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06.02.2026 München: Niersberger feiert Richtfest für denkmalgeschütztes Objekt

Residenzstraße. Fotocredit: Niersberger Group
Niersberger, Spezialist für nachhaltige Baulösungen, feiert Richtfest für eine denkmalgeschützte Immobilie in der Residenzstraße im Zentrum von München. Der reich gegliederte Jugendstilbau von Heilmann & Littmann aus dem Jahre 1907 wird bis Sommer 2026 vollständig saniert und seiner ursprünglichen Nutzung als Wohn- und Geschäftshaus wieder zugeführt. Der Dachstuhl und die repräsentative straßenseitige Tonnengaube wurden im zweiten Weltkrieg zerstört. Mit der Sanierung verbunden ist ein zweigeschossiger Dachausbau und die Schaffung neuen Wohnraums im Umfang von circa 240 Quadratmetern.

Die darunter befindlichen Gewerbeflächen sind bereits vermietet: Die Home & Living Marke Westwing, die aktuell noch einen Warm-up-Store am Amiraplatz betreibt, besetzt repräsentative Flächen auf zwei Geschossen und wird sich damit am Firmensitz München deutlich vergrößern. Die neu geschaffenen, von den Unternehmen Marcel Keller GmbH & Co. KG und Donhauser Law Rechtsanwälte genutzten Büroflächen auf zwei Etagen umfassen circa 400 Quadratmeter.

Niersberger realisiert das Projekt in Erbbaurecht auf 99 Jahre. Eigentümerin der Immobilie ist die Marianne Schmidbauer-Landes-Stiftung, eine Treuhandstiftung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die sich der Betreuung und Versorgung schwerstkranker Kinder am Dr. von Hauner‘schen Kinderspital widmet.

René Fabian, Geschäftsführer von Niersberger, kommentiert: „Erbbaurecht im Bestand ist ein attraktives Modell für Pächter und Eigentümer, das wir verstärkt anbieten. Wir möchten sowohl unsere Bau- und Immobilienexpertise als auch unsere Kapitalkraft als Unternehmensnetzwerk für Bestandshalter einbringen, die Immobilien- und Investitionspartner suchen.“

Niersberger hatte die Immobilie im August 2023 in Erbbaurecht übernommen und im April 2025 mit den Rückbauarbeiten begonnen. Aktuell laufen die Erweiterung des Aufzugs für einen barrierefreien Zugang zu den Flächen, die Entfernung von abgehängten Decken und Raumteilern zur Wiederherstellung großzügiger Raumverhältnisse sowie die Ersetzung der Fassade aus den 50er Jahren, um die vollständige Raumhöhe in den Flächen wieder sichtbar zu machen.

Mit dem Erbbaurechtsmodell positioniert sich Niersberger mit einem neuen Geschäftsmodell für die Entwicklung von Bestandsimmobilien in hochpreisigen Innenstadtlagen. Wo klassische Ankäufe wirtschaftlich an ihre Grenzen stoßen, ermöglicht Erbpacht eine vollumfängliche Sanierung und nachhaltige Aufwertung von Immobilien – bei gleichzeitigem Erhalt des Eigentums für Bestandshalter.

Niersberger übernimmt die gesamte Projektentwicklung – von der Planung über die Bauausführung bis zur Vermietung – und schließt gezielt bestehende Know-how-Lücken. Selbst komplexe Anforderungen wie Innenstadtlagen oder Denkmalschutzauflagen können effizient umgesetzt werden, Leerstände werden reduziert und Immobilien auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden ermöglicht das Modell, den Fokus auf den Bau und die Wiederherstellung historischer Details zu legen, sodass architektonische und künstlerische Besonderheiten sichtbar und erlebbar werden.

Für Bestandshalter entsteht ein klarer Mehrwert: Bestände bleiben im Eigentum, Erträge können langfristig gesichert und unter anderem sozialen Zwecken zugeführt werden. Ein aktuelles Projekt mit dem Erbbaurechtsgeber LMU zeigt eindrucksvoll, wie Denkmalschutz, moderne Nutzungskonzepte und gesellschaftliches Engagement erfolgreich zusammengeführt werden können.

























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