09.02.2026 Förderbewilligung für Forschungsprojekt HIP-EMIL
Das Forschungsprojekt HIP-EMIL („Holistisches interaktives prädiktives Energiemanagement über modellbasierte intelligente Lernmethoden“) hat den bewilligten Förderbescheid vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) erhalten. Mit einer Gesamtfördersumme von rund 2,14 Millionen Euro bei Projektkosten von etwa 2,86 Millionen Euro startet damit ein ambitioniertes Verbundvorhaben, das einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende und zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor leisten soll.
Der Gebäudesektor verursacht rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland und spielt damit eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. Gleichzeitig verändern sich Gebäude zunehmend: Sie sind nicht mehr nur Energieverbraucher, sondern erzeugen, speichern und nutzen flexibel Energie: etwa durch Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmespeicher oder die Einbindung von Elektromobilität.
„Genau hier setzt HIP-EMIL an“, erklärt Christian Wild, Geschäftsführer der ICONAG Leittechnik in Idar-Oberstein und als ausführendes Unternehmen beteiligt am Forschungsprojekt. Er erklärt: „Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines sektorenübergreifenden, intelligenten Energiemanagementsystems, das Strom, Wärme und Mobilität ganzheitlich betrachtet und optimiert. Abhängig von individuellen Zielsetzungen – beispielsweise minimaler CO?-Ausstoß, geringe Energiekosten oder Netzentlastung – soll das Gesamtsystem vorausschauend und effizient gesteuert werden.“
Der innovative Kern von HIP-EMIL liegt in der Verbindung zweier bislang oft getrennt betrachteter Ansätze: datenbasierter Methoden der künstlichen Intelligenz und physikalisch fundierter Modellierung aus dem Ingenieurwesen. Durch diese hybride Herangehensweise sollen leistungsfähige, prädiktive Energiemanagementsysteme entstehen, die mit geringerem Rechenaufwand und reduziertem Engineeringaufwand auskommen und gleichzeitig praxistauglich sind. Neuartige maschinelle Lernverfahren eröffnen dabei bislang kaum erforschte Möglichkeiten für den Einsatz im Gebäudebereich.
Im Unterschied zu heute verbreiteten, meist starren und sektoral getrennten Lösungen sollen die in HIP-EMIL entwickelten Verfahren flexibel auf unterschiedliche Gebäudetypen übertragbar sein – vom Einfamilienhaus bis hin zum Industriestandort. Ziel ist der Aufbau einer universell einsetzbaren Energiemanagement-Infrastruktur statt einzelner Insellösungen für Demonstrationsgebäude.
Das Verbundkonsortium vereint starke Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft: die Hochschule Trier mit dem Umweltcampus Birkenfeld, die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie die Unternehmen ICONAG-Leittechnik, IS Predict, SCHOENERGIE und aimpera. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen, die sich konsequent an den Anforderungen der Praxis orientieren.
Nach Projektende sollen die entwickelten Verfahren prototypisch in die Software der beteiligten Unternehmen und ausgewählter Anwender integriert werden. Zwei bis drei Jahre später ist die Überführung in industrielle Softwareportfolios vorgesehen.
„ICONAG wird die entwickelten Modelle in realen Use-Cases erproben“, erläutert Geschäftsführer Wild näher. „Dabei wird entsprechend der AMEV-Empfehlung der BACtwin für öffentliche Gebäude als Standard-Datenmodell zugrunde gelegt. Nach erfolgreicher Validierung durch Erreichung der angestrebten Ziele werden die HIP-EMIL-Funktionen als Modul in der Software von ICONAG bereitgestellt und damit ein fester Bestandteil der B-CON-Suite zum technischen Gebäudemanagement, die in mehr als 10.000 Nichtwohngebäuden in Anwendung ist.“
Die HIP-EMIL-Lösung werden dann auf Basis der von ICONAG entwickelten Smart Building Hub Technologie mit geringem Integrationsaufwand in Bestandsgebäuden einsetzbar sein.
Das Projekt HIP-EMIL leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: Es unterstützt Nutzer bei der Senkung ihrer Energiekosten, stärkt durch Demand Side Management die Netzstabilität und eröffnet neue wissenschaftliche sowie wirtschaftliche Perspektiven für intelligente Energiemanagementsysteme im Gebäudesektor.
Der Gebäudesektor verursacht rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland und spielt damit eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. Gleichzeitig verändern sich Gebäude zunehmend: Sie sind nicht mehr nur Energieverbraucher, sondern erzeugen, speichern und nutzen flexibel Energie: etwa durch Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmespeicher oder die Einbindung von Elektromobilität.
„Genau hier setzt HIP-EMIL an“, erklärt Christian Wild, Geschäftsführer der ICONAG Leittechnik in Idar-Oberstein und als ausführendes Unternehmen beteiligt am Forschungsprojekt. Er erklärt: „Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines sektorenübergreifenden, intelligenten Energiemanagementsystems, das Strom, Wärme und Mobilität ganzheitlich betrachtet und optimiert. Abhängig von individuellen Zielsetzungen – beispielsweise minimaler CO?-Ausstoß, geringe Energiekosten oder Netzentlastung – soll das Gesamtsystem vorausschauend und effizient gesteuert werden.“
Der innovative Kern von HIP-EMIL liegt in der Verbindung zweier bislang oft getrennt betrachteter Ansätze: datenbasierter Methoden der künstlichen Intelligenz und physikalisch fundierter Modellierung aus dem Ingenieurwesen. Durch diese hybride Herangehensweise sollen leistungsfähige, prädiktive Energiemanagementsysteme entstehen, die mit geringerem Rechenaufwand und reduziertem Engineeringaufwand auskommen und gleichzeitig praxistauglich sind. Neuartige maschinelle Lernverfahren eröffnen dabei bislang kaum erforschte Möglichkeiten für den Einsatz im Gebäudebereich.
Im Unterschied zu heute verbreiteten, meist starren und sektoral getrennten Lösungen sollen die in HIP-EMIL entwickelten Verfahren flexibel auf unterschiedliche Gebäudetypen übertragbar sein – vom Einfamilienhaus bis hin zum Industriestandort. Ziel ist der Aufbau einer universell einsetzbaren Energiemanagement-Infrastruktur statt einzelner Insellösungen für Demonstrationsgebäude.
Das Verbundkonsortium vereint starke Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft: die Hochschule Trier mit dem Umweltcampus Birkenfeld, die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie die Unternehmen ICONAG-Leittechnik, IS Predict, SCHOENERGIE und aimpera. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen, die sich konsequent an den Anforderungen der Praxis orientieren.
Nach Projektende sollen die entwickelten Verfahren prototypisch in die Software der beteiligten Unternehmen und ausgewählter Anwender integriert werden. Zwei bis drei Jahre später ist die Überführung in industrielle Softwareportfolios vorgesehen.
„ICONAG wird die entwickelten Modelle in realen Use-Cases erproben“, erläutert Geschäftsführer Wild näher. „Dabei wird entsprechend der AMEV-Empfehlung der BACtwin für öffentliche Gebäude als Standard-Datenmodell zugrunde gelegt. Nach erfolgreicher Validierung durch Erreichung der angestrebten Ziele werden die HIP-EMIL-Funktionen als Modul in der Software von ICONAG bereitgestellt und damit ein fester Bestandteil der B-CON-Suite zum technischen Gebäudemanagement, die in mehr als 10.000 Nichtwohngebäuden in Anwendung ist.“
Die HIP-EMIL-Lösung werden dann auf Basis der von ICONAG entwickelten Smart Building Hub Technologie mit geringem Integrationsaufwand in Bestandsgebäuden einsetzbar sein.
Das Projekt HIP-EMIL leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: Es unterstützt Nutzer bei der Senkung ihrer Energiekosten, stärkt durch Demand Side Management die Netzstabilität und eröffnet neue wissenschaftliche sowie wirtschaftliche Perspektiven für intelligente Energiemanagementsysteme im Gebäudesektor.




