häufig durch fragmentierte Daten, nicht abgestimmte Prioritäten von Vermietern und Nutzern sowie das Fehlen klarer, gebäudebezogener Maßnahmen gebremst. Asset Sustainability Committees helfen, diese Lücke zu schließen, indem sie einen strukturierten Rahmen für Zusammenarbeit schaffen und gemeinsame Umsetzung ermöglichen.“
Sabine Georgi, Geschäftsführerin des ULI in Deutschland, Österreich, Schweiz, ergänzt: „Mit steigenden regulatorischen und Reporting-Anforderungen rücken Property Manager zunehmend ins Zentrum der Koordination zwischen Eigentümern und Nutzern. Sie sind häufig die einzige Partei mit einem ganzheitlichen Blick auf die Gebäudeperformance sowie mit den täglichen Beziehungen, die für die Umsetzung notwendig sind. Dieser Leitfaden trägt dieser Realität Rechnung und bietet praxisnahe Hinweise und Beispiele dafür, wie Asset Sustainability Committees Property Managern eine strukturierte Möglichkeit bieten, Stakeholder zusammenzubringen und vom Reporting zur Umsetzung überzugehen.“




