12.02.2026 Wissenschaftsstandort Kiel: HOCHTIEF erhält 230 Mio. Euro-Auftrag

Visualisierung: ksg – kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes beauftragt nach einem öffentlichen Vergabeverfahren den Baukonzern HOCHTIEF im Rahmen eines „Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP)“-Projekts mit dem Neubau und Betrieb einer der modernsten Forschungseinrichtungen in Deutschland – dem Kieler Standort des Max Rubner-Instituts (MRI) in direkter Nachbarschaft der Christian-Albrechts-Universität – und ermöglicht so Spitzenforschung im Bereich Ernährung und Lebensmittel. Das Ressortforschungsinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH) bekommt so eine optimale Basis, effizient und bestens vernetzt zu forschen.
Das Gesamtvertragsvolumen für Planung und Bau sowie Betrieb und Instandsetzung für das MRI beträgt rund 230 Millionen Euro. Der Neubau in Kiel wird erforderlich, da die bisherigen Liegenschaften in Hamburg und der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die moderne Forschung gerecht werden. Statt dem nicht wirtschaftlichen Umbau und der Sanierung wird ein neues Gebäude auf einem Grundstück mit rund 12.500 Quadratmetern Fläche für das MRI errichtet.
„Das hochmoderne Forschungsgebäude mit mehreren Instituten entsteht dabei in enger Anlehnung an den Bebauungsplan und dem bereits zwischen der BImA und der Stadt Kiel geschlossenen Städtebaulichen Vertrag", erklärt Brigitte Bourscheidt, Leiterin des BImA-Geschäftsbereiches Facility Management in Bonn. Der heute in Berlin unterzeichnete Vertrag sieht vor, dass HOCHTIEF PPP Solutions nicht nur Planung und Bau übernimmt, sondern das Gebäude auch für 30 Jahre betreiben wird. Die Inbetriebnahme ist 2029 geplant.
Neues Forschungszentrum ermöglicht interdisziplinäre Zusammenarbeit
Am neuen Standort in Kiel forscht das MRI auf einer Nutzfläche von etwa 6.250 Quadratmetern zur gesundheitlichen Wirkung der Ernährung und einzelner Lebensmittel. Das neue Forschungszentrum öffnet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, interdisziplinär zusammenzuarbeiten. Da im Institut hochempfindliche Mikroskope und Messgeräte zum Einsatz kommen, wird das Forschungsgebäude weitgehend von der Umgebung entkoppelt werden, um es vor Schwingungen und Erschütterungen zu schützen.
„Forschung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz und zur Ernährungssicherung erlangt eine immer größere Bedeutung für die Politikberatung. Unser Neubau bietet dafür, auch durch die räumliche Nähe zur Universität, die besten Voraussetzungen,“ so Prof. Dr. Tanja Schwerdtle, Präsidentin des Max Rubner-Instituts.
Der Neubau wird nachhaltig und energieeffizient gebaut
Darüber hinaus hat die BImA als Bauherrin und künftige Eigentümerin bei der Planung des Kieler Standorts großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt, um so die Vorbildfunktion von Bundesdienstliegenschaften angemessen zu erfüllen. So werden unter anderem neben den bundeseigenen Standards für nachhaltiges Bauen (BNB) in Silber und dem anspruchsvollen Effizienzstandard EGB 40 auch die Sicherheitsanforderungen für Labore der Mikrobiologie und Nahrungsmittelforschung bei gleichzeitiger maximaler Barrierefreiheit umgesetzt.
„Mit diesem Projekt stärken wir unsere Position im strategisch wichtigen Wachstumsmarkt Gesundheit/Biopharma und leisten einen Beitrag zur weiteren Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland. Durch die Verbindung von Planung, Bau und Betrieb konnten wir das Gebäude über den gesamten Lebenszyklus optimieren“, so HOCHTIEF-Vorstandsvorsitzender Juan Santamaría.
Das Gesamtvertragsvolumen für Planung und Bau sowie Betrieb und Instandsetzung für das MRI beträgt rund 230 Millionen Euro. Der Neubau in Kiel wird erforderlich, da die bisherigen Liegenschaften in Hamburg und der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die moderne Forschung gerecht werden. Statt dem nicht wirtschaftlichen Umbau und der Sanierung wird ein neues Gebäude auf einem Grundstück mit rund 12.500 Quadratmetern Fläche für das MRI errichtet.
„Das hochmoderne Forschungsgebäude mit mehreren Instituten entsteht dabei in enger Anlehnung an den Bebauungsplan und dem bereits zwischen der BImA und der Stadt Kiel geschlossenen Städtebaulichen Vertrag", erklärt Brigitte Bourscheidt, Leiterin des BImA-Geschäftsbereiches Facility Management in Bonn. Der heute in Berlin unterzeichnete Vertrag sieht vor, dass HOCHTIEF PPP Solutions nicht nur Planung und Bau übernimmt, sondern das Gebäude auch für 30 Jahre betreiben wird. Die Inbetriebnahme ist 2029 geplant.
Neues Forschungszentrum ermöglicht interdisziplinäre Zusammenarbeit
Am neuen Standort in Kiel forscht das MRI auf einer Nutzfläche von etwa 6.250 Quadratmetern zur gesundheitlichen Wirkung der Ernährung und einzelner Lebensmittel. Das neue Forschungszentrum öffnet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, interdisziplinär zusammenzuarbeiten. Da im Institut hochempfindliche Mikroskope und Messgeräte zum Einsatz kommen, wird das Forschungsgebäude weitgehend von der Umgebung entkoppelt werden, um es vor Schwingungen und Erschütterungen zu schützen.
„Forschung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz und zur Ernährungssicherung erlangt eine immer größere Bedeutung für die Politikberatung. Unser Neubau bietet dafür, auch durch die räumliche Nähe zur Universität, die besten Voraussetzungen,“ so Prof. Dr. Tanja Schwerdtle, Präsidentin des Max Rubner-Instituts.
Der Neubau wird nachhaltig und energieeffizient gebaut
Darüber hinaus hat die BImA als Bauherrin und künftige Eigentümerin bei der Planung des Kieler Standorts großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt, um so die Vorbildfunktion von Bundesdienstliegenschaften angemessen zu erfüllen. So werden unter anderem neben den bundeseigenen Standards für nachhaltiges Bauen (BNB) in Silber und dem anspruchsvollen Effizienzstandard EGB 40 auch die Sicherheitsanforderungen für Labore der Mikrobiologie und Nahrungsmittelforschung bei gleichzeitiger maximaler Barrierefreiheit umgesetzt.
„Mit diesem Projekt stärken wir unsere Position im strategisch wichtigen Wachstumsmarkt Gesundheit/Biopharma und leisten einen Beitrag zur weiteren Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland. Durch die Verbindung von Planung, Bau und Betrieb konnten wir das Gebäude über den gesamten Lebenszyklus optimieren“, so HOCHTIEF-Vorstandsvorsitzender Juan Santamaría.




