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10.02.2026 Frühjahrsgutachten: Umnutzung als Schlüssel für lebendige Innenstädte

Marcel Wnendt. Copyright: BHRE/Leonie Lorenz
Das heute vorgestellte Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen unterstreicht den tiefgreifenden Strukturwandel der Immobilienmärkte – insbesondere in den Innenstädten. Sinkende Neubautätigkeit, veränderte Arbeitsmodelle und ein wachsender Bedarf an Nutzungsmischung machen deutlich: Die Zukunft der Stadt entscheidet sich im Bestand.

„Die Analyse der Immobilienweisen zeigt: Innenstädte verdienen neue Antworten“, sagt Marcel Wnendt, CEO der Bayerischen Hausbau Real Estate (BHRE). „Gefragt sind Gebäude, die flexibel genutzt werden können – von Arbeiten in kleineren, anpassungsfähigen Einheiten über Dienstleistungen, Gesundheits- und Freizeitangebote bis hin zu Gastronomie. Wenn wir leerstehende Büroflächen zügig neu nutzen wollen, müssen Genehmigungsverfahren einfacher, verlässlicher und schneller werden - und sich stärker an den realen Möglichkeiten des Bestands orientieren.“

Dass solche Konzepte funktionieren, zeigen bereits konkrete Projekte der BHRE: Mit der Ansiedlung eines Fitnessanbieters in zentraler Innenstadtlage konnte eine ehemalige Einzelhandelsfläche neu belebt und um ein frequenzstarkes, alltagsnahes Angebot ergänzt werden. Solche Nutzungen tragen dazu bei, Innenstädte auch jenseits klassischer Handelszeiten attraktiv zu halten.

„Die Immobilienwirtschaft kann ihren Beitrag zur Transformation der Innenstädte leisten“, so Wnendt weiter. „Voraussetzung ist jedoch ein politischer und regulatorischer Rahmen, der Umnutzungen ermöglicht statt verzögert. Wenn wir Leerstände abbauen und Städte resilienter machen wollen, braucht es genau diese schnelleren, flexibleren und verlässlichen Prozesse.“

Die BHRE ist Sponsorin des ZIA-Frühjahrsgutachten.


























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