05.02.2026 Stabiles Zinsniveau eröffnet Chancen für Immobilienkäufer
Zum Start in den Februar bewegen sich die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen weiterhin bei durchschnittlich 3,7 Prozent. In dieser Phase der relativen Stabilität sieht Interhyp, Deutschlands führender Vermittler für private Baufinanzierungen, eine gute Basis für Kaufinteressierte, ihr Vorhaben umzusetzen.
Expertenpanel: Kurze Atempause vor möglichem Zinsanstieg
Die aktuelle Zinsentwicklung wird maßgeblich von den Erwartungen an die Geldpolitik und die Renditen der Bundesanleihen beeinflusst. Im aktuellen Interhyp-Bankenpanel prognostizieren alle befragten Institute für die kommenden vier Wochen eine Seitwärtsbewegung der Zinsen.
Dazu eine Stimme aus dem Panel: „Die Bauzinsen dürften sich bis Ende März 2026 weitgehend seitwärts bewegen. Die erwarteten geldpolitischen Schritte der EZB sind an den Kapitalmärkten bereits eingepreist.“
Langfristig ist das Bild jedoch volatiler: Rund zwei Drittel der Experten rechnen im weiteren Jahresverlauf mit einer Rückkehr zur 4-Prozent-Marke oder darüber hinaus. Knapp ein Drittel der Befragten halten für diesen Zeitraum Zinsen auf gleichbleibendem Niveau für möglich.
Aus dem Panel heißt es: „Die fiskalischen Stimuli u.a. in den USA („One Big Beautiful Bill“), Deutschland („Sondervermögen“) und Japan (“MwSt.-Senkung”) und die dadurch weiter ansteigenden Staatsschulden dürften einem Rückgang der Renditen im Wege stehen. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung für 2026 eine spürbare Ausweitung der Anleiheemissionen plant. Insgesamt spricht dies dafür, dass langfristige Renditen nur begrenzten Spielraum nach unten haben - und damit auch die Hypothekenzinsen.”
Zinsvorteile sichern, bevor die Kosten steigen
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, rät Kaufinteressierten, das aktuelle Marktumfeld zu nutzen: „Da die Bauzinsen im weiteren Jahresverlauf in der Tendenz eher steigen dürften, rate ich Kaufinteressierten, das derzeitige Niveau zu nutzen. Im Vergleich zu einem Zins-Niveau um die 4 Prozent spart man aktuell schnell einige Hundert Euro an jährlicher Rate - auf die gesamte Dauer der Zinsbindung gesehen, kommen häufig mehrere Tausend Euro Ersparnis zusammen, die in die schnellere Entschuldung oder wertsteigernde Modernisierungen investiert werden können.“
Drei Empfehlungen für Kaufinteressierte im Februar
1. Finanzielle Spielräume kennen:?Wer einen detaillierten Überblick über sein Budget hat, kann bei passenden Objekten sofort zusagen - ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb. Eine Finanzierungsbestätigung ist hier sehr hilfreich. Sie gibt Klarheit darüber, welchen Kaufpreis Interessierte stemmen können.
2. Verhandlungsspielraum nutzen:?Auch wenn die Nachfrage hoch ist, lassen sich energetischer Zustand oder Modernisierungsbedarf in der aktuellen Marktphase gut als Argumente für Preisverhandlungen einbringen.
3. Zinssicherung strategisch planen:?Angesichts der Expertenprognosen sollten Käuferinnen und Käufer prüfen, ob längere Zinsbindungen oder Forward-Optionen sinnvoll sind, um das aktuelle Niveau langfristig zu sichern.
Expertenpanel: Kurze Atempause vor möglichem Zinsanstieg
Die aktuelle Zinsentwicklung wird maßgeblich von den Erwartungen an die Geldpolitik und die Renditen der Bundesanleihen beeinflusst. Im aktuellen Interhyp-Bankenpanel prognostizieren alle befragten Institute für die kommenden vier Wochen eine Seitwärtsbewegung der Zinsen.
Dazu eine Stimme aus dem Panel: „Die Bauzinsen dürften sich bis Ende März 2026 weitgehend seitwärts bewegen. Die erwarteten geldpolitischen Schritte der EZB sind an den Kapitalmärkten bereits eingepreist.“
Langfristig ist das Bild jedoch volatiler: Rund zwei Drittel der Experten rechnen im weiteren Jahresverlauf mit einer Rückkehr zur 4-Prozent-Marke oder darüber hinaus. Knapp ein Drittel der Befragten halten für diesen Zeitraum Zinsen auf gleichbleibendem Niveau für möglich.
Aus dem Panel heißt es: „Die fiskalischen Stimuli u.a. in den USA („One Big Beautiful Bill“), Deutschland („Sondervermögen“) und Japan (“MwSt.-Senkung”) und die dadurch weiter ansteigenden Staatsschulden dürften einem Rückgang der Renditen im Wege stehen. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung für 2026 eine spürbare Ausweitung der Anleiheemissionen plant. Insgesamt spricht dies dafür, dass langfristige Renditen nur begrenzten Spielraum nach unten haben - und damit auch die Hypothekenzinsen.”
Zinsvorteile sichern, bevor die Kosten steigen
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, rät Kaufinteressierten, das aktuelle Marktumfeld zu nutzen: „Da die Bauzinsen im weiteren Jahresverlauf in der Tendenz eher steigen dürften, rate ich Kaufinteressierten, das derzeitige Niveau zu nutzen. Im Vergleich zu einem Zins-Niveau um die 4 Prozent spart man aktuell schnell einige Hundert Euro an jährlicher Rate - auf die gesamte Dauer der Zinsbindung gesehen, kommen häufig mehrere Tausend Euro Ersparnis zusammen, die in die schnellere Entschuldung oder wertsteigernde Modernisierungen investiert werden können.“
Drei Empfehlungen für Kaufinteressierte im Februar
1. Finanzielle Spielräume kennen:?Wer einen detaillierten Überblick über sein Budget hat, kann bei passenden Objekten sofort zusagen - ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb. Eine Finanzierungsbestätigung ist hier sehr hilfreich. Sie gibt Klarheit darüber, welchen Kaufpreis Interessierte stemmen können.
2. Verhandlungsspielraum nutzen:?Auch wenn die Nachfrage hoch ist, lassen sich energetischer Zustand oder Modernisierungsbedarf in der aktuellen Marktphase gut als Argumente für Preisverhandlungen einbringen.
3. Zinssicherung strategisch planen:?Angesichts der Expertenprognosen sollten Käuferinnen und Käufer prüfen, ob längere Zinsbindungen oder Forward-Optionen sinnvoll sind, um das aktuelle Niveau langfristig zu sichern.




