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10.02.2026 München: Zukunft des Standorts Lauchstädter Straße ist gesichert

Die Objektgesellschaft der Lauchstädter Straße 5–11 hat im November 2025 einen Mietvertrag mit der Landeshauptstadt München geschlossen. Die Vermietung markiert einen zentralen Schritt in der erfolgreichen Restrukturierung des Projekts, das ursprünglich unter dem Namen „Next” entwickelt wurde

Mit dem Vertragsabschluss erhält ein großer Teil des ehemaligen BMW-Bürohauses eine langfristige, öffentliche und gesellschaftlich relevante Nutzung: Etwa ein Drittel des Gebäudes wird vorübergehend als städtische Unterkunft für geflüchtete Menschen genutzt. Für bis zu 600 Personen entsteht eine den Standards angemessene Unterkunft, die über die Landeshauptstadt München betrieben wird.

Gleichzeitig haben zwei deutsche institutionelle Investoren ihr Engagement bestätigt und unterstützen die strategische Neuausrichtung. Damit ist die Kapitalbasis des Projekts an der Lauchstädter Straße 5–11 nachhaltig gefestigt. Mit der Stabilisierung der Kapitalstruktur und der vollständigen Entflechtung von der CVRE AG ist das Projekt solide, tragfähig und klar auf Zukunft ausgerichtet.

Auf dieser Basis nimmt die Vermarktung der verbleibenden Flächen Anfang des kommenden Jahres wieder Fahrt auf. Erste Anfragen werden bereits geprüft – ein Indikator dafür, dass der Standort nach der erfolgreichen Restrukturierung wieder attraktiv im Markt wahrgenommen wird.

Hintergrund

Das Areal an der Lauchstädter Straße war über viele Jahre ein zentraler Verwaltungsstandort der BMW AG. Die rund 33.000 m² Bruttogrundfläche (BGF) wurden bis Anfang 2025 vollständig als Büroflächen genutzt und verfügten über entsprechende Infrastruktur, technische Ausstattung und einen campusartigen Charakter. Mit dem Auszug des Unternehmens entstand die Chance, das Areal neu zu positionieren und einer zeitgemäßen, breit getragenen Nachnutzung zuzuführen.

Ursprünglich lag eine projektentwicklerische Konzeption der CVRE AG vor, die eine umfassende Umstrukturierung und Erweiterung des Bestands auf insgesamt rund 50.000 m² BGF vorsah. Dynamische Markt- und Zinsbedingungen verhinderten jedoch die Umsetzung dieser Planung. In der Folge wurde das Projekt neu aufgestellt: Seit Januar 2025 führt Dr. Wilhelm Hammel (VERVEX Partners) die Geschäfte der Projektgesellschaft, die Kapitalstruktur wurde stabilisiert und die CVRE AG ist vollständig ausgeschieden.

Mit der nun erfolgreichen Vermietung an die Landeshauptstadt München erhält das Objekt eine vorübergehende, soziale Nutzung – ein wichtiger Schritt, der Kontinuität schafft und die langfristige Wertentwicklung unterstützt. Das Beratungshaus Cushman & Wakefield war beim Mietvertragsabschluss exklusiv für die Eigentümerin vermittelnd tätig.
























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