09.02.2026 enercity netz und EnBW schließen größten GWA Wechsel erfolgreich ab
enercity netz und EnBW Utility Services haben den mengenmäßig größten Wechsel eines Gateway Administrators (GWA) für Smart-Meter-Gateways in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt sind fast 21.000 intelligente Messsysteme (iMSys, im Folgenden Smart Meter genannt) und mehr als 13.000 Smart Meter Gateways im Netzgebiet der enercity netz zu EnBW Utility Services migriert worden. Der hannoversche Netz- und Messstellenbetreiber hat damit den Wechsel zu einem neuen Dienstleister und zeitgleich einem neuen System vollzogen – ein wichtiger Schritt bei der Gestaltung der Energiezukunft im Norden Deutschlands.
Der GWA-Wechsel erfolgte parallel zum laufenden Smart Meter Rollout in Hannover und Region. „Gerade deshalb sind wir stolz darauf, die Migration in einer achtwöchigen Freeze Phase realisiert und mit einer Verlustquote von nur zwei Prozent abgeschlossen zu haben,“ sagt Stefanie Krüger, Bereichsleitung Meter2Cash bei enercity netz. Das sei deutlich besser als der Branchenschnitt, der in vergleichbaren Projekten bei Freeze-Phasen von vier bis acht Monaten und Verlustquoten von acht bis zehn Prozent liege.
Transparenz und Steuerbarkeit als Basis intelligenter Energiesysteme
Ab sofort erbringt EnBW Utility Services sämtliche zentrale Dienstleistungen rund um die Administration und den Betrieb der Smart-Meter-Gateways. Das beinhaltet unter anderem die sichere Übertragung von Messdaten, die durch Smart Meter erfasst werden – welche die Grundlage für dynamische Stromtarife und eine effiziente, flexible Netzsteuerung sind.
Der System- und Anbieterwechsel ermöglicht enercity netz zudem ein zentrales, automatisiertes Störungsmanagement und viele weitere Funktionen zur intelligenten Weiterentwicklung ihrer Netze.
Erfolgreiche Migration dank starker Partnerschaft
Die konstruktive Zusammenarbeit von enercity und EnBW für einen reibungslosen Systemwechsel hat sich bewährt: „Ohne die sichere und zuverlässige Administration von Smart-Meter-Gateways nützt der schnellste Smart-Meter-Rollout nichts. Als einer der größten Anbieter von Gateway-Administrationsdienstleistungen ist EnBW der richtige Partner für enercity netz, um unseren Smart-Meter-Rollout in hoher Stückzahl erfolgreich umzusetzen und langfristig stabile Prozesse zu sichern“, sagt Krüger.
Auch die EnBW zieht eine positive Bilanz: „Eine leistungsfähige Gateway-Administration ist der Kern jeder Smart-Energy-Infrastruktur“, sagt Steffen Reitz, Bereichsleitung Dienstleistungen Netze BW und Shared Services bei EnBW. „Die reibungslose Migration einer so großen Menge an Smart Metern markiert den erfolgreichen Auftakt unserer Zusammenarbeit – gemeinsam gehen wir nun die nächsten Schritte, etwa für die Administration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen.“
Ausblick: Einbindung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen, sogenannte Controllable Local Systems (CLS), sind beispielsweise Wärmepumpen, PV-Anlagen oder Wallboxen. Künftig übernehmen CLS-Management-Systeme deren Administration und gezielte Einbindung, um Lastspitzen im Netz zu reduzieren und Kund:innen perspektivisch weitere Smart-Energy-Anwendungen zu eröffnen.
Die Einführung der neuen Funktion startet noch in diesem Jahr. „Damit kommen wir nicht nur unserer gesetzlichen Verpflichtung als Messstellenbetreiber nach, sondern legen einen weiteren wichtigen Grundstein für ein Smart Grid in Hannover“, sagt Stefanie Krüger. „Wir integrieren erneuerbare Energien effizienter, machen das Netz flexibler und stabiler und steigern damit die Versorgungssicherheit.“
Der GWA-Wechsel erfolgte parallel zum laufenden Smart Meter Rollout in Hannover und Region. „Gerade deshalb sind wir stolz darauf, die Migration in einer achtwöchigen Freeze Phase realisiert und mit einer Verlustquote von nur zwei Prozent abgeschlossen zu haben,“ sagt Stefanie Krüger, Bereichsleitung Meter2Cash bei enercity netz. Das sei deutlich besser als der Branchenschnitt, der in vergleichbaren Projekten bei Freeze-Phasen von vier bis acht Monaten und Verlustquoten von acht bis zehn Prozent liege.
Transparenz und Steuerbarkeit als Basis intelligenter Energiesysteme
Ab sofort erbringt EnBW Utility Services sämtliche zentrale Dienstleistungen rund um die Administration und den Betrieb der Smart-Meter-Gateways. Das beinhaltet unter anderem die sichere Übertragung von Messdaten, die durch Smart Meter erfasst werden – welche die Grundlage für dynamische Stromtarife und eine effiziente, flexible Netzsteuerung sind.
Der System- und Anbieterwechsel ermöglicht enercity netz zudem ein zentrales, automatisiertes Störungsmanagement und viele weitere Funktionen zur intelligenten Weiterentwicklung ihrer Netze.
Erfolgreiche Migration dank starker Partnerschaft
Die konstruktive Zusammenarbeit von enercity und EnBW für einen reibungslosen Systemwechsel hat sich bewährt: „Ohne die sichere und zuverlässige Administration von Smart-Meter-Gateways nützt der schnellste Smart-Meter-Rollout nichts. Als einer der größten Anbieter von Gateway-Administrationsdienstleistungen ist EnBW der richtige Partner für enercity netz, um unseren Smart-Meter-Rollout in hoher Stückzahl erfolgreich umzusetzen und langfristig stabile Prozesse zu sichern“, sagt Krüger.
Auch die EnBW zieht eine positive Bilanz: „Eine leistungsfähige Gateway-Administration ist der Kern jeder Smart-Energy-Infrastruktur“, sagt Steffen Reitz, Bereichsleitung Dienstleistungen Netze BW und Shared Services bei EnBW. „Die reibungslose Migration einer so großen Menge an Smart Metern markiert den erfolgreichen Auftakt unserer Zusammenarbeit – gemeinsam gehen wir nun die nächsten Schritte, etwa für die Administration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen.“
Ausblick: Einbindung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen, sogenannte Controllable Local Systems (CLS), sind beispielsweise Wärmepumpen, PV-Anlagen oder Wallboxen. Künftig übernehmen CLS-Management-Systeme deren Administration und gezielte Einbindung, um Lastspitzen im Netz zu reduzieren und Kund:innen perspektivisch weitere Smart-Energy-Anwendungen zu eröffnen.
Die Einführung der neuen Funktion startet noch in diesem Jahr. „Damit kommen wir nicht nur unserer gesetzlichen Verpflichtung als Messstellenbetreiber nach, sondern legen einen weiteren wichtigen Grundstein für ein Smart Grid in Hannover“, sagt Stefanie Krüger. „Wir integrieren erneuerbare Energien effizienter, machen das Netz flexibler und stabiler und steigern damit die Versorgungssicherheit.“




