06.02.2026 Umfrage: 27 % Verkleinerung der Büros durch KI-bedingte Jobverluste
Sekretariate, Buchhaltung und Juristen zählen weltweit zu den Jobs, in denen durch Künstliche Intelligenz (KI) in den kommenden fünf Jahren am meisten Arbeitsplätze verloren gehen – das zeigte der Future of Jobs Report 2025 vom World Economic Forum. Demnach wird auch in Deutschland mit einem Rückgang beispielsweise im Sekretariatsbereich von 18 Prozent gerechnet.
Eine Umfrage der GSG Berlin, die Büroflächen in der deutschen Hauptstadt anbietet, zeigt eine logische Konsequenz: Der Arbeitsplatzrückgang wird den Bedarf an Bürofläche in den großen deutschen Städten senken. Erwartet wird eine Reduktion um durchschnittlich 27 Prozent. „Die Büroimmobilienmärkte verdauen immer noch den Rückgang des Flächenbedarfs durch das Homeoffice. Dass ein weiterer, KI-bedingter Nachfragerückgang droht, scheint mir in der öffentlichen Diskussion noch nicht ausreichend angekommen“, sagt Sebastian Blecke. Er ist operativer Geschäftsführer der GSG Berlin.
Welche Jobs fallen weg?
Am häufigsten (37 %) rechnen Unternehmen damit, dass Flächen frei werden, weil man durch KI weniger schreibendes Personal benötigen wird – vor allem in den Marketing- und Social-Media-Abteilungen. Es folgt das programmierende Personal: Da ChatGPT und Co. neben Texten auch Code erzeugen können, der in vielen Fällen praxistauglich ist, rechnen 30 % der Unternehmen damit, dass man bis 2030 einen Teil der entsprechenden Arbeitsplätze durch KI ersetzt kann. Zudem erwarten 27 % der Unternehmen, dass Teile ihres Personals in der Buchhaltung, Rechtsabteilung, HR und Assistenz durch KI obsolet werden und auch dadurch der Flächenbedarf sinkt.
Sind Co-Working-Spaces und Flexoffices mehr betroffen?
Bei der Flächenreduktion spielt es der Umfrage zufolge kaum eine Rolle, ob Unternehmen klassische Büroflächen angemietet haben oder Co-Working-Spaces respektive Flexoffices nutzen: Trotz der üblicherweise gegebenen Möglichkeiten, sich als Unternehmen von Co-Working-Flächen und Flexoffices rascher teilweise oder ganz zu trennen als bei klassischen Mietverträgen, beträgt der Unterschied in der erwarteten Reduktion weniger als 1 Prozentpunkt (26,8 versus 27,5 %).
Welche Büros sind zukunftsfähig?
Zukunftsfähig blieben nur solche Büros, die baulich flexibel sind: „Es geht um die Fähigkeit, Veränderungen abbilden zu können“, betont Sebastian Blecke. Ein Beispiel seien ehemals industriell genutzte Altbauten aus der Gründerzeit. Sie hätten ihre Wandelbarkeit undUmnutzbarkeit über die teils gravierenden gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen der vergangenen 100 Jahre hinweg unter Beweis gestellt und profitierten von einer Bauweise unter anderem mit loftartiger Weite und hohen Decken, die heute aus wirtschaftlichen Gründen nur noch selten möglich sei.
„Die Flexibilität ist auch insofern wichtig, als dass durch KI ja nicht nur Jobs wegfallen, sondern auch neue und vor allem neuartige geschaffen werden“, so Blecke. „Gegebenenfalls fällt die Flächenreduktion kleiner aus, wenn sich dieselben Flächen für neue Jobs und neue Funktionen eignen. Das gilt auch für die mögliche Funktion als Social Area, die die Attraktivität für die Mitarbeiter erhöht, zurück ins Büro zu kommen und weniger Homeoffice zu machen.“
Eine Umfrage der GSG Berlin, die Büroflächen in der deutschen Hauptstadt anbietet, zeigt eine logische Konsequenz: Der Arbeitsplatzrückgang wird den Bedarf an Bürofläche in den großen deutschen Städten senken. Erwartet wird eine Reduktion um durchschnittlich 27 Prozent. „Die Büroimmobilienmärkte verdauen immer noch den Rückgang des Flächenbedarfs durch das Homeoffice. Dass ein weiterer, KI-bedingter Nachfragerückgang droht, scheint mir in der öffentlichen Diskussion noch nicht ausreichend angekommen“, sagt Sebastian Blecke. Er ist operativer Geschäftsführer der GSG Berlin.
Welche Jobs fallen weg?
Am häufigsten (37 %) rechnen Unternehmen damit, dass Flächen frei werden, weil man durch KI weniger schreibendes Personal benötigen wird – vor allem in den Marketing- und Social-Media-Abteilungen. Es folgt das programmierende Personal: Da ChatGPT und Co. neben Texten auch Code erzeugen können, der in vielen Fällen praxistauglich ist, rechnen 30 % der Unternehmen damit, dass man bis 2030 einen Teil der entsprechenden Arbeitsplätze durch KI ersetzt kann. Zudem erwarten 27 % der Unternehmen, dass Teile ihres Personals in der Buchhaltung, Rechtsabteilung, HR und Assistenz durch KI obsolet werden und auch dadurch der Flächenbedarf sinkt.
Sind Co-Working-Spaces und Flexoffices mehr betroffen?
Bei der Flächenreduktion spielt es der Umfrage zufolge kaum eine Rolle, ob Unternehmen klassische Büroflächen angemietet haben oder Co-Working-Spaces respektive Flexoffices nutzen: Trotz der üblicherweise gegebenen Möglichkeiten, sich als Unternehmen von Co-Working-Flächen und Flexoffices rascher teilweise oder ganz zu trennen als bei klassischen Mietverträgen, beträgt der Unterschied in der erwarteten Reduktion weniger als 1 Prozentpunkt (26,8 versus 27,5 %).
Welche Büros sind zukunftsfähig?
Zukunftsfähig blieben nur solche Büros, die baulich flexibel sind: „Es geht um die Fähigkeit, Veränderungen abbilden zu können“, betont Sebastian Blecke. Ein Beispiel seien ehemals industriell genutzte Altbauten aus der Gründerzeit. Sie hätten ihre Wandelbarkeit undUmnutzbarkeit über die teils gravierenden gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen der vergangenen 100 Jahre hinweg unter Beweis gestellt und profitierten von einer Bauweise unter anderem mit loftartiger Weite und hohen Decken, die heute aus wirtschaftlichen Gründen nur noch selten möglich sei.
„Die Flexibilität ist auch insofern wichtig, als dass durch KI ja nicht nur Jobs wegfallen, sondern auch neue und vor allem neuartige geschaffen werden“, so Blecke. „Gegebenenfalls fällt die Flächenreduktion kleiner aus, wenn sich dieselben Flächen für neue Jobs und neue Funktionen eignen. Das gilt auch für die mögliche Funktion als Social Area, die die Attraktivität für die Mitarbeiter erhöht, zurück ins Büro zu kommen und weniger Homeoffice zu machen.“




