11.02.2026 Stadtparlament Groß-Gerau lehnt Großprojekt eines Rechenzentrum ab
Die Groß-Gerauer Stadtverordnetenversammlung hat sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 3. Februar 2026, mehrheitlich dagegen ausgesprochen, in Vertragsverhandlungen mit der Firma Vantage Data Centers über die Ansiedlung eines Rechenzentrums im Lausböhl einzusteigen.
CDU und Kombi-FWG votierten dafür, während SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler und Linke das Ansinnen ablehnten. 14-Ja-Stimmen standen 18-Nein-Stimmen gegenüber. Vorausgegangen war eine knapp 90-minütige, intensive und kontroverse Debatte. Von 37 Stadtverordneten waren 32 anwesend.
Nur selten gab es bei einer Stadtverordnetensitzung in Groß-Gerau ein derart hohes Publikumsinteresse: Mehr als 70 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Diskussion in der Stadthalle.
Nach den Vorstellungen von Vantage Data Centers hätte auf einem rund 14 Hektar großen Areal in der Nähe des Dornberger Bahnhofs, das früher von der Automobilspedition ARS Altmann genutzt worden war, ein Rechenzentrum mit einer geplanten Leistung von 174 Megawatt (MW) entstehen sollen.
Schrittweise sollten fünf Gebäudeblöcke errichtet werden, die mit Technikaufbauten eine Höhe von rund 30 Metern erreicht hätten. Die Stadtverwaltung hatte in einer Analyse Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Projekts gegeneinander und untereinander abgewägt und für die Entscheidungsträger aufbereitet.
CDU und Kombi-FWG votierten dafür, während SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler und Linke das Ansinnen ablehnten. 14-Ja-Stimmen standen 18-Nein-Stimmen gegenüber. Vorausgegangen war eine knapp 90-minütige, intensive und kontroverse Debatte. Von 37 Stadtverordneten waren 32 anwesend.
Nur selten gab es bei einer Stadtverordnetensitzung in Groß-Gerau ein derart hohes Publikumsinteresse: Mehr als 70 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Diskussion in der Stadthalle.
Nach den Vorstellungen von Vantage Data Centers hätte auf einem rund 14 Hektar großen Areal in der Nähe des Dornberger Bahnhofs, das früher von der Automobilspedition ARS Altmann genutzt worden war, ein Rechenzentrum mit einer geplanten Leistung von 174 Megawatt (MW) entstehen sollen.
Schrittweise sollten fünf Gebäudeblöcke errichtet werden, die mit Technikaufbauten eine Höhe von rund 30 Metern erreicht hätten. Die Stadtverwaltung hatte in einer Analyse Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Projekts gegeneinander und untereinander abgewägt und für die Entscheidungsträger aufbereitet.




