06.02.2026 Stabilisierung der Gastwelt: DZG warnt nach REVO-Insolvenz
Nach der Insolvenz der REVO-Hotelgruppe hat sich die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) in einem Schreiben an Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern gewandt. Die Organisation fordert, die wirtschaftliche Stabilisierung der Gastwelt (Tourismus, Hospitality, Foodservice & Freizeit) im Jahr 2026 zur politischen Priorität zu machen. Die Insolvenz von über 140 Gesellschaften mit mehr als 10.000 bedrohten Arbeitsplätzen (direkt/indirekt) wertet die DZG als schmerzhaften Weckruf – nicht nur für die Gastwelt selbst, sondern für die Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik insgesamt. Die Denkfabrik macht der Politik konkrete Vorschläge zur Kostenreduzierung, etwa das Vorziehen der bereits beschlossenen Senkung der Körperschaftsteuer auf 2026/2027, eine Deckelung der Sozialversicherungsbeitragssätze und das Einfrieren des CO?-Preises bis 2030 vor. Auch Maßnahmen zur Umsatzsteuergung, Mitarbeiterunterstützung und -gewinnung finden sich im Brandbrief der Branchenvertreter.
„Der Fall REVO steht exemplarisch für die strukturelle Überlastung eines personal- und kostenintensiven Sektors, dessen wirtschaftliche Puffer vielfach aufgebraucht sind“, erklärt Dirk Iserlohe, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Denkfabrik. „In einer solchen Situation wirken zusätzliche Kosten und neue Abgaben schnell existenzbedrohend. Ein Belastungsmoratorium ist deshalb kein politischer Stillstand, sondern ein notwendiges Instrument zur Stabilisierung und Resilienzstärkung.“ Homeira Amiri, DZG-Aufsichtsratsvorsitzende, ergänzt: „Die Gastwelt ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist sozialer Raum, Arbeitgeber und Standortanker. Wer gesellschaftliche und regionale Stabilität sichern will, muss der Gastwelt jetzt Verlässlichkeit geben.“
In ihrem Schreiben macht die Denkfabrik deutlich, dass Insolvenzen wie im Fall REVO weitreichende Folgewirkungen entfalten. Betroffen seien nicht nur Unternehmen und Beschäftigte, sondern auch Zulieferer, Immobilieneigentümer, Finanzierungsstrukturen und öffentliche Haushalte – etwa durch Steuerausfälle und steigende Ausgaben für Insolvenzgeld. Zwar würdigt die DZG ausdrücklich die beschlossene Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen ab 2026 als wichtigen politischen Entlastungsschritt. Zugleich warnt sie jedoch davor, diesen Effekt durch neue Belastungen, steigende Sozialabgaben oder zusätzliche Regulierung zu neutralisieren.
Aus Sicht der Denkfabrik braucht es daher ein breit angelegtes Belastungsmoratorium, das gezielt auf Kostenreduzierung und Liquiditätssicherung abzielt. Dazu zählen unter anderem das Vorziehen bereits beschlossener steuerlicher Entlastungen, ein Stopp zusätzlicher kommunaler Abgaben wie City- oder Verpackungssteuern, eine Deckelung bei den Sozialabgaben sowie das Einfrieren weiterer Kostensteigerungen, etwa beim CO?-Preis oder den Stromkosten. „Stabilisierung bedeutet nicht Reformverzicht“, betont Dirk Iserlohe. „Sie schafft den notwendigen zeitlichen Spielraum, um Beschäftigung zu sichern, Investitionen wieder zu ermöglichen und wirtschaftliche Substanz zu erhalten.“
„Der Fall REVO steht exemplarisch für die strukturelle Überlastung eines personal- und kostenintensiven Sektors, dessen wirtschaftliche Puffer vielfach aufgebraucht sind“, erklärt Dirk Iserlohe, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der Denkfabrik. „In einer solchen Situation wirken zusätzliche Kosten und neue Abgaben schnell existenzbedrohend. Ein Belastungsmoratorium ist deshalb kein politischer Stillstand, sondern ein notwendiges Instrument zur Stabilisierung und Resilienzstärkung.“ Homeira Amiri, DZG-Aufsichtsratsvorsitzende, ergänzt: „Die Gastwelt ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig. Sie ist sozialer Raum, Arbeitgeber und Standortanker. Wer gesellschaftliche und regionale Stabilität sichern will, muss der Gastwelt jetzt Verlässlichkeit geben.“
In ihrem Schreiben macht die Denkfabrik deutlich, dass Insolvenzen wie im Fall REVO weitreichende Folgewirkungen entfalten. Betroffen seien nicht nur Unternehmen und Beschäftigte, sondern auch Zulieferer, Immobilieneigentümer, Finanzierungsstrukturen und öffentliche Haushalte – etwa durch Steuerausfälle und steigende Ausgaben für Insolvenzgeld. Zwar würdigt die DZG ausdrücklich die beschlossene Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen ab 2026 als wichtigen politischen Entlastungsschritt. Zugleich warnt sie jedoch davor, diesen Effekt durch neue Belastungen, steigende Sozialabgaben oder zusätzliche Regulierung zu neutralisieren.
Aus Sicht der Denkfabrik braucht es daher ein breit angelegtes Belastungsmoratorium, das gezielt auf Kostenreduzierung und Liquiditätssicherung abzielt. Dazu zählen unter anderem das Vorziehen bereits beschlossener steuerlicher Entlastungen, ein Stopp zusätzlicher kommunaler Abgaben wie City- oder Verpackungssteuern, eine Deckelung bei den Sozialabgaben sowie das Einfrieren weiterer Kostensteigerungen, etwa beim CO?-Preis oder den Stromkosten. „Stabilisierung bedeutet nicht Reformverzicht“, betont Dirk Iserlohe. „Sie schafft den notwendigen zeitlichen Spielraum, um Beschäftigung zu sichern, Investitionen wieder zu ermöglichen und wirtschaftliche Substanz zu erhalten.“




