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16.02.2026 Bernreiter: Flächendeckender Digitaler Bauantrag auf der Zielgeraden

Digital, schnell und unkompliziert: Bayernweit werden monatlich fast 5.000 digitale Vorgänge, also Bauanträge, Anzeigen und Nachreichungen eingereicht. Für Bayerns Bauminister Christian Bernreiter ist das ein großer Erfolg: „Die Erfahrungen mit dem Digitalen Bauantrag sind rundum positiv. Die Zahlen zeigen, dass diese digitale Möglichkeit von den Planerinnen und Planern gerne angenommen wird. Sie können die Bauanträge dank des digitalen Verfahrens viel einfacher stellen und die Bauaufsichtsbehörden können sie leichter und schneller bearbeiten. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns aber nicht aus. Momentan arbeiten wir daran, die Lösung noch komfortabler für die Nutzerinnen und Nutzer zu machen. Außerdem werden die Behörden digitale Werkzeuge erhalten, mit denen sie die Anträge noch effizienter bearbeiten können.“

Derzeit bieten bereits 121 von insgesamt 135 unteren Bauaufsichtsbehörden an den Landratsämtern und in den Städten den Digitalen Bauantrag an - bei sieben weiteren läuft aktuell noch ein Probebetrieb. Zusammen sind das bereits rund 95 Prozent aller bayerischen Bauaufsichtsbehörden, die sogar über 98 Prozent der bayerischen Bevölkerung abdecken. Insgesamt wurden bislang 95.000 Anträge eingereicht, davon allein im Jahr 2025 über 47.000.

Bauminister Bernreiter sagt: „Mit dem Digitalen Bauantrag können Anträge, Anlagen und Anzeigen über Online-Assistenten direkt beim Landratsamt oder Stadt eingereicht werden. Auch digital erstellte Pläne können online übermittelt werden. In den Online-Assistenten sind Schlüssigkeitsprüfungen hinterlegt. Dadurch werden Bauanträge vollständiger und die Bearbeitungszeiten reduziert. Digitaler Bauantrag heißt so auch digitale und effiziente Bearbeitung in der Behörde – am Ende profitieren so wieder die Bürgerinnen und Bürger. Das überzeugt auch in der Praxis: Bei einzelnen Bauaufsichtsbehörden werden bereits bis zu 65 Prozent aller Anträge digital eingereicht.“

Derzeit wird der Digitale Bauantrag auch technisch weiterentwickelt: Künftig soll es insbesondere einen digitalen Vorgangsraum geben, in dem mehrere Beteiligte gemeinsam an Anträgen arbeiten können. So werden Bauherr, Entwurfsverfasser und Fachplaner wie Brandschutzplaner oder Statiker besser zusammenwirken können. Auch für die Beteiligung von Fachstellen wie Immissionsschutz, Wasserrecht oder Landwirtschaft kann der Vorgangsraum genutzt werden. Da ein Alle-für-Einer-Dienst genutzt wird, der bereits in 12 weiteren Bundesländern im Einsatz ist, wird auch die bundeslandübergreifende Arbeit erleichtert.


























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